Die Ära der Zeppeline liegt fast 80 Jahre zurück. Ihre Zeit schien vorbei, doch jetzt werden sie wieder gebaut. Und zwar keine Retrofluggeräte, sondern moderne Maschinen, die sogar in der Raumfahrt eingesetzt werden sollen.
Elio Motors konnte per Crowdfunding innerhalb eines Monats über die Website Startengine rund 25 Millionen US-Dollar für den Bau seines dreirädrigen Autos Elio einsammeln. Es soll ungefähr 2,8 Liter Benzin pro 100 km verbrauchen und ab 2016 gebaut werden.
Japan hat den stärksten Laser: Forscher aus Osaka haben erstmals ihren Petawatt-Laser eingesetzt. Mit der Anlage wollen sie künftig Fusionsreaktionen zünden - und weitere Rekorde aufstellen.
Viele Webseitenbetreiber nutzen das Versionsverwaltungssystem Git, um den Code ihrer Seite zu pflegen. Das kann zum Sicherheitsproblem werden, wenn die Git-Daten öffentlich abrufbar sind.
Der Youxia X ist ein Elektroauto, das vom Startup Youxia Motors gebaut werden soll. Es ähnelt optisch dem Tesla S und soll an KITT aus der TV-Serie Knight Rider erinnern. Sein Kühlergrill kann zumindest genauso leuchten.
Amazon schlägt vor, den Drohnenverkehr in den USA mit Flugzonen in unterschiedlichen Höhen und Geschwindigkeiten zu regeln. Die Drohnen sollen über eine Bodenkontrolle gesteuert werden und auch untereinander Positionsdaten austauschen, um notfalls ihren Kurs zu ändern.
HEVC Advance will künftig Lizenzgebühren für die Nutzung des Codecs H.265 verlangen. Das könnte besonders Streamingdienste wie Netflix und Open-Source-Software hart treffen.
Nicht Rot, Grün oder Blau, sondern alle drei Farben strahlt ein neuer Laser ab, den US-Forscher entwickelt haben. Er kann als Leuchtmittel oder für die Datenübertragung eingesetzt werden.
3D-Druck von Metall mit einem Schweißgerät gab es bislang nur von Bastlern. Ein Hersteller bietet nun einen kommerziellen Drucker mit dieser Technik an. Der Preis ist aber nur relativ gesehen günstig.
Höhere Geschwindigkeit, mehr Anonymität und besser skalierbar: Forscher wollen mit Hornet eine effizientere Alternative zum Protokoll entwickelt haben, das im Tor-Netzwerk verwendet wird. Eine vollständige Anonymität können aber auch sie nicht versprechen.
Das Bundesverkehrsministerium will auch E-Bikes auf Radfahrwege lassen. Dazu müssen allerdings ein Zusatzzeichen entwickelt und ein Gesetz erlassen werden. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor.
Musik, Staumeldungen, Schadcode. Über den digitalen Sendestandard DAB können Angreifer Schadcode auf ein Auto übertragen und dessen System manipulieren.
BMW und Apple haben über eine Kooperation verhandelt, bei der es um die Plattform für ein Elektroauto gegangen sein soll. Das Elektroauto BMW i3 sollte die technische Basis für das Apple Auto werden - doch die Verhandlungen wurden abgebrochen.
Sollten Drohnen in der Zukunft zur Paketauslieferung genutzt werden, könnte Chaos am Himmel herrschen. Google arbeitet daher an einer Flugverkehrskontrolle, die die kleinen Flugkörper dirigiert. Auch die Konkurrenz ist aktiv.
Nicht Autos, sondern Lkw sollen nach dem Willen von Daimler bald auf der Autobahn hochautomatisiert fahren. Tests sollten möglichst noch dieses Jahr beginnen, sagt Daimler-Vorstand Wolfgang Bernhard. Noch fehlen die Genehmigungen.
Makuladegeneration (AMD) ist eine Augenerkrankung, die das zentrale Sehen beeinträchtigt. Ein bionisches Auge soll Patienten einen Teil davon zurückgeben. Britische Ärzte haben es erstmals einem AMD-Patienten eingesetzt.
Autos sollen fliegen können - zumindest wenn es nach Terrafugia geht, die Flugautos entwickeln. Für das Modell TF-X hat das Unternehmen nun das neue Design vorgestellt. Der viersitzige Senkrechtstarter mit Hybridantrieb soll dank Elektroantrieb leise landen und starten.
Ein Lufthansa-Flugzeug ist beim Anflug auf den Flughafen Warschau fast mit einer Drohne zusammengestoßen. Die kürzeste Distanz soll 100 Meter betragen haben. In den USA passieren solche Zwischenfälle häufiger.
Mit Mikrowellen von der Erde aus will das US-Raumfahrtunternehmen Escape Dynamics einen Raumgleiter antreiben. Der Antrieb soll effizienter sein als heutige Raketenantriebe, wodurch die Kosten für Transporte in den Orbit sinken sollen.
Lexus hat ein RC-F Coupe so umgebaut, dass es passend zum Herzschlag des Fahrers pulsierende Beleuchtungselemente an den Türen aufglimmen lässt. Dabei kommt bei dem Auto eine spezielle Farbe zum Einsatz, die beim Anlegen einer Spannung leuchtet.
Nachts auf der Landstraße soll Fords mitlenkender Autoscheinwerfer künftig Gefahrensituationen entschärfen: GPS-gestützt oder per Kamera werden vom Auto Kurven erkannt und durch bewegliche Lampen ausgeleuchtet, ohne den Gegenverkehr zu blenden. Hindernisse werden per Spot beleuchtet.
Update Über das Internet können Hacker das Uconnect-System von Fiat Chrysler übernehmen. Selbst die Lenkung und die Bremsen lassen sich damit manipulieren. Europäische Autos sind offenbar nicht betroffen.
Kleider, Schuhe, Wasserhähne, ja komplette Büros, Autos und Brücken - bald gibt es nicht mehr viel, was 3D-Drucker nicht herstellen können. Ein Blick auf ein neues Zeitalter.
Wasserstoff aus Sonnenlicht: Niederländische Forscher haben mit Hilfe von Nanotechnologie eine Solarzelle entwickelt, die Wasserstoff produziert. Er könnte als Treibstoff für Brennstoffzellen in Elektroautos dienen.
Ein von Studenten gebauter Rennwagen mit Elektroantrieb hat den Beschleunigungsweltrekord für Elektroautos geknackt und innerhalb von 1,779 Sekunden eine Geschwindigkeit von 100 km/h erreicht. Damit haben die Stuttgarter den ehemaligen Rekordinhaber Schweiz mit ihrem Auto auf Platz zwei verwiesen.
In den USA hat eine Drohne erstmals eine Lieferung von Medikamenten zu einer abgelegenen Behelfsklinik geflogen. Der Flug musste von der Flugsicherheitsbehörde genehmigt werden, weil Drohnenlieferungen ohne Sichtkontakt bislang nicht gestattet sind.
Der Alleingang bei der 20-nm-Herstellung rechnet sich bei TSMC: Der Auftragsfertiger macht mit Smartphone-Chips zwei Drittel seines Umsatzes, der ebenso wie der Gewinn höher lag als 2014.
Wenn hinten einer auffährt, hilft auch die beste Steuerung nichts: Zum ersten Mal hat es bei einem Unfall mit einem autonomen Google-Auto Verletzte gegeben.
Hankook forscht an einem Autoreifen, der nicht nach dem pneumatischen Prinzip arbeitet und nicht mit Luft gefüllt ist. Stattdessen hat sich der Hersteller für den iFlex bei der Natur etwas abgeschaut.
Norwegen entwickelt sich zum Land mit den meisten Elektrofahrzeug-Zulassungen. Bei Neufahrzeugen sei mittlerweile jedes dritte Fahrzeug mit einem Elektroantrieb ausgerüstet, berichtet IHS Automotive. Bestverkauftes Auto ist kein Tesla, sondern der Volkswagen e-Golf.
Apple beschreibt in einem US-Patentantrag, wie Solarzellen in Touchpads untergebracht werden könnten, um die Laufzeit zu verbessern. So könnten ein Magic Trackpad oder die Magic Mouse länger laufen. Auch in Smartphones und Tablets ließe sich die Technik integrieren.
Die nächste Generation von Elektroautos von VW soll mit höheren Ladeströmen arbeiten, was dickere Kabel erfordert. In einem Forschungsprojekt des Unternehmens übernehmen daher Roboter die schweren Stromkabel.
Strom aus erneuerbaren Quellen ist sauber - aber Windkraftwerke liefern ihn unregelmäßig. Energiespeicher sollen Flauten ausgleichen, wofür es von Unternehmen ganz unterschiedliche Speicherkonzepte gibt.
Die erste Ladung steht bereit: Der Chipausrüster ASML schickt im Herbst sechs EUV-Belichtungsmaschinen an Intel, weitere elf Systeme sollen in den kommenden Monaten folgen. Intel rüstet sich damit für die 7-nm-Fertigungstechnologie für Prozessoren und darüber hinaus.
Hell und warm sollen es Rover haben, wenn sie auf fremden Himmelskörpern Krater und Höhlen erkunden. Dafür sollen Transformer sorgen: Sie leiten das Sonnenlicht in dunkle Ecken auf dem Mond oder dem Mars.
Diese Erdbeeren kommen aus einem besonderen Gewächshaus: Es schwebt in einigen Metern Tiefe im Mittelmeer. Auch Kraken haben ihre Freude an ihnen, lassen aber die Tentakel von den Früchten.
Studenten der niederländischen Universität Eindhoven haben eine neue Version ihres solarbetriebenen, viersitzigen Elektroautos gebaut. Das Solarzellen-Auto heißt Stella Lux und kann im Jahresmittel mehr Strom gewinnen als es benötigt.
Als der umstrittene Provider Santrex vom Netz ging, verlor auch die italienische Polizei plötzlich die Kontrolle über ihre platzierten Trojaner vom Hacking Team. Gemeinsam mit italienischen ISPs übernahmen sie kurzerhand unerlaubt die Santrex-IP-Adressen über das Border-Gateway-Protokoll.
Die Reisezeit war vergleichbar kurz: Neun Jahre hat die Sonde New Horizons für die 4,9 Milliarden Kilometer lange Reise zum Pluto gebraucht. Doch kurz vor dem Ziel wäre die Mission beinahe gescheitert.
Virtualbox in Version 5.0 bietet neben USB 3.0 jetzt auch die Möglichkeit, virtuelle Festplatten zu verschlüsseln. Mit einer ersten Umsetzung der Paravirtualisierung sollen Windows- und Linux-Gastsysteme beschleunigt werden.
Die US-Marine hat sie schon, die Bundeswehr will auch Laserkanonen: Über 80 Millionen Euro soll die Bundesregierung schon in die Forschung gesteckt haben - offensichtlich ohne den Bundestag ausreichend zu informieren.
Mit Hilfe des Yubikeys lässt sich eine verschlüsselte Systempartition unter Linux zusätzlich per Zwei-Faktor-Authentifizierung absichern. In dieser Kombination kann auch ein bequemeres Kennwort genutzt werden.
BMW hat einen elektrisch betriebenen 40-Tonner für Materialtransporte im öffentlichen Straßenverkehr in Betrieb genommen. Das Fahrzeug stammt vom niederländischen Hersteller Terberg und pendelt achtmal täglich zwischen einem Logistikzentrum und dem Münchener BMW-Werk.
Ein OpenSSL-Update behebt eine kritische Sicherheitslücke. Mittels einiger Tricks kann ein Angreifer damit ein gewöhnliches Zertifikat zu einer Zertifizierungsstelle machen. Betroffen sind vor allem Clients.
Welch ein Kraftakt: IBM hat zusammen mit drei Partnern den bisher einzigen Test-Chip im 7-nm-FinFET-Verfahren hergestellt. Dazu waren neue Materialien und eine Belichtung im Vakuum nötig.
Die App Curfer von Tomtom soll den Fahrstil des Autofahrers analysieren. Ihre Daten erhält sie von einem Bluetooth-Dongle, das in den Diagnoseport des Fahrzeugs gesteckt wird. So lassen sich diverse Daten aufzeichnen - und mit anderen Fahrern vergleichen.
Eine besondere Membran macht Mikrofone so empfindlich, dass sie die Töne von Fledermäusen aufnehmen können. Zusammen mit einem Speziallautsprecher lassen sich mit dem System auch Daten übertragen.