Subventionen: Jedes dritte Neufahrzeug in Norwegen ist ein Elektroauto

Norwegen entwickelt sich zum Land mit den meisten Elektrofahrzeug-Zulassungen. Bei Neufahrzeugen sei mittlerweile jedes dritte Fahrzeug mit einem Elektroantrieb ausgerüstet, berichtet IHS Automotive. Bestverkauftes Auto ist kein Tesla, sondern der Volkswagen e-Golf.

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Der e-Golf ist das bestverkaufte Elektroauto in Norwegen.
Der e-Golf ist das bestverkaufte Elektroauto in Norwegen. (Bild: Vokswagen)

Norwegen ist ein ölreiches Land, doch mittlerweile ist jede dritte Neuzulassung ein Elektroauto, berichtet das Marktforschungsunternehmen IHS Automotive unter Berufung auf die Zulassungszahlen des ersten Quartals 2015. Darin werden rund 8000 Fahrzeuge mit dem alternativen Antrieb ausgewiesen. In den USA waren es im gleichen Zeitraum zwar 15.000 Elektroautos, doch der Marktanteil liegt mit 0,8 Prozent deutlich unter dem von Norwegen. In China wurden rund 13.000 E-Autos zugelassen - nur 0,3 Prozent.

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Während in den USA der Tesla S im ersten Quartal 2015 das bestverkaufte Elektroauto war, ist in Norwegen der e-Golf an die Spitze gerückt. Für Elektroautos fallen in Norwegen keine Importsteuern an.

In einigen Ländern gibt es hohe Subventionen

Die Verkäufe wären vermutlich deutlich niedriger, wenn es in Norwegen, aber auch in den USA nicht so hohe Subventionen gäbe, die die Anschaffungskosten reduzieren. In Deutschland gibt es die in dieser Form nicht, was laut IHS auch dazu führt, dass hierzulande die Elektromobilität nicht so hoch entwickelt ist. Im 1. Quartal 2015 wurden in Deutschland nur 4.520 Elektroautos (0,6 Prozent) zugelassen.

Die Zurückhaltung könnte noch andere Gründe haben: In Zeiten steigender Benzinpreise hatten viele Autofahrer nach Alternativen gesucht, doch seitdem sich der Markt etwas beruhigt hat, achten deutsche Neuwagenkäufer wieder auf Motorleistung und scheinbare Geländegängigkeit in Form von SUVs. Das legt eine Studie des Center Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg-Essen nahe. Demnach verkümmert das Interesse an alternativen Antrieben wie Plug-in-Hybrid und Flüssiggas geradezu.

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"Billiger Dieseltreibstoff macht aktuell jeden Plug-in-Hybriden, jedes Elektroauto und jedes Gasfahrzeug zum Ladenhüter", sagte Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer vom Center Automotive Research (CAR) dem Handelsblatt. "Es macht für Kunden wenig Sinn, 10.000 Euro mehr für ein Plug-in-Fahrzeug auszugeben, Stromladezeiten und Umstände in Kauf zu nehmen bei nahezu gleichem Treibstoffverbrauch wie beim Diesel", so Dudenhöffer.

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ckris 19. Jan 2016

Es gibt genügend Daten, die belegen, dass mit ca. 1500-2000 Ladezyklen gerechnet werden...

pythoneer 26. Jul 2015

Was Belegen? Ich soll belegen, dass die Verwendung von "Pleitegriechen" seine Aussage...

Ekelpack 21. Jul 2015

(1) Wer ein Fahrzeug führt, darf nur so schnell fahren, dass das Fahrzeug ständig...

Atalanttore 20. Jul 2015

Da können neue Technologien natürlich besser gefördert werden (vgl. auch mit China) als...



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