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Head-mounted Display: Fove möchte Valves Lighthouse-Tracking-System unterstützen

Fove, das VR-Headset mit Eye Tracking, soll künftig mit Steam VR und dessen Lighthouse-System zusammenarbeiten. Durch Laser wird die Position des Spielers ohne Kameras im Raum erfasst. Die notwendige Kickstarter-Finanzierung ist noch nicht abgeschlossen.

Artikel veröffentlicht am , Martin Kaiser
Das Fove Head-mounted Display mit Eye Tracking
Das Fove Head-mounted Display mit Eye Tracking (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Erst im März hatte Valve angekündigt, Lighthouse allen Herstellern frei zur Verfügung zu stellen. Mit Fove Inc, dem Hersteller des ersten Head-mounted Displays mit integriertem Eye Tracking, scheint ein Interessent gefunden zu sein. Derzeit läuft die Kickstarter-Kampagne, um Geld für das japanische Startup zu sammeln. Während das erste Ziel von 250.000 US-Dollar bereits in vier Tagen erreicht wurde, hofft Fove Inc auf mindestens 700.000 US-Dollar. Ab diesem Betrag soll eine Lighthouse-Integration erfolgen. Die Auslieferung der 400 US-Dollar teuren Developer-Kits ist für das Frühjahr 2016 angesetzt.

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Während das Positional Tracking des Oculus Rift auf eine Eigenlösung aus Infrarotkameras und -dioden setzt, die im ständigen Sichtkontakt bleiben müssen, arbeitet Lighthouse deutlich flexibler: Zwei Basiseinheiten werden in gegenüberliegenden Ecken eines Raumes positioniert und projizieren je zwei Laserstrahlen, die von Fotowiderständen am Headset oder dem Controller erfasst werden. Aus den gewonnenen Daten wird die Position im Raum auf ein Zehntel Grad genau berechnet, während sich der Spieler in alle Richtungen frei drehen kann. Das System wird beim HTC Vive eingesetzt und klappt in der Praxis erstaunlich gut.

Ganz ohne Kameras kommt das Fove jedoch auch nicht aus: Beim Eye-Tracking wird jedes Auge mit einer 120 Hz schnellen Infrarotkamera abgetastet, damit die Blickrichtung erkannt wird. Die virtuelle Welt soll dadurch glaubwürdiger erscheinen, da nichtfokussierte Bereiche wie in der Realität unscharf dargestellt werden. Auch Steuerungsmöglichkeiten lassen sich über die Bewegung der Pupillen realisieren.

Mit der Unterstützung des OpenVR-SDK sowie der nativen Unterstützung für die Steam-VR-Plattform ist das Fove ein vielversprechendes VR-Headset. Die finalen Eckdaten sind noch nicht gesichert, der Hersteller plant den Einsatz eines 90 Hz schnellen Displays mit 2.560 x 1.440 Pixeln.



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Hotohori 19. Jun 2015

Nicht nur, auch darum von was er spricht um die nötige Rechenleistung deutlich zu...

ms (Golem.de) 19. Jun 2015

Nö, tut.


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