Abo
  • Services:
Anzeige
Audi A7 mit Technik zum pilotierten Fahren
Audi A7 mit Technik zum pilotierten Fahren (Bild: Audi)

Autonomes Fahren: "Wir drohen, den Anschluss zu verlieren"

Audi A7 mit Technik zum pilotierten Fahren
Audi A7 mit Technik zum pilotierten Fahren (Bild: Audi)

Wer hat eigentlich Schuld, wenn ein autonomes Auto einen Unfall verursacht? Das Bundesjustizministerium meint, dass der Fahrer fahrlässig handelt, wenn er sich auf sein Auto verlässt. Das lässt nichts Gutes erahnen, auch wenn nun Förderprogramme aufgelegt werden.

Anzeige

Das Bundesverkehrsministerium will ein Maßnahmepaket schnüren, um bis 2020 in Deutschland die Voraussetzungen für selbstfahrende Fahrzeuge zu schaffen. Das Handelsblatt berichtet unter Berufung auf Regierungskreise, es sollten 18 Maßnahmen in neun Handlungsfeldern umgesetzt werden.

Damit sind Forschungsförderungen gemeint, aber auch die Definition von Sicherheitsstandards und Investitionen in die Infrastruktur. Nach Ansicht von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) ist das automatisierte Fahren eine Schlüsseltechnologie.

Eine Rahmenvereinbarung zwischen dem Bund, dem Land Bayern, Herstellern, Zulieferern sowie den Branchenverbänden VDA und Bitkom soll noch im Juli 2015 unterschrieben werden. Die Autobahn A9 soll im Streckenabschnitt zwischen Ingolstadt und Nürnberg zur Teststrecke für autonome Fahrzeuge werden. Im September 2015 soll das Bundeskabinett laut Handelsblatt die Maßnahmen beschließen.

Justizministerium stellt sich quer

Nach Informationen der Wirtschaftszeitung aus Regierungskreisen stellt sich das Bundesjustizministerium jedoch quer. Es lehnt eine Freistellung des Fahrzeugführers ab. Das bedeutet, dass der Fahrer fahrlässig handeln würde, wenn er sich auf sein selbstfahrendes Fahrzeug verlasse.

"Wir drohen, den Anschluss zu verlieren", warnte Thomas Jarzombek (CDU), Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Digitale Agenda. Wenn es keine rechtliche Klarstellung gebe, werde die Forschung in die USA abwandern. Vermutlich führen dann hierzulande keine autonomen Autos.

Nach Einschätzung von Audi-Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg wird es in anderen Ländern bald Regeln zum autonomen Fahren geben. "Einige Länder werden die nötigen Gesetze rascher beschließen, etwa die USA und China." In den drei US-Bundesstaaten Kalifornien, Nevada und Florida können Fahrzeuge, die selbst steuern, unter Auflagen im öffentlichen Straßenverkehr erprobt werden. Deshalb hat sich Audi nach eigenen Angaben darauf konzentriert, seine Entwicklungskapazitäten in den USA aufzubauen.


eye home zur Startseite
ChStecker 09. Jul 2015

Habe auch andere schon geschrieben: Bitte mal echte Infos besorgen und nicht ohne Ahnung...

der_wahre_hannes 09. Jul 2015

Ach so, es ging dir die ganze Zeit um Schneeverwehungen. Dann habe ich das gestern...

cuthbert34 09. Jul 2015

Und das passiert auch beim autonomen Fahren. Deutsche scheuen das Risiko. Sie entwickeln...

derdurden 08. Jul 2015

Innerhalb kürzester Zeit das Asylgesetz verschärfen, weil ein paar pöbelnde braune Ratten...

mixedfrog 08. Jul 2015

Deswegen solten autonome Autos erst zugelassen werden können, wenn man sie günstiger...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. BG-Phoenics GmbH, München
  2. ING-DiBa AG, Nürnberg, Frankfurt
  3. Device Insight GmbH, München
  4. Deutsche Telekom AG, Bonn, Darmstadt, Berlin


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 649,90€
  2. 18,90€

Folgen Sie uns
       


  1. Google

    Alphabet macht weit über 5 Milliarden Dollar Gewinn

  2. Quartalsbericht

    Microsofts Zukunft ist erfolgreich in die Cloud verschoben

  3. Quartalsbericht

    Amazon macht erneut riesigen Gewinn

  4. Datenschutzverordnung im Bundestag

    "Für uns ist jeden Tag der Tag der inneren Sicherheit"

  5. Aspire-Serie

    Acer stellt Notebooks für jeden Geldbeutel vor

  6. Acer Predator Triton 700

    Das Fenster oberhalb der Tastatur ist ein Clickpad

  7. Kollaborationsserver

    Owncloud 10 verbessert Gruppen- und Gästenutzung

  8. Panoramafreiheit

    Aidas Kussmund darf im Internet veröffentlicht werden

  9. id Software

    Nächste id Tech setzt massiv auf FP16-Berechnungen

  10. Broadcom-Sicherheitslücken

    Samsung schützt Nutzer nicht vor WLAN-Angriffen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Siege M04 im Test: Creatives erste Sound-Blaster-Maus überzeugt
Siege M04 im Test
Creatives erste Sound-Blaster-Maus überzeugt

In eigener Sache: Die Quanten kommen!
In eigener Sache
Die Quanten kommen!
  1. In eigener Sache Golem.de führt kostenpflichtige Links ein
  2. In eigener Sache Golem.de sucht Marketing Manager (w/m)
  3. In eigener Sache Golem.de geht auf Jobmessen

Akkutechnik: Was, wenn nicht Lithium?
Akkutechnik
Was, wenn nicht Lithium?
  1. Geländekauf in Nevada Google wird Nachbar von Teslas Gigafactory
  2. Lagerverkehr Amazon setzt auf Gabelstapler mit Brennstoffzellen
  3. Lithium-Akkus Durchbruch verzweifelt gesucht

  1. Die Werbekunden kommen wieder

    Sharra | 03:50

  2. Re: Sinn?

    Ach | 02:55

  3. Re: Schon lustig

    ibecf | 02:50

  4. Re: Die Geister die er rief...

    Keepo | 02:45

  5. Re: Raucherpausen

    Keepo | 02:39


  1. 00:11

  2. 23:21

  3. 22:37

  4. 20:24

  5. 18:00

  6. 18:00

  7. 17:42

  8. 17:23


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel