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Telekom

Telekom plant angeblich radikalen Netzumbau

Konkurrenten befürchten Nachteile durch kurze Übergangszeit. Die Telekom will ihr Netz bis 2014 grundlegend umbauen und dabei die Zahl der Verteiler von 7.900 auf 900 senken, berichtet die Wirtschaftswoche. Ihre Konkurrenten könnte die Telekom damit vor Probleme stellen.

Telekom verliert 2008 bis zu 3 Millionen Festnetzkunden

Leichter Rückgang bei Umsatz und operativem Gewinn. Die Deutsche Telekom hat im Zeitraum April bis Juni 2008 auf dem deutschen Festnetzmarkt rund 650.000 Anschlüsse verloren. Für das Gesamtjahr 2008 stellt sich der Bonner Konzern auf einen Rückgang der Inlandsanschlüsse zwischen 2,5 und 3 Millionen ein. Auf dem hiesigen Breitbandmarkt verbuchte der Konzern im zweiten Quartal einen Nettozuwachs von 340.000 DSL-Kunden. Das ist weniger als im ersten Quartal.

Elektronisches Papier von der Telekom

Tragbares Lesegerät soll an Testkunden in Berlin verteilt werden. Die Telekom soll nach einem Medienbericht die Möglichkeiten eines tragbaren Lesegeräts in Deutschland testen. Ähnlich wie das Kindle, das Amazon in den USA vertreibt, sollen die Lesegeräte der Telekom vornehmlich mit Textinhalten gefüllt werden.

Telekom: Analysten fürchten erstmals Umsatzrückgang

Credit Suisse und Sal. Oppenheim rechnen nur noch mit 61 Milliarden Euro Umsatz. Finanzexperten erwarten, dass die Deutsche Telekom zum ersten Mal in der Konzerngeschichte einen Umsatzrückgang für ein gesamtes Geschäftsjahr erleidet. Schuld sind die anhaltende Kundenabwanderung im Festnetz, der Preiskampf beim Mobilfunk und die Schwäche von T-Systems.

Verdi erwägt Arbeitskampf gegen Jobabbau bei T-Systems

Gewerkschaftsführung sucht "sozialverträgliche" Lösung. Die Gewerkschaft Verdi prüft Kampfmaßnahmen, um dem Abbau von 4.000 Arbeitsplätzen bei T-Systems zu verhindern. "Wir haben Interesse, die Gespräche weiter zu führen. Gelingt es aber nicht, sich sozialverträglich zu einigen, so ist ein Konflikt vorprogrammiert", sagte Lothar Schröder, Vorstandsmitglied der Gewerkschaft Verdi.

Aufsichtsräte zeigen Telekom an

Arbeit des Betriebsrates ist beeinträchtigt. Wegen der Spitzelaffäre der Telekom haben Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat das Unternehmen angezeigt. Das berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf den stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Lothar Schröder.
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Telekom fischt mit im Markt der Browsergames

Spiele-Shoppingportal Gamesload eröffnet Angelsimulation "Uferhelden". Angeln mit der Telekom: Das Unternehmen steigt in den boomenden Markt der Browsergames ein. Die Spieletochter Gamesload betreibt ab sofort ihre erstes Onlinespiel namens "Uferhelden", das ohne vorherigen Download eines Clients direkt im Webbrowser gespielt werden kann.

Bundesnetzagentur will Regulierung zurückfahren

Telekom soll Gebühren für Inlandsgespräche selbst festlegen dürfen. Die Bundesnetzagentur will in weiteren Teilen des Telekommunikationsmarktes die Regulierung aufheben. Da es immer mehr Wettbewerb gibt, will die Behörde auch Verbindungen aus dem Festnetz in inländische Fest- und eventuell auch Mobilfunknetze aus der Regulierung entlassen.

Musicload startet in Österreich und der Schweiz

Eigene Portale für deutschsprachige Länder. Der Musik- und Hörbuch-Onlineshop Musicload kann nun auch in Österreich und der Schweiz genutzt werden. Musicload-Vizechef Joachim Franz lässt sich deswegen vor Freude sogar zu dem alles andere als wahren Satz "Der digitale Medienmarkt kennt keine physischen Grenzen" hinreißen.

Verdi reicht Strafanzeige gegen Deutsche Telekom ein

Obermann lehnt persönliche Konsequenzen ab. Im Bespitzelungsskandal bei der Deutschen Telekom bereitet die Arbeitnehmervertretung die juristische Gegenwehr vor: "Wir werden in den nächsten zwei Wochen bei der Staatsanwaltschaft Bonn Strafanzeige gegen die Telekom erstatten", sagte Verdi-Bundesvorstand und Telekom-Vizeaufsichtsratschef Lothar Schröder der Wochenzeitung "Euro am Sonntag".

Warnstreikwelle bei T-Systems

Beschäftigte wollen 6,5 Prozent mehr Gehalt. Mit Warnstreiks wollen die in der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi organisierten T-Systems-Beschäftigten in den laufenden Tarifverhandlungen Druck auf die Unternehmensführung machen. Am heutigen 24. Juni 2008 legten zwischen 70 und 80 Menschen am Standort Köln die Arbeit nieder. Dieser Streik bildete den Auftakt für eine bundesweite Welle von Arbeitsniederlegungen.

Google: Keine Probleme wegen Telekom-Spitzelskandal

Suchmaschinenkonzern erwägt Einsetzung von Datenschutzbeirat. Der US-Suchmaschinenkonzern Google sieht durch den Abhörskandal bei der Deutschen Telekom keine Probleme für die Internetbranche. Die Firma gerate dadurch nicht ins Zwielicht. Google sei schließlich "vollkommen transparent gegenüber den Nutzern".

Telekom hörte mutmaßliche Hacker ab

Furcht vor "schwerem Angriff auf die Rechnersysteme". Die Deutsche Telekom hat - offenbar aus Angst vor Hackerangriffen - rund 120 Telefongespräche ihrer Kunden illegal überwacht. Dieser Skandal liegt Jahre zurück, aufgedeckt haben ihn jetzt das ZDF und das Magazin Wirtschaftswoche.

Teurer Kundenwechsel - Telekom-Pläne erzürnen Konkurrenz

Verband der Netzbetreiber fordert deutliche Senkung der Umschaltengelte. Die Telekom hat bei der Bundesnetzagentur bis zu 70 Prozent höhere Einmalentgelte für die Teilnehmeranschlussleitung beantragt. Die Gebühren für wechselwillige Telekom-Kunden müssen konkurrierende Provider entrichten. Die im Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) organisierte Konkurrenz zeigt sich entsprechend empört und verlangt erneut eine Absenkung der Gebühren.

Sicherheitsmitarbeiter der Telekom belasten sich selbst

Skandal um Datenmissbrauch zieht weitere Kreise. Im Zuge der Spitzelaffäre rund um die Deutsche Telekom haben sich mehrere Mitarbeiter der Konzernsicherheit selbst angezeigt. Bei der Durchsuchung durch die Staatsanwaltschaft sind offenbar mehr Unterlagen sichergestellt worden, als die Telekom bei ihrer internen Untersuchung selbst zur Klärung der Vorfälle von den eigenen Mitarbeitern vorgelegt bekam.

Bespitzelung: Telekom gibt Betroffenen keine Auskunft

Konzernsicherheit bügelt Journalisten der Wirtschaftswoche ab. Die Deutsche Telekom hat Journalisten, die sich im Bespitzelungsskandal als Opfer sehen, die Auskunft über gespeicherte Daten verweigert. Anwälte der Wirtschaftswoche hatten Einsicht gefordert, doch die Konzernsicherheit lehnte ab.

Telekom-Skandal: Staatsanwaltschaft findet "Abhöranlage"

Ermittlungen von acht auf elf Beschuldigte ausgeweitet. Bei Ermittlungen in der Bespitzelungsaffäre bei der Deutschen Telekom hat die Bonner Staatsanwaltschaft eine verdächtige Anlage sichergestellt. Dabei handelt es sich um eine Mitschneideeinrichtung für Telefongespräche, berichtet der Spiegel. Die Telekom-Führung betonte, dass das Gerät nur für Notfälle im Unternehmen zum Einsatz kam.

Weichert: Abhörskandale sind Wirtschaftskriminalität

Zu wenig Kontrolleure für wirksamen Schutz. Der für seine harte Linie bekannte Datenschutzbeauftragte Schleswig-Holsteins hat die jüngsten Abhörskandale bei der Deutschen Telekom und der Handelskette Lidl als Fälle von "Wirtschaftskriminalität" bezeichnet. Härtere Strafen und erheblich mehr Personal seien nötig, um so etwas künftig zu verhindern.

Umfrage: Telekom droht massive Kundenabwanderung

Zweijahresverträge verhindern Kundenerosion. Die Spitzelaffäre könnte die Deutsche Telekom noch teuer zu stehen kommen. Einer Umfrage zufolge will ein Drittel der Kunden zu einem anderen Unternehmen wechseln. Doch das ist noch lange nicht alles - ein weiteres Viertel will dem Unternehmen vielleicht den Rücken kehren.

Telekom-Affäre: Unmut über undichte Stellen eingeräumt

Zustand war für frühere Konzernbosse Sommer und Ricke "schwer erträglich". Der ehemalige Deutsche-Telekom-Konzernsprecher Jürgen Kindervater hat indirekt eingeräumt, dass Unmut über Indiskretionen im Aufsichtsrat der Grund für die Bespitzelung waren. "Jeder wusste, wer Informationen nach draußen gibt", sagte Kindervater gegenüber der Frankfurter Rundschau. Dies sei für die früheren Konzernführer Ron Sommer und Kai-Uwe Ricke schwer erträglich gewesen.

Deutsche Telekom punktet im Rechtsstreit um Mobilfunker PTC

US-Gericht hat neuerliche Vivendi-Klage abgelehnt. Die Deutsche Telekom hat gestern einen Punktsieg im Rechtsstreit mit dem französischen Medienkonzern Vivendi verbucht, bei dem es um die Kontrolle über den polnischen Mobilfunkbetreiber PTC geht. Die Auseinandersetzung um die milliardenschwere Übernahme läuft seit dem Jahr 2004. Ein Ende sei nicht abzusehen, erfuhr Golem.de bei der Telekom. Vivendi geht in die Berufung.

Network: Telekom missbrauchte Daten von Mobilfunkkonkurrenz

Offenbar war Überwachung der Bundesnetzagentur geplant. Die Deutsche Telekom soll sich für die Bespitzelung von unliebsamen Journalisten auch die Kundendaten anderer Mobilfunkbetreiber besorgt haben. So soll ein Pressevertreter, der Opfer der illegalen Praktiken wurde, Kunde bei E-Plus gewesen sein. Zu Abrechnungszwecken muss E-Plus täglich millionenfach Daten liefern, da ein Großteil der Telefonate in Deutschland mit den Netzen der Telekom in Verbindung steht.

Telekom-Skandal: Mehrheit für wirksamen Datenschutz

83 Prozent der Bundesbürger vermuten systematische Bespitzelung in Konzernen. Vor dem Hintergrund der Bespitzelungsaffäre bei der Deutschen Telekom tritt die Mehrheit der Bundesbürger für einen wirksamen Datenschutz ein. 57 Prozent sind der Meinung, dass die Datenschutzgesetze verschärft werden müssten.

Telekom muss Zugriff auf Kundendaten begrenzen

Obermann kündigt Restriktionen bei Zugriffsberechtigungen an. Im aktuellen Überwachungsskandal muss die Deutsche Telekom den Zugriff auf die Kundendaten einschränken. "Wir werden unsere Mitarbeiter schulen und die Zugriffsberechtigungen auf die Daten begrenzen", so Konzernchef René Obermann.

Telekomaffäre: Chaos Computer Club will drakonische Strafen

Wirksamer Opferschutz und Stopp der Vorratsdatenspeicherung nötig. Angesichts der Spitzelaffäre bei der Deutschen Telekom fordert der Chaos Computer Club eine strenge Bestrafung von Datenverbrechen. "Werden ohne Zustimmung des Betroffenen Kommunikations- und Bewegungsprofile erstellt, müssen die Verantwortlichen und Täter belangt werden können und das Opfer einen signifikanten Schadenersatz erhalten", so die Experten.

Telekom soll Spitzel noch bis Mitte Mai bezahlt haben

Network-Deutschland-Chef erhielt Bares. Im Überwachungsskandal bei der Deutschen Telekom soll noch bis Mitte Mai 2008 Geld an den Recherchedienst Network Deutschland geflossen sein. Am 14. Mai habe der Konzern 174.000 Euro überwiesen. Die Telekom behauptet, damit nur legale Aufträge beglichen zu haben.

Bespitzelungsaffäre: Sicherheitsfirma arbeitet auch für SAP

Control Risks bei großen deutschen Konzernen sehr gefragt. Das in die Telekom-Bespitzelungsaffäre verwickelte Berliner Sicherheitsunternehmen Control Risks Group (CRG) ist auch für den Softwarekonzern SAP tätig. Ein SAP-Sprecher erklärte: "Control Risks arbeitet mit SAP zusammen." CRG ist ein weltweit tätiges Sicherheitsunternehmen, dem die Deutsche Telekom einen Bespitzelungsauftrag erteilt haben soll.

Telekom-Unternehmen geben Schäuble einen Korb

Krisengipfel wegen Abhörskandal vor fast leeren Bänken. Die meisten Chefs der deutschen Telekommunikationsunternehmen kommen nicht zu dem Krisengipfel, den Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble wegen des Abhörskandals bei der Deutschen Telekom einberufen hat. Einzig Telekom-Chef René Obermann und Vertreter von Verbänden sind am kommenden Montag, dem 2. Juni 2008, in Berlin dabei. E-Plus, Vodafone und Arcor haben nicht vor, Vertreter nach Berlin zu schicken. Auch Telefónica und deren deutsche Tochter O2 werden nicht an dem Gespräch teilnehmen.

Telekom-Affäre: Ehemaliger BGH-Richter soll aufklären

FDP will Vorratsdatenspeicherung wieder kippen - Obermanns Stuhl wackelt. Gerhard Schäfer, einst Richter am Bundesgerichtshof (BGH), soll der Telekom als Sachverständiger bei der Aufklärung des Skandals helfen, bei dem Journalisten und Aufsichtsräte massiv bespitzelt wurden. Die FDP fordert derweil, die Vorratsdatenspeicherung wieder zurückzudrehen, denn der Telekom könne man die entsprechenden Daten offenbar nicht anvertrauen.

Praktiken der Deutschen Telekom erreichen Geheimdienstniveau

Schäuble bestellt Telekom-Branche nach Berlin ein. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hat die Vorstandschefs der deutschen Telekommunikationsunternehmen einbestellt. Hintergrund ist die ausufernde Spitzelaffäre bei der Deutschen Telekom, bei der täglich neue, brisante Fakten bekannt werden, die ein Niveau erreichen, das bisher den drei Geheimdiensten Bundesnachrichtendienst (BND), Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) und dem Militärischen Abschirmdienst (MAD) vorbehalten war.

Telekom-Skandal: Büro von René Obermann durchsucht

Ermittlungen gegen Zumwinkel und Ricke. Bei einer Durchsuchung in der Zentrale der Deutschen Telekom in Bonn hat die Staatsanwaltschaft auch das Büro von Konzernchef René Obermann unter die Lupe genommen. Das berichtet die Rheinische Post unter Berufung auf einen Sprecher der Bonner Staatsanwaltschaft. "Insgesamt sind deutschlandweit 80 Beamte des BKA und der Polizei im Einsatz", sagte der Sprecher der Zeitung.

Telekom soll Journalisten auch mit Kameras überwacht haben

Redaktionen berichten von systematischer Bespitzelung durch Ex-Geheimdienstler. Die illegalen Überwachungspraktiken bei der Deutschen Telekom gehen offenbar weit über das hinaus, was bisher öffentlich wurde. Die Redaktionen der Financial Times Deutschland und des Magazins Capital wollen Beweise dafür haben, dass es seit dem Jahr 2000 ein regelrechtes System von Bespitzelung durch Ex-Geheimdienstler im Auftrag der Telekom gab, wobei auch vor Kameraüberwachung in Redaktionsräumen nicht zurückgeschreckt wurde.

Amtierender Telekom-Chef soll von Bespitzelung gewusst haben

Noch unter Obermann wurde Affäre vertuscht. In dem Abhörskandal bei der Deutschen Telekom gerät nun auch Vorstandschef René Obermann ins Zwielicht. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, sei noch unter Obermann zuerst versucht worden, die Affäre nach außen hin zu vertuschen, als im Sommer 2007 die ersten Vorwürfe wegen illegaler Bespitzelung eines Journalisten offengelegt wurden.
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Journalistenverband will Vorratsdatenspeicherung abschaffen

Datenschutz als Voraussetzung für Pressefreiheit. Der Journalistenverband DJV hat den Bundestag aufgefordert, die Vorratsdatenspeicherung, die seit Anfang 2008 in Kraft ist, wieder abzuschaffen. Die Behörden seien nicht in der Lage, den Schutz der gesammelten Daten zu gewährleisten. Pressefreiheit sei jedoch vom Datenschutz abhängig.

Telekom-Datenspion gibt Arbeit für Konzernsicherheit zu

"Auftrag kam von ganz oben". Der Auftrag für die Bespitzelung von Aufsichtsräten, Managern und Journalisten bei der Deutschen Telekom, um undichte Stellen zur Presse aufzuspüren, kam offenbar von ganz oben. Ralph Kühn, Chef der Network.Deutschland GmbH, sagte dem Handelsblatt, er habe über Monate hinweg systematisch Hunderttausende Verbindungsdaten ausgewertet.

Ricke und Zumwinkel in Spitzelaffäre durch Aussage belastet

Ex-Vorstand Klinkhammer belastet Ricke und Zumwinkel. Telekom-Ex-Vorstandschef Kai-Uwe Ricke und der ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende Klaus Zumwinkel wurden durch eine Äußerung eines hochrangigen Telekom-Mitarbeiters in der Spitzelaffäre stark belastet. Über ein Jahr lang kam es demnach zu einer systematischen Bespitzelung von Aufsichtsräten, Managern und Journalisten, meldet das Handelsblatt. Telefonverbindungsdaten wurden überwacht, um undichte Stellen zur Presse aufzudecken.

Telekom-Aufsichtsrat fordert mehr Übernahmen

Verdi-Mann will Entscheider in Bonn statt in New York oder Neu-Delhi. Der stellvertretende Telekom-Aufsichtsratschef und Verdi-Bundesvorstand Lothar Schröder hat den vorsichtigen Kurs des Konzerns bei Übernahmen gerügt. "Die Telekom muss eine aktivere Rolle in der Konsolidierung der Branche spielen, wenn sie nicht verlieren will. Da wird festgelegt, ob morgen die unternehmerischen Entscheidungen in Bonn, in New York oder Neu-Delhi getroffen werden."

Telekom soll Aufsichtsräte und Journalisten bespitzelt haben

Ungeheuerliche Beschuldigungen aufgetaucht. Gegen die Deutsche Telekom sind massive Vorwürfe über systematische Bespitzelung von Aufsichtsräten, Managern und Journalisten erhoben worden. Über ein Jahr lang sollen Telefonverbindungsdaten überwacht worden sein, um undichte Stellen zur Presse aufzudecken.

Schwedens Militär warnt vor Verkauf von TeliaSonera

Sicherheitsinteressen bedroht? Telekom erneut unter den Interessenten. Schwedens Militär hat Sicherheitsbedenken geäußert, wenn der Staatsanteil am Telekommunikationskonzern TeliaSonera an ausländische Interessenten verkauft wird. Das nordeuropäische Joint Venture ist zu 37 Prozent in schwedischem Staatsbesitz, 13,7 Prozent liegen bei der finnischen Regierung. Geheime militärtechnische Einrichtungen und interne Kommunikationswege könnten kompromittiert werden, fürchtet das schwedische Militär.

Telekom hat Interesse an afrikanischem Mobilfunker MTN

Firma an der Börse mit 25 Milliarden Euro bewertet. Die Deutsche Telekom prüft ein Gebot für den afrikanischen Mobilfunkbetreiber MTN, der einen Börsenwert von rund 25 Milliarden Euro hat. Das berichtet die indische Wirtschaftszeitung Business Standard und beruft sich dabei auf Bankenkreise. Auch die russische Vimpel Communications soll eine Übernahmeofferte für MTN erwägen.

Preissenkung bei der Telekom

Call-&-Surf-Pakete werden billiger. Die Komplettpakete der Deutschen Telekom, bestehend aus Telefon- und DSL-Anschluss, sind ab sofort billiger zu haben. "Call & Surf Basic", das eine Internet-Flatrate, aber keine Telefon-Flatrate umfasst, gibt es künftig für 29,95 Euro im Monat.

QSC: Zusammenarbeit mit Deutscher Telekom verbessert

Breitbandanbieter freut sich über Kundenzuwachs. Die Zusammenarbeit des Kölner Breitbandanbieters QSC mit der Deutschen Telekom hat sich "deutlich verbessert", so Arne Thull, bei QSC für Investor Relations verantwortlich, gegenüber Golem.de. Das werde an den gestiegenen Kundenanschlüssen deutlich. QSC erwartet im Jahr 2008 ein etwas besseres Ergebnis als bisher prognostiziert.

Deutsche Telekom drückt Kontrolle über griechische OTE durch

Zahlt 3,2 Milliarden Euro und übernimmt Management-Kontrolle. Die Deutsche Telekom hat sich mit Plan zur Kontrolle der Hellenic Telecommunications Organization (OTE) durchgesetzt. Wie der Bonner Konzern heute erklärte, habe das Management um René Obermann die Gespräche mit der griechischen Regierung über die Beteiligung erfolgreich abgeschlossen. Obermann: "Wir freuen uns auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit."

Deutsche Telekom und France Telecom - ein perfektes Paar?

Finanzministerium drängt Telekom zur Fusion oder Übernahme. Die Bundesregierung verstärkt den Druck auf Telekom-Chef René Obermann. Laut einem Bericht des Handelsblatts fordert das Finanzministerium, noch in diesem Jahr einen ausländischen Konkurrenten zu übernehmen oder mit einem gleichwertigen Partner zu fusionieren. Berlin habe sich auch schon auf einen Lieblingskandidaten festgelegt: France Télécom. "Das wäre der ideale Partner in Europa", heißt es demnach im Finanzministerium.

Telekom bestätigt Verkauf von mehr als 100.000 iPhones

Obermann wertet exklusive Vermarktung in Deutschland als Erfolg. Deutsche Telekom-Chef René Obermann wertet die exklusive Vermarktung des Apple iPhones als Erfolg. Mit mehr als 100.000 in Deutschland abgesetzten Geräten hätten sich die Hoffnung erfüllt, so der Vorstandsvorsitzende gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Damit bestätigt er erstmals offiziell entsprechende Presseberichte zu den Verkaufszahlen.