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Sicherheitsmitarbeiter der Telekom belasten sich selbst

Skandal um Datenmissbrauch zieht weitere Kreise

Im Zuge der Spitzelaffäre rund um die Deutsche Telekom haben sich mehrere Mitarbeiter der Konzernsicherheit selbst angezeigt. Bei der Durchsuchung durch die Staatsanwaltschaft sind offenbar mehr Unterlagen sichergestellt worden, als die Telekom bei ihrer internen Untersuchung selbst zur Klärung der Vorfälle von den eigenen Mitarbeitern vorgelegt bekam.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Staatsanwaltschaft Bonn habe bei ihren Durchsuchungen weit mehr belastende Dokumente gefunden, als die Telekom bei ihren mehrwöchigen Nachforschungen. "Da haben einige ganz schön große Augen gemacht", sagte der zuständige Oberstaatsanwalt Friedrich Apostel dem Handelsblatt. "Wir haben mehr gefunden, als mancher sich vorstellen konnte." Was dies war, ließ der Oberstaatsanwalt offen.

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Bei der internen Untersuchung hielten die Mitarbeiter dem Bericht zufolge belastende Unterlagen zurück. Dies ist nach Erfahrung von Apostel kein ungewöhnlicher Vorgang. Bei der Staatsanwaltschaft haben sich mehr Mitarbeiter gemeldet, die an den Spitzelaktionen des Konzerns beteiligt waren, als der Telekom bekannt war.

Nach Handelsblatt-Informationen sind mittlerweile ein halbes Dutzend Mitarbeiter der Konzernsicherheit bei der Staatsanwaltschaft vorstellig geworden, um sich selbst anzuzeigen. Der Missbrauch der Verbindungsdaten, mit dem die Sicherheitsabteilung herausfinden wollte, welche undichten Stellen an die Presse geheime Informationen herausgaben, war offenbar kein Einzelfall.

Es ist mittlerweile unwahrscheinlich, dass nur ein einzelner Journalist ausspioniert wurde, schreibt das Handelsblatt. Noch ist nicht geklärt, in wessen Auftrag die Ausforschungen durchgeführt wurden und ob die Konzernspitze das Vorgehen der Sicherheitsabteilung kannte, es anordnete oder ob die Mitarbeiter die Register nach einer eher allgemeinen Anordnung eigenmächtig zogen.

Die Staatsanwaltschaft schätzt, dass sie die Vorgänge vollständig aufklären und die Schuldigen ermitteln kann. "Wir neigen nicht zu Bauernopfern", sagte Oberstaatsanwalt Apostel bedeutungsschwanger.

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Youssarian 17. Jun 2008

Meinetwegen auch erst morgen. :-)

Youssarian 17. Jun 2008

Skat spielt man am besten zu viert, schließlich muss einer immer das Bier holen oder...

Volksfront 17. Jun 2008

Aha Dirmen? Was denn das? Komisch sagt mir nix^^. Mh naja ich denke da hat irgendein...


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