Abo
  • Services:

Cybersecurity Tech Accord: IT-Branche verbündet sich gegen Nationalstaaten

Mit einem neuen Bündnis will die IT-Branche sich weltweit gegen Übergriffe von Staaten und Kriminellen wappnen. Einige der Unterzeichner haben jedoch am umstrittenen Prism-Programm der US-Regierung teilgenommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Unternehmen wollen gegen bösartigen Code im Cyberspace vorgehen.
Unternehmen wollen gegen bösartigen Code im Cyberspace vorgehen. (Bild: Hauke Gierow/Golem.de)

34 große IT-Unternehmen haben sich im Cybersecurity Tech Accord zusammengeschlossen. Sie wollen ihre Kunden gemeinsam besser gegen Angriffe von Kriminellen und Staaten schützen. Zu den bekanntesten Unternehmen in dem Verbund gehören Arm, Cisco, Cloudflare, Facebook, F-Secure HP, HPE, Microsoft, Nokia, Oracle und Trend Micro. Unternehmen wie Microsoft verfolgen seit längerem eine offensive Haltung gegen Einmischung von Nationalstaaten - das Unternehmen hatte die Idee einer digitalen Genfer Konvention in die Diskussion eingebracht.

Stellenmarkt
  1. MicroNova AG, Friedrichshafen
  2. Personalwerk Holding GmbH, Karben bei Frankfurt am Main

Brad Smith, Präsident von Microsoft, sagte anlässlich der Gründung des Cybersecurity Tech Accord: "Die niederschmetternden Angriffe der vergangenen Jahre zeigen, dass Cybersecurity nicht nur die Fähigkeiten einzelner Unternehmen betrifft, sondern was wir als IT-Branche gemeinsam gestalten können." Das neue Bündnis soll genau dazu beitragen.

Die Unternehmen verpflichten sich, alle Nutzer weltweit unabhängig von ihrer Herkunft vor Angriffen zu schützen. Dieses Versprechen könnte zu neuen Herausforderungen führen, etwa wenn die chinesische Regierung die lokale Speicherung von Nutzerdaten verlangt oder in Russland geheime Schlüssel offengelegt werden sollen.

Aktionen gegen "bösartigen Code im Cyberspace"

Die Unternehmen wollen außerdem gemeinsam Entwickler und Nutzer ihrer Technologie in die Lage versetzen, sich selbst besser zu schützen. Außerdem soll es gemeinsame Aktionen geben, um bessere Partnerschaften innerhalb der Industrie zu entwickeln und "das Potenzial, dass bösartiger Code in den Cyberspace eingeschleust wird," zu minimieren.

Unter den Unternehmen, die den Accord erstunterzeichnet haben, sind auch solche, die zu Beginn der Snowden-Veröffentlichungen als Teilnehmer des Prism-Programms bekannt wurden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

FreiGeistler 22. Apr 2018

Dann müsste Apple eher dabei sein als MS -_-


Folgen Sie uns
       


Blackberry Key2 - Test

Das Blackberry Key2 überzeugte uns nicht im Test - trotz guter Tastatur.

Blackberry Key2 - Test Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Navya Mainz testet autonomen Bus am Rheinufer
  2. Drive-by-wire Schaeffler kauft Lenktechnik für autonomes Fahren
  3. Autonomes Fahren Ubers Autos sind wieder im Einsatz - aber nicht autonom

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Fancy Bear Microsoft verhindert neue Phishing-Angriffe auf US-Politiker
  2. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  3. US Space Force Planlos im Weltraum

    •  /