Cityairbus: Mit Siemens soll das Lufttaxi abheben

Lufttaxis mit elektrischen Antrieben sollen Transportprobleme in Städten lösen, doch die Technik ist aufwendig. Siemens hat nun eine Lösung vorgestellt und mit den Bodentests für sein Antriebssystem für den Cityairbus begonnen.

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Cityairbus
Cityairbus (Bild: Airbus)

Der Iron Bird von Siemens ist das Antriebssystem für das elektrische Lufttaxi von Airbus. Der Cityairbus soll noch in diesem Jahr seinen Erstflug absolvieren, nun begannen die Bodentests.

Die acht Motoren des Lufttaxis sind jeweils 200 Kilowatt stark. Das Flugzeug soll mit niedrigen Betriebskosten lokal emissionsfrei mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h fliegen, zunächst mit Pilot an Bord und später autonom. Nach Angaben von Siemens sollen typische Ziele Flughäfen, Bahnhöfe oder Hochhausdächer sein. Der Cityairbus soll senkrecht starten und landen und kann wie ein Hubschrauber in alle Richtungen manövrieren.

Der viersitzige Cityairbus ist ein Multicopter, der mit elektrisch betriebenen Mantelpropellern auskommen soll. Neben den E-Motoren, welche die ummantelten Propeller antreiben, hat Siemens auch die Inverter und das Energiemanagementsystem entwickelt.

Wann der Cityairbus in den kommerziellen Betrieb übergeht, lässt sich aufgrund der fehlenden luftfahrtrechtlichen Regeln noch nicht sagen. Laut Siemens ist das Produkt bis 2025 technisch machbar. Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (CSU) sagte auf der Luftfahrtmesse ILA, dass geprüft werde, ob in Deutschland eine Testphase für Lufttaxis gestartet werden könne.

Langfristig will Airbus ein Verkehrsflugzeug mit Hybridantrieb entwickeln. Es soll auf Regionalflügen eingesetzt werden und 70 bis 80 Passagiere transportieren. Das Konzept stellte Airbus 2014 auf der Berliner Luftfahrtmesse ILA vor.

Airbus tritt mit seinem Lufttaxi gegen eine Reihe von Konkurrenten an, die bereits solche Fluggeräte gebaut haben, darunter die deutschen Unternehmen Lilium und Volocopter sowie das chinesische Unternehmen Ehang.

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