Abo
  • Services:
Anzeige
Camera-Based Advanced Front Lighting System
Camera-Based Advanced Front Lighting System (Bild: Ford)

Auto: Ford leuchtet mit Scheinwerfern GPS-gestützt in Kurven

Camera-Based Advanced Front Lighting System
Camera-Based Advanced Front Lighting System (Bild: Ford)

Nachts auf der Landstraße soll Fords mitlenkender Autoscheinwerfer künftig Gefahrensituationen entschärfen: GPS-gestützt oder per Kamera werden vom Auto Kurven erkannt und durch bewegliche Lampen ausgeleuchtet, ohne den Gegenverkehr zu blenden. Hindernisse werden per Spot beleuchtet.

Ford will das Fahren auf Landstraßen sicherer machen und entwickelt adaptive Frontscheinwerfer, die die Lichtkegel der Krümmung der Kurve anpassen können. Dabei sind die Lampen nicht an die Lenkung gekoppelt - solche Systeme gibt es seit Jahrzehnten -, sondern werden dem Straßenverlauf angepasst. Dazu greift Ford auf Landkarten zurück. Die aktuelle Position des Fahrzeugs wird per GPS ermittelt. Alternativ kann eine Kamera hinter dem Rückspiegel die Straße aufnehmen und dafür sorgen, dass das Licht angepasst wird. Ford geht zudem noch einen Schritt weiter und blendet den Scheinwerfer ab, der den Gegenverkehr in der Kurve blenden könnte.

Anzeige

Das Camera-Based Advanced Front Lighting System von Ford soll in einer späteren Ausbaustufe auch aufnehmen, wohin es geleuchtet hat, um bei einer künftigen Fahrt das Programm GPS-gesteuert wieder abzuspulen.

Fords Beleuchtungssystem ist auch für die Kennzeichenerkennung sinnvoll, denn es erkennt Straßenschilder nicht nur, es leuchtet sie auch so aus, dass die Erkennungsalgorithmen gut funktionieren. Zudem kann Ford mit Infrarotscheinwerfern die Straße ausleuchten und mit einem Bilderkennungsprogramm Objekte auf der Straße identifizieren. Diese werden von einem der beiden Spotscheinwerfer, die ebenfalls beweglich sind, ausgeleuchtet, damit der Fahrer sie besser erkennen kann. Das Licht soll allerdings nicht so stark sein, dass Menschen oder Tiere geblendet werden. Auf dem Hauptbildschirm werden die Objekte im Kamerabild ebenfalls hervorgehoben und mit einem farbigen Rahmen versehen.

Unterschiedliche Farben sollen Distanzen und damit das Risiko einer Kollision anzeigen. Das Spotlightsystem soll bis zu einer Entfernung von 120 Metern funktionieren.

  • Camera-Based Advanced Front Lighting System (Bild: Ford)
  • Camera-Based Advanced Front Lighting System (Bild: Ford)
Camera-Based Advanced Front Lighting System (Bild: Ford)

Ford entwickelt sein Camera-Based Advanced Front Lighting System in seinem europäischen Forschungszentrum in Aachen. Noch ist nicht bekannt, wann die Technik serienreif sein wird.


eye home zur Startseite
Perry3D 22. Jul 2015

Also ich zitiere mal den Artikel: "Noch ist nicht bekannt, wann die Technik serienreif...

Freiberufler 22. Jul 2015

Und das Beste: Die Dinger funktionierten sogar absolut zuverlässig in engen, bewaldeten...

der_wahre_hannes 22. Jul 2015

Toleranz ist aber etwas völlig anderes als eine bewusst hinzugefügte Abweichung für die...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Schwarz Dienstleistung KG, Neckarsulm
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Feuerbach
  3. accantec consulting ag, Frankfurt am Main
  4. FTI Touristik GmbH, München


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 18,99€ statt 39,99€
  2. 6,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Apple iOS 11 im Test

    Alte Apps weg, Daten weg, aber sonst alles gut

  2. Bitkom

    Ausbau mit Glasfaser kann noch 20 Jahre dauern

  3. Elektroauto

    Nikolas E-Trucks bekommen einen Antrieb von Bosch

  4. HHVM

    Facebook konzentriert sich künftig auf Hack statt PHP

  5. EU-Datenschutzreform

    Bitkom warnt Firmen vor Millionen-Bußgeldern

  6. Keybase Teams

    Opensource-Teamchat verschlüsselt Gesprächsverläufe

  7. Elektromobilität

    In Norwegen fehlen Ladesäulen

  8. Metroid Samus Returns im Kurztest

    Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin

  9. Encrypted Media Extensions

    Web-DRM ist ein Standard für Nutzer

  10. TP Link Archer CR700v

    Einziger AVM-Konkurrent bei Kabelroutern gibt auf



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Wireless Qi: Wie die Ikealampe das iPhone lädt
Wireless Qi
Wie die Ikealampe das iPhone lädt
  1. Noch kein Standard Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

Edge Computing: Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
Edge Computing
Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
  1. Software AG Cumulocity IoT bringt das Internet der Dinge für Einsteiger
  2. DDoS 30.000 Telnet-Zugänge für IoT-Geräte veröffentlicht
  3. Deutsche Telekom Narrowband-IoT-Servicepakete ab 200 Euro

Kein App Store mehr: iOS-Nutzer sollten das neue iTunes nicht installieren
Kein App Store mehr
iOS-Nutzer sollten das neue iTunes nicht installieren
  1. Betriebssystem Apple veröffentlicht Goldmaster für iOS, tvOS und WatchOS
  2. iPhone X Apples iPhone mit randlosem OLED-Display kostet 1.150 Euro
  3. Apple iPhone 8 und iPhone 8 Plus lassen sich drahtlos laden

  1. Re: 2 GB Arbeitsspeicher = von vorgestern

    SchmuseTigger | 19:03

  2. Re: Matrix

    devzero | 19:01

  3. Re: Gibt es Solaris / Sparc Malware?

    SchmuseTigger | 19:00

  4. Re: Ja!! -> Abhaengigkeitshoelle

    zZz | 19:00

  5. Eher nicht

    cicero | 18:51


  1. 19:04

  2. 18:51

  3. 18:41

  4. 17:01

  5. 16:46

  6. 16:41

  7. 16:28

  8. 16:11


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel