Telekom-Affäre: Offenbar alle Verdi-Aufsichtsräte bespitzelt

Arbeitsnehmervertreter fordern Aufklärung

In dem Bespitzelungsskandal bei der Deutschen Telekom sind offenbar alle Verdi-Aufsichtsräte betroffen. Die zehn Gewerkschafter und Betriebsräte im Aufsichtsrat haben bei der Staatsanwaltschaft Bonn Anzeige erstattet.

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Verdi-Bundesvorstand Lothar Schröder sagte dem Magazin Focus: "Wir haben ernste und schwerwiegende Hinweise, dass aus dem Verantwortungsbereich des Telekom-Vorstands Bespitzelungsmaßnahmen in Auftrag gegeben wurden." Die Gewerkschaft hatte das juristische Vorgehen bereits Ende Mai 2008 angekündigt. Vertreten lässt sich Verdi von der früheren Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin und von Ex-Bundesinnenminister Gerhart Baum.

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Die Anzeige gegen unbekannt wurde wegen Bruchs des Fernmeldegeheimnisses, Verletzung des Datenschutzes und Behinderung der Betriebsratstätigkeit erstattet. Schröder wolle wissen, "aus welchem Konzernteil welche Daten übermittelt wurden und ob auch die Privatsphäre von Gewerkschaftern und Betriebsräten ausgeforscht wurde."

Nach Berichten über die Bespitzelung von unliebsamen Journalisten und deren Kontakten in den Telekom-Aufsichtsrat, ermittelt die Bonner Staatsanwaltschaft seit Ende Mai 2008 unter anderem gegen Ex-Konzernchef Kai-Uwe Ricke. Geprüft wird, ob in den Jahren 2005 und 2006 Telefondaten des Konzerns missbräuchlich verwandt wurden.

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