Bespitzelung: Telekom gibt Betroffenen keine Auskunft
Die Telekom soll unliebsame Journalisten und ihre Verbindungen zu Konzernaufsichtsräten illegal bespitzelt haben. Nach Medienberichten sollen neben Handyverbindungsangaben auch Bankdaten ausgespäht worden sein. Über die Mobiltelefondaten seien auch Bewegungsprofile der Opfer erstellt worden, so die Vorwürfe.
Anwälte der Verlagsgruppe Handelsblatt, zu der die Wirtschaftswoche gehört, hatten die Telekom deshalb brieflich aufgefordert, die gespeicherten personenbezogenen Daten der betroffenen Redakteure offenzulegen. Wegen laufender Ermittlungen der Staatsanwaltschaft lehnte die Telekom dies aber ab. Die Anfragen bezögen sich auf einen "Sachverhalt, der Gegenstand des staatsanwaltlichen Ermittlungsverfahrens" gegen Verantwortliche der Telekom und andere. Relevante Unterlagen habe man zudem der Staatsanwaltschaft übergeben, heißt es in dem Antwortschreiben.
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