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Telekom-Affäre: Unmut über undichte Stellen eingeräumt

Zustand war für frühere Konzernbosse Sommer und Ricke "schwer erträglich". Der ehemalige Deutsche-Telekom-Konzernsprecher Jürgen Kindervater hat indirekt eingeräumt, dass Unmut über Indiskretionen im Aufsichtsrat der Grund für die Bespitzelung waren. "Jeder wusste, wer Informationen nach draußen gibt" , sagte Kindervater gegenüber der Frankfurter Rundschau. Dies sei für die früheren Konzernführer Ron Sommer und Kai-Uwe Ricke schwer erträglich gewesen.
/ Achim Sawall
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Kindervater habe auch seine Verdächtigen gehabt, "aber die springen einem doch an die Gurgel, wenn man die anspricht." Es seien hochsensible Informationen, wie beispielsweise zu Übernahmen nach außen gelangt, "die uns sehr weh taten" , erklärte Kindervater. "Da kann einem alles um die Ohren fliegen." Namen nannte Kindervater nicht.

Bei den Betrugsvorwürfen gegen T-Systems arbeite die Telekom mit der Staatsanwaltschaft zusammen. "Wir haben Ende 2006 die Finanzbehörden über Vorgänge informiert" , sagte ein Telekom-Sprecher dem Blatt. Nach den Informationen der Zeitung hatte der Konzern für eine interne Datenauswertung die umstrittene Berliner Firma Network mit Nachforschungen beauftragt, die im Rahmen des Projekts "Zeus" Hunderttausende Datensätze analysierte. "Diese Untersuchungen haben jedoch keine Anhaltspunkte für rechtswidrige Handlungen ergeben" , sagte der Telekom-Sprecher.


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