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E-Smart-Connect: Volkswagen will Elektroautos mit Roboterhilfe automatisiert laden

Die nächste Generation von Elektroautos von VW soll mit höheren Ladeströmen arbeiten, was dickere Kabel erfordert. In einem Forschungsprojekt des Unternehmens übernehmen daher Roboter die schweren Stromkabel.

Artikel veröffentlicht am ,
E-Smart-Connect von Volkswagen
E-Smart-Connect von Volkswagen (Bild: electriveNet/Screenshot: Golem.de)

Volkswagen will künftig Elektrofahrzeuge mit einer Reichweite von 500 km anbieten. Dafür sind größere Akkus erforderlich, als sie das Unternehmen derzeit in seinen Elektroautos verbaut. Damit der Kunde nicht den halben Tag an der Elektrotankstelle verbringen muss, sollen hohe Ladeleistungen von 80 bis 150 kW eingesetzt werden. Das erfordert nach Angaben von VW Kabel mit einem großen Querschnitt.

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Diese Ladekabel dürften schwer und sperrig sein, was einige Nutzer vor Schwierigkeiten stellen könnte. Damit das Aufladen nicht zum Kraftakt an der Elektrotankstelle wird, testet VW an der automatischen E-Tankstelle E-Smart-Connect das Einstecken des Ladekabels mit einem Roboter.

Volkswagen verspricht sich zusammen mit dem automatisierten Parken seiner Autos künftig einen geringeren Zeitaufwand für das Laden der Akkus - Komfort und Sicherheit sollen ebenfalls steigen.

Beim Versuch wurde der Roboter Kuka LBR Iiwa eingesetzt, der sieben Antriebsachsen und integrierte Drehmomentsensoren hat und den Stecker ein- und ausstecken kann, ohne das Auto zu beschädigen. Die Technik dürfte Elektrotankstellen jedoch teurer machen.

Tesla Motors hat indes ein Netz von Elektrotankstellen mit (Supercharger) aufgebaut, die Besitzern von Elektroautos der Marke das manuelle Laden kostenlos und mit einer maximalen Ladeleistung von fast 120 kW bietet. Nach 40 Minuten sind beim Model S (85kWh) 80 Prozent der Ladekapazität erreicht.

Allerdings hat VW noch eine weitere Idee: Nachdem das Ladekabel steckt, soll das Fahrzeug über ein Fördersystem automatisch weitertransportiert werden, damit weitere Elektroautos an die Reihe kommen können. Ist der Akku geladen, wird der Stecker abgezogen und der Standplatz für das nächste Fahrzeug freigegeben.



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masel99 09. Jul 2017

Das kannst du Georg Simon Ohm (bzw. ihm zu Ehren das Ohmschen Gesetz) erzählen...

ChMu 16. Jul 2015

Prinzeumel schrieb Du vergisst, das solche Tankstellen nur fuer die absolute Ausnahme...

moppi 16. Jul 2015

richtig jedes auto den gleichen akku typ. weil eigentlich sollte in der zukunft...

MagentaLove 16. Jul 2015

VW hat einen ziemlich bescheidenen Gewinn, da bringt der ganze Umsatz nichts. Sollte von...

Prinzeumel 16. Jul 2015

Mit 50000 Euro kommst du da nicht weit. ^^ Drehmomentsensoren hin oder her. So ein...


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