Linker Haken, rechter Haken - und der tonnenschwere Gegner geht krachend zu Boden. So stellt sich der Chef des japanischen Unternehmens Suidobashi den Ausgang eines Kampfes seines Roboters gegen den Megabot aus den USA vor. Angefangen haben schließlich die anderen: Megabots Inc wollte den Kampf.
Wer hat eigentlich Schuld, wenn ein autonomes Auto einen Unfall verursacht? Das Bundesjustizministerium meint, dass der Fahrer fahrlässig handelt, wenn er sich auf sein Auto verlässt. Das lässt nichts Gutes erahnen, auch wenn nun Förderprogramme aufgelegt werden.
Nach ersten Experimenten mit einem HTML-UI wollen die Firefox-Macher nun offiziell die alte Eigenentwicklung XUL ersetzen. Noch ist aber nicht klar, wie genau das geschehen soll. Das Team stellt sich deshalb auf hitzige Diskussionen ein.
Volkswagen plant nach Angaben seines Chefs Martin Winterkorn einen dreirädrigen Roller, der elektrisch angetrieben ist. Der Fahrer steht darauf und steuert den City-Surfer mit einer Lenkstange. So soll der Weg vom Parkplatz zum Ziel überbrückt werden.
Ein Akamai-Mitarbeiter beschreibt, wie mit einfachen Rechenaufgaben DDoS-Angriffe durch Clients auf TLS-Verbindungen minimiert werden könnten. Die Idee ist zwar noch ein Entwurf, könnte aber als Erweiterung für TLS 1.3 standardisiert werden.
Auf einer Baustelle gibt es viele schwere Gerätschaften - ein Exoskelett soll es Arbeitern künftig erleichtern, diese zu stemmen. Das ausgeklügelte System kommt ohne Motoren aus.
BMW hat auf seinen Innovationstagen 2015 einen BMW 5er Gran Turismo vorgestellt, der mit einem Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb läuft. Damit will BMW zeigen, wie es sich die Zukunft dieser Technologie für seine Marke vorstellt.
SSLv3 ist aus Firefox 39 endgültig entfernt worden, und RC4 ist nur noch temporär für einige wenige Seiten erlaubt. Das Mozilla-Team erweitert den Schutz des Browsers vor Malware, daneben gibt es noch viele kleinere Neuerungen.
Mastercard experimentiert mit einer besseren Absicherung von Kreditkartenzahlungen und will ab Herbst mittels Smartphone Gesichtsscans durchführen. Das soll Betrügern das Handwerk legen. Die Selfie-Begeisterung soll dabei helfen.
Zusammen mit dem Hersteller der Street-View-Kameras will das vom Star-Trek-Erfinder gegründete Roddenberry Entertainment künftig 360-Grad-Inhalte für mobile Geräte entwickeln. Den Anfang macht der Film White Room: 02B3, der auch mit Cardboard-Betrachtern angeschaut werden kann.
Das Rücklicht als Lebensretter: Bei Garmins neuem System Varia tastet ein Radar die Umgebung 140 Meter hinter dem Fahrrad ab und warnt den Radler vor Gefahr, das Rücklicht wird heller und warnt die nachfolgenden Autofahrer.
Die freundliche Maschine vom Empfang: In wenigen Jahren werden viele humanoide Roboter im Service arbeiten, weil junge Arbeitskräfte fehlen, prophezeit Jong Lee, Chef von Hanson Robotics. Und je mehr eine Gesellschaft sie braucht, desto weniger gruseln sich die Menschen vor ihnen.
Cruise Automation hat einen Umrüstsatz entwickelt, mit dem ganz gewöhnliche Autos autonom fahren können. Er kostet rund 10.000 US-Dollar und wird mittlerweile auf den Straßen von Kalifornien mit zwei Audis auch schon getestet. Fraglich ist nur, wann sie auf den Markt kommen.
Wo können wir landen? Luftbilder von der Marsoberfläche sollen Aufschluss darüber geben, welche Stellen sich für die Landung von Astronauten eignen. Aufnehmen soll sie ein Gleitflugzeug, das die US-Raumfahrtbehörde Nasa derzeit entwickelt.
Mit Super Vectoring sind 400 MBit/s auf einer Kupferleitung von rund 300 Metern möglich. Telekom-Deutschland-Chef Niek Jan van Damme hat bei der Bundesnetzagentur angekündigt, diese Technik bald einzusetzen. Doch es gibt einen Konflikt.
Nutzer eines iPhone 6 oder iPhone 6 Plus mit iOS 8.4 können ab sofort Voice over LTE (VoLTE) nutzen - also schnellere und akkuschonende Telefonie über das LTE-Netz. Für erste Android-Geräte wurde die Unterstützung bereits im März 2015 freigeschaltet.
Wer über viele verschiedene Geräte im Haushalt im Tor-Netzwerk surfen will, muss nicht auf jedem das Browser-Bundle installieren. Ein zentraler Tor-Proxy auf einem Minirechner ist schnell eingerichtet.
Hat Europa die Netzneutralität geopfert, damit die Roaming-Gebühren fallen können? Während bezahlte Priorisierung von Traffic verboten wird, sind Spezialdienste und Zero Rating erlaubt. Nach der Einigung zum elektronischen Binnenmarkt bleiben aber viele Fragen offen.
IMHO PR für ein totes Protokoll: Am heutigen 30. Juni wird der DNSSEC-Day begangen. Dabei ist das Protokoll in seiner heutigen Form nahezu nutzlos - und wird es wohl auch bleiben.
Auf die Windschutzscheibe im Auto eingeblendete Hinweise haben offenbar einen unerwünschten Effekt auf die Fahrsicherheit. Sogenannte Head Up Displays (HUD) sollten den Fahrer eigentlich entlasten - doch das scheint nicht zu stimmen, geht aus einem Forschungsbericht hervor.
Bilder aus Licht, die der Nutzer auch noch berühren kann: Japanische Forscher haben ein holographisches Display entwickelt, das Bilder in der Luft schweben lässt.
Greg Kroah-Hartman will den Code für den umstrittenen Kdbus erst im übernächsten Linux-Kernel 4.3 integrieren. Vorausgegangen war erneut eine hitzige Debatte. Linux-Chef Linus Torvalds hatte nochmals seine Bedenken geäußert.
LG hat einen neuen Akku vorgestellt, der die Laufzeit von Smartwatches merklich verlängern soll. Der Akku ist sechseckig und nutzt daher den Raum in einer runden Datenuhr besser aus - kann also größer gebaut werden.
General Motors hat als Zielgruppe für sein Elektroauto Bolt, das vermutlich 2017 auf den Markt kommt, nach eigenen Angaben nicht "die Elite" im Sinn, sondern die Mittelschicht. Damit positioniert sich GM gegen Tesla. Der Crossover soll 320 km weit kommen.
Ein neues Fertigungsverfahren verspricht eine nahezu doppelt so große Kapazität bei Lithium-Ionen-Akkus - bei gleicher Größe. Wissenschaftler von Samsung haben die Technologie entwickelt und jetzt präsentiert.
Seit der Poodle-Attacke ist klar, dass das uralte Protokoll SSL 3 nicht mehr sicher ist. Mit RFC 7568 gibt es jetzt ein offizielles Dokument, das den Einsatz des ursprünglich von Netscape entwickelten Verschlüsselungsprotokolls verbietet.
Bilder von bisher ungekannter Genauigkeit soll der Satellit Sentinel-2A von der Erde machen. Jeder darf sie nutzen. Eine ganze Generation neuer Produkte zur Überwachung von Veränderungen der Umwelt, der Landwirtschaft oder Katastrophengebieten soll so entstehen.
Google lässt seine kleinen zweisitzigen Autos, die selbstständig ihren Weg finden können, auf öffentliche Straßen in Kalifornien. Ohne Fahrer, der notfalls eingreift, dürfen sie aber noch nicht in den Verkehr.
Ein Forscherteam hat eine mobile Cloud-Infrastruktur entwickelt: Aura soll Einheiten des Internets der Dinge flexibel zusammenschalten. Rechenaufgaben könnten vom Smartphone oder Tablet in das Netzwerk ausgelagert werden. Dank Micropayment soll jeder von seinen freien Ressourcen profitieren.
Ford hat mit dem MoDe:Flex ein sogenanntes Smartbike vorgestellt. Das faltbare Rad mit Elektromotor kann im Auto transportiert und dort auch geladen werden. Eine Smartphone-App erlaubt die Planung gemischter Routen mit Auto, Nahverkehr und dem Rad im Verbund. Die Apple Watch warnt vor Schlaglöchern.
Lexus hebt ab: Der japanische Luxusautohersteller hat offensichtlich ein Hoverboard entwickelt, auf dem der Nutzer schweben soll wie Marty McFly - nur schicker.
Über die neue Tochterfirma Sidewalk Labs hat Google zwei Unternehmen übernommen, die New York mit einem Netz von kostenlosen WLAN-Zugangspunkten ausstatten wollen. Dafür sollen alte Münzfernsprecher gegen interaktive Stelen ausgetauscht werden.
Wird es hell, verziehen sich Küchenschaben ganz schnell in Lücken und Spalten - auch wenn diese viel schmaler sind als das Insekt selbst. Sie können das wegen ihres Panzers. US-Forscher haben ihren Roboter deshalb auch mit einem Panzer ausgestattet.
Die Fahrer des Tesla Model S haben zusammen eine Fahrstrecke von 1,6 Milliarden Kilometer bewältigt, wie der Hersteller Tesla Motors mitteilte. Das Fahrzeug ist erst seit drei Jahren auf dem Markt.
Die Linux Foundation unterstützt künftig drei weitere Projekte, die sich um die Sicherheit kritischer Softwareprojekte kümmern - darunter eines des Golem-Autors Hanno Böck.
Ein neuer europäischer Satellit umkreist die Erde: Sentinel-2A ist am frühen Morgen des 23. Juni 2015 ins All geschossen worden. Der Satellit nimmt hochauflösende Bilder der Erde auf, die frei verfügbar sein werden.
Malloy Aeronautics will zusammen mit einem amerikanischen Rüstungsunternehmen ein Hoverbike für die US-Armee entwickeln, mit dem Soldaten auf Aufklärungsmissionen gehen sollen. Zuvor hatte Malloy auf Kickstarter die Entwicklung eines Spielzeug-Hoverbikes finanziert.
Jaguar Land Rover hat mit Sixth Sense ein Forschungsprojekt ins Leben gerufen, bei dem Gehirnströme des Fahrers gemessen und über den Sitz sein Puls und die Atmung kontrolliert werden. Über die Pedale warnt das Auto vor Gefahren und mit Kameras ahnt es voraus, welchen Knopf der Fahrer drücken will.
Ab Herbst wird Tesla Motors mit dem Model X einen Minivan im SUV-Format verkaufen, der rein elektrisch angetrieben eine Reichweite von 270 bis 370 km aufweisen soll. Dabei hat Elon Musk eine unterrepräsentierte Zielgruppe im Sinn.
Mit der Reborn-Beta ist Dota 2 das erste Spiel mit Valves Source-2-Engine und Support für die DirectX11-Schnittstelle. Verglichen mit D3D9 steigt die Bildrate, die Optik wird ein wenig besser.
Das Schweizer Solarflugzeug Solar Impulse ist imposant - aber noch ein Prototyp. Es ist jedoch bei weitem nicht das einzige Flugzeug mit Elektroantrieb: Airbus will ab 2017 ein elektrisches Trainingsflugzeug in Serie bauen. Die Planungen gehen schon viel weiter.
Fove, das VR-Headset mit Eye Tracking, soll künftig mit Steam VR und dessen Lighthouse-System zusammenarbeiten. Durch Laser wird die Position des Spielers ohne Kameras im Raum erfasst. Die notwendige Kickstarter-Finanzierung ist noch nicht abgeschlossen.
Noch ist es nicht viel mehr als ein Plan, doch wegen der breiten Unterstützung könnte Webassembly schon bald Javascript in Teilen ablösen. Die Entwicklung des Bytecodes wird von Google, Mozilla, Microsoft und anderen vorangetrieben.
Die wachsende Verbreitung von Owncloud hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik veranlasst, Vorschläge zur Absicherung für den privaten Cloudspeicher bereitzustellen.
Ab Mitte September sollen alle Nutzer gratis Zertifikate von Let's Encrypt erhalten können. Bereits in einem Monat will das Team Zertifikate für ausgesuchte Webseite verteilen.
Die Deutsche Telekom will auch in Fördergebieten weiter Vectoring ausbauen, was die EU-Kommission vorerst untersagt hat. Die Nutzung des Kupfers sei "kosteneffizient und zukunftssicher".
Forschern aus Stanford ist das erste System gelungen, dessen Schaltkreise aus magnetisierbaren Tropfen bestehen. Das Ziel ist eine Computerklasse, die durch Manipulation von Materie neue Denkweisen eröffnet. Anwendungen könnten in der Chemie liegen.