Telekom-Skandal: Mehrheit für wirksamen Datenschutz

83 Prozent der Bundesbürger vermuten systematische Bespitzelung in Konzernen

Vor dem Hintergrund der Bespitzelungsaffäre bei der Deutschen Telekom tritt die Mehrheit der Bundesbürger für einen wirksamen Datenschutz ein. 57 Prozent sind der Meinung, dass die Datenschutzgesetze verschärft werden müssten.

Artikel veröffentlicht am ,

Weiterhin gehen die Bürger davon aus, dass illegale Überwachung in Großunternehmen weit verbreitet ist: 83 Prozent glauben, dass es sich bei den Vorgängen nicht um einen Einzelfall handelt, sondern dass die Überwachung von Mitarbeitern und Journalisten an der Tagesordnung seien. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag des Nachrichtensenders N24.

Rückendeckung hat der Telekom-Vorstandschef René Obermann heute vom früheren Bundespostminister Christian Schwarz-Schilling erhalten. Vorwürfe, Obermann habe selbst nicht gleich die Staatsanwaltschaft gerufen, wies dieser zurück. "Die Angriffe gegen Herrn Obermann halte ich für ungerechtfertigt." Schwarz-Schilling traut dem Vorstandschef zu, die Telekom gut durch die Affäre zu bringen: "Ich glaube, Herr Obermann ist ein Glücksfall für die Telekom", sagte Schwarz-Schilling dem Tagesspiegel.

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