Abo
  • Services:

Deutsche Telekom drückt Kontrolle über griechische OTE durch

Zahlt 3,2 Milliarden Euro und übernimmt Management-Kontrolle

Die Deutsche Telekom hat sich mit Plan zur Kontrolle der Hellenic Telecommunications Organization (OTE) durchgesetzt. Wie der Bonner Konzern heute erklärte, habe das Management um René Obermann die Gespräche mit der griechischen Regierung über die Beteiligung erfolgreich abgeschlossen. Obermann: "Wir freuen uns auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit."

Artikel veröffentlicht am ,

Nach der Gesellschaftervereinbarung übernehmen die Deutschen die Management-Kontrolle bei OTE und werden das Unternehmen vollständig im Konzern konsolidieren. Die Vereinbarung steht noch unter dem Vorbehalt regulatorischer Genehmigungen sowie einer Zustimmung durch das griechische Parlament. Die Gewerkschaft OME-OTE hatte die Belegschaft bereits gegen die vollständige Privatisierung und die Kontrollübernahme in den Streik geführt. Für die nächsten Tage sind weitere Proteste geplant.

Stellenmarkt
  1. Analytik Jena AG, Jena
  2. M-net Telekommunikations GmbH, Augsburg, München

Die Telekom hat den mit der Marfin Investment Group (MIG) Mitte März 2008 geschlossenen Vertrag über den Erwerb einer Beteiligung von knapp unter 20 Prozent an der OTE ausgeübt und die Anteile zu rund 2,55 Milliarden Euro erworben.

Im Rahmen des Deals mit der Regierung erhöht die Telekom diese Beteiligung auf 25 Prozent plus einer Stimme. Dazu werden 3 Prozent OTE-Anteile vom griechischen Staat für einen Preis von 29 Euro je Aktie gekauft, entsprechend einem Gesamtvolumen von rund 0,43 Milliarden Euro. Zusätzlich wird die Telekom ihre Beteiligung um weitere 2 Prozent durch Erwerb von Aktien am Markt ausbauen. Auf Basis des aktuellen Kurses der OTE-Aktie ergibt sich damit für die Beteiligung von 25 Prozent plus einer Stimme ein Gesamt-Kaufpreis von rund 3,2 Milliarden Euro. Zudem hat der griechische Staat der Telekom ein allgemeines Vorkaufsrecht über seine Anteile an der OTE eingeräumt.

OTE verzeichnete nach den Angaben im Geschäftsjahr 2007 einen Umsatz von 6,3 Milliarden Euro, ein Zuwachs von 7,3 Prozent gegenüber Vorjahr. Das bereinigte EBITDA stieg um 3,4 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. Der Netto-Gewinn lag bei 0,66 Milliarden Euro und übertraf damit den Vorjahreswert um 15,3 Prozent. Der Konzern ist Marktführer im Festnetz- und Mobilfunkgeschäft in Griechenland. Darüber hinaus verfügt OTE über Tochtergesellschaften in Rumänien (Festnetz und Mobilfunk), Bulgarien (Mobilfunk), Mazedonien (Mobilfunk) sowie Albanien (Mobilfunk) und hält eine 20prozentige Beteiligung am Festnetz- und Mobilfunk-Marktführer in Serbien. Der Konzern verfügte zum Jahresende 2007 über 9 Millionen Festnetz-Anschlüsse, 1,2 Millionen Breitband-Kunden und 15,5 Millionen Mobilfunk-Teilnehmer.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

MillionenVerspi... 15. Mai 2008

Nö ... eigentlich Troll ich nur ...


Folgen Sie uns
       


Asus Zenbook 13 (UX333FN) ausprobiert (Ifa 2018)

Das Asus Zenbook 13 (UX333FN) ist ein sehr kompaktes Ultrabook mit Geforce-Grafik und ein paar cleveren Ideen.

Asus Zenbook 13 (UX333FN) ausprobiert (Ifa 2018) Video aufrufen
Amazon Alexa: Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass
Amazon Alexa
Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass

Amazon hat einen Subwoofer speziell für Echo-Lautsprecher vorgestellt. Damit sollen die eher bassarmen Lautsprecher mit einem ordentlichen Tiefbass ausgestattet werden. Zudem öffnet Amazon seine Multiroom-Musikfunktion für Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller.

  1. Beosound 2 Bang & Olufsen bringt smarten Lautsprecher für 2.000 Euro
  2. Google und Amazon Markt für smarte Lautsprecher wächst weiter stark
  3. Alexa-Soundbars im Test Sonos' Beam und Polks Command Bar sind die Klangreferenz

iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
iPhone Xs, Xs Max und Xr
Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
Von Tobias Költzsch

  1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
  2. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten
  3. XMM 7560 Intel startet Serienfertigung für iPhone-Modem

Apple: iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht
Apple
iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht

Apple verdoppelt das iPhone X. Das Modell iPhone Xs mit 5,8 Zoll großem Display ist der Nachfolger des iPhone X und das iPhone Xs Max ist ein Plus-Modell mit 6,5 Zoll großem Display. Die Gehäuse sind sogar salzwasserfest und überstehen auch Bäder in anderen Flüssigkeiten.

  1. Apple iPhone 3GS wird in Südkorea wieder verkauft
  2. Drosselung beim iPhone Apple zahlt Kunden Geld für Akkutausch zurück
  3. NFC Yubikeys arbeiten ab sofort mit dem iPhone zusammen

    •  /