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Warnstreikwelle bei T-Systems

Beschäftigte wollen 6,5 Prozent mehr Gehalt. Mit Warnstreiks wollen die in der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi organisierten T-Systems-Beschäftigten in den laufenden Tarifverhandlungen Druck auf die Unternehmensführung machen. Am heutigen 24. Juni 2008 legten zwischen 70 und 80 Menschen am Standort Köln die Arbeit nieder. Dieser Streik bildete den Auftakt für eine bundesweite Welle von Arbeitsniederlegungen.
/ Achim Sawall
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"In dieser und in der kommenden Woche gehen die Kampfmaßnahmen an mehreren Standorten von T-Systems weiter" , sagte Verdi-Sprecher Jan Jurczyk Golem.de. Verdi ruft insgesamt rund 2.000 Beschäftigte zur Teilnahme auf, betroffen sind 27.000 Tarifangestellte. Die vierte Verhandlungsrunde findet am 1. und 2. Juli 2008 in Bonn statt. "Auch an diesem Tag planen wir Arbeitsniederlegungen" , so Jurczyk.

Die Beschäftigten bei der Großkundensparte der Telekom forderten eine Anhebung der Gehälter um 6,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten rückwirkend vom 1. April 2008. T-Systems hatte bisher vorgeschlagen, ab 2011 das Jahreszielgehalt eventuell um 4 Prozent zu erhöhen. Bis dahin will das Unternehmen jedes Jahr einen Bonus zahlen, falls bestimmte Gewinnziele erreicht werden. Verdi hingegen forderte, die Arbeitgeberseite müsse "jetzt endlich zur Vernunft kommen" und ein "verhandlungsfähiges Angebot" vorlegen.


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