Abo
  • Services:

Betriebsbedingte Kündigungen bei T-Systems (Update)

4.000 Arbeitsplätze sollen verschwinden

Die Deutsche Telekom will bei ihrer Geschäftskundensparte T-Systems 4.000 Arbeitsplätze abbauen. Dabei will Personalchef Thomas Sattelberger auch betriebsbedingte Kündigung aussprechen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Zahl der Arbeitsplätze, die auf der Streichliste stehen, hat die Rheinische Post aus Konzernkreisen erfahren. Von September 2008 bis Februar 2009 erhalten die Beschäftigten ein Abfindungsangebot, damit sie ihren Arbeitsplatz "freiwillig" räumen. Wird das Abfindungsprogramm nicht ausreichend wahrgenommen, will die Konzernführung kündigen. "Sollten unsere sozialverträglichen Maßnahmen nicht ausreichen, kann ich in letzter Konsequenz betriebsbedingte Kündigungen nicht ausschließen", sagte Sattelberger der Zeitung. Seit der Privatisierung 1995 hat die Telekom jedes Jahr rund 10.000 Stellen über umfangreiche Programme reduziert, berichtet die Zeitung.

Stellenmarkt
  1. Continental AG, Ulm, Frankfurt (Oder), Wolfsburg
  2. SSI Schäfer IT Solutions GmbH, verschiedene Einsatzorte (Home-Office möglich)

"Die Erneuerung von T-Systems als Teil eines konzernweiten Unternehmensumbaus ist in voller Fahrt. Es liegt noch viel vor uns. Wir müssen uns auf diesem Weg auch von Mitarbeitern trennen. Da will ich niemandem ein X für ein U vormachen", so Sattelberger heute in Bonn.

Lange Zeit sollte T-System komplett oder teilweise verkauft werden, doch es fand sich kein Abnehmer. Im März 2008 wurde eine Partnerschaft mit dem IT-Anbieter Cognizant aus den USA geschlossen. Das Unternehmen mit starken Wurzeln im indischen Markt übernahm dabei die indische T-Systems Niederlassung mit rund 1.150 Mitarbeitern.

Nachtrag vom 23. Juli 2008, 16:45 Uhr:
Lothar Schröder, Mitglied im Verdi-Bundesvorstand, sprach von einer "unglaublichen Provokation". Der Konzernvorstand habe "die letzten Hemmungen verloren. Er will wohl die Öffentlichkeit an Kündigungen gewöhnen, um sich vor sozialverträglichen Lösungen zu drücken." Die Einmischung des Konzernvorstands in die Angelegenheiten des eigenständigen Tochterunternehmens sei völlig überflüssig. Verhandlungen zu einem Interessenausgleich bei T-Systems liefen und seien noch nicht abgeschlossen. Für Teile der T-Systems gebe es bestehende Vereinbarungen zum Kündigungsschutz, für andere seien Verhandlungen über Rationalisierungsschutz und Beschäftigungssicherung bereits verabredet.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 481,00€ (Bestpreis!)
  2. 554,00€ (Bestpreis!)
  3. 59,99€ - Release 19.10.
  4. 19,99€ inkl. Versand

Der Kaiser 25. Jul 2008

Wer das liest ist anders.

peter.pan1111 23. Jul 2008

Ich finde die Schlußfolgerung: T-COM wird reguliert -> T-SYSTEMS bastelt IT-Lösungen für...

eiserner Besen 23. Jul 2008

...endlich wird gekehrt....

Betroffener 23. Jul 2008

T-Systems wird nicht erst betriebsbedingte Kündigungen aussprechen, T-Systems hat sie...

sparvar 23. Jul 2008

was ja widerrum auch zu massenentlassungen führen würde - da die schlange ohne kopf auch...


Folgen Sie uns
       


Red Dead Redemption in 4K - Grafikvergleich

Wir haben Red Dead Redemption in 4K auf der Xbox One X angespielt und zeigen unseren Grafikvergleich mit der Originalfassung.

Red Dead Redemption in 4K - Grafikvergleich Video aufrufen
Recycling: Die Plastikwaschmaschine
Recycling
Die Plastikwaschmaschine

Seit Kurzem importiert China kaum noch Müll aus dem Ausland. Damit hat Deutschland ein Problem. Wohin mit all dem Kunststoffabfall? Michael Hofmann will die Lösung kennen: Er bietet eine Technologie an, die den Abfall in Wertstoff verwandelt.
Ein Bericht von Daniel Hautmann


    Black-Hoodie-Training: Einmal nicht Alien sein, das ist toll!
    Black-Hoodie-Training
    "Einmal nicht Alien sein, das ist toll!"

    Um mehr Kolleginnen im IT-Security-Umfeld zu bekommen, hat die Hackerin Marion Marschalek ein Reverse-Engineering-Training nur für Frauen konzipiert. Die Veranstaltung platzt inzwischen aus allen Nähten.
    Von Hauke Gierow

    1. Ryzenfall CTS Labs rechtfertigt sich für seine Disclosure-Strategie
    2. Starcraft Remastered Warum Blizzard einen Buffer Overflow emuliert

    Ryzen 5 2600X im Test: AMDs Desktop-Allrounder
    Ryzen 5 2600X im Test
    AMDs Desktop-Allrounder

    Der Ryzen 5 2600X ist eine der besten sechskernigen CPUs am Markt. Für gut 200 Euro liefert er die gleiche Leistung wie der Core i5-8600K. Der AMD-Chip hat klare Vorteile bei Anwendungen, das Intel-Modell in Spielen.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Golem.de-Livestream Wie gut ist AMDs Ryzen 2000?
    2. RAM-Overclocking getestet Auch Ryzen 2000 profitiert von schnellem Speicher
    3. Ryzen 2400GE/2200GE AMD veröffentlicht sparsame 35-Watt-APUs

      •  /