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Deutsche Telekom punktet im Rechtsstreit um Mobilfunker PTC

US-Gericht hat neuerliche Vivendi-Klage abgelehnt

Die Deutsche Telekom hat gestern einen Punktsieg im Rechtsstreit mit dem französischen Medienkonzern Vivendi verbucht, bei dem es um die Kontrolle über den polnischen Mobilfunkbetreiber PTC geht. Die Auseinandersetzung um die milliardenschwere Übernahme läuft seit dem Jahr 2004. Ein Ende sei nicht abzusehen, erfuhr Golem.de bei der Telekom. Vivendi geht in die Berufung.

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Die Telekom hält schon seit Jahren 49 Prozent an der Polska Telefonia Cyfrowa (PTC), seit 2003 versucht man den Anteil zu erhöhen. Der Streit geht um ein weiteres Aktienpaket, das der Energieversorger Elektrim an die Telekom verkaufte, die so die Kontrollmehrheit erlangen wollte. Der Mischkonzern Vivendi behauptet nun, die Telekom-Tochter T-Mobile sei nur mit rechtswidrigen Methoden an die strittigen Anteilsscheine gelangt, die - je nach Sichtweise - auf einen Wert von 600 Millionen Euro bis 2,5 Milliarden Euro taxiert werden.

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Das Bezirksgericht in Seattle im US-Bundesstaat Washington lehnte am gestrigen Donnerstag eine Vivendi-Klage nach dem sogenannten "Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act" (RICO) gegen die Telekom ab. Wie Telekom-Sprecher Andreas Leigers gegenüber Golem.de sagte, heißt es in dem US-Entscheid: "Dieses Gericht ist nur eine weitere Station auf Vivendis weltweiter Suche nach einer ihnen genehmen Entscheidung." Der Vorwurf lautet auf "Forum Shopping", also der Auswahl des günstigsten Gerichtsstandes, um ein für den Kläger positives Urteil zu erhalten.

Ein Ende in dem seit Jahren laufenden Streit um die PTC sei indes nicht absehbar, betonte Leigers. Schon im November 2004 hatte ein Wiener Schiedsgericht entschieden, dass die Telekom den Elektrim-Anteil rechtmäßig erworben hat. "Aber das wird von Vivendi entgegen allen Gepflogenheiten bei internationalen Geschäften ja nicht anerkannt", erklärt Leigers weiter.

In Paris steht man dagegen auf dem Standpunkt, dass die umstrittenen PTC-Anteile nicht Elektrim gehören, sondern dem Gemeinschaftsunternehmen Elektrim Telekomunikacja (ET), an dem Vivendi aber die Mehrheit hält. "Das ist kein gutes Gericht", sagte eine Vivendi-Sprecherin über das Bezirksgericht in Seattle auf Nachfrage von Golem.de. Man werde in die Berufung gehen und ein weiteres Gericht einschalten.

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Gewusst wie 07. Jun 2008

Wenn schon klugscheißen, dann richtig: Ok[,] die Lektoren sind wohl schon im Wochenende[.]


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