Abo
  • Services:
Anzeige
Über gefälschte Seiten im Tor-Netzwerk könnten Benutzer eindeutig identifiziert werden.
Über gefälschte Seiten im Tor-Netzwerk könnten Benutzer eindeutig identifiziert werden. (Bild: Tor-Projekt)

Anonymisierung: Hunderte gefälschte Webseiten im Tor-Netzwerk entdeckt

Über gefälschte Seiten im Tor-Netzwerk könnten Benutzer eindeutig identifiziert werden.
Über gefälschte Seiten im Tor-Netzwerk könnten Benutzer eindeutig identifiziert werden. (Bild: Tor-Projekt)

Im Tor-Netzwerk sind Hunderte gefälschte Webseiten entdeckt worden. Über diese könnten Dritte persönliche Daten abgreifen.

Anzeige

Im Tor-Netzwerk gibt es mehrere Hunderte gefälschte Webseiten, die dem Original zum Verwechseln ähnlich sind. Surft ein Nutzer sie an, könnte er dort Informationen über sich an Dritte weitergeben. Der Mitgründer der freien Suchmaschine für das Tor-Netzwerk ahmia.fi, Juha Nurmi, hat sie entdeckt, als er über eine Fälschung seiner eigenen Webseite stolperte. Mittlerweile ist die Liste auf 255 Einträge erweitert worden.

Laut Nurmi ähneln sich die Onion-Adressen, über die Webseiten im Tor-Netzwerk angesteuert werden, ebenfalls. Als Beispiel nennt er die echte Adresse der Suchmaschine Duck Duck Go 3g2upl4pq6kufc4m.onion/ und die gefälschte Adresse 3g2up5afx6n5miu4.onion/. Nurmi vermutet, dass es sich bei den gefälschten Webseiten um sogenannte transparente Proxys handelt. Damit könnten Unbekannte nicht nur den Datenverkehr eines Nutzers abgreifen, sondern ihn auch so modifizieren, dass der Anwender beispielsweise dazu gebracht wird, persönliche Daten in ein Formular einzugeben. Nurmi hat zumindest bemerkt, dass sämtliche Bitcoin-Adressen auf den imitierten Webseiten verändert wurden.

Exit Node manipuliert Onion-Adressen

Damit das funktioniert, müssten die Unbekannten einen Exit Node betreiben, der die Daten umschreibt, bevor sie ins offene Netz weitergeleitet werden. Der Benutzer Garpamp hat bereits einen Exit Node entdeckt, der IP-Adressen umschreibt und so auf gefälschte Webseiten weiterleitet. Dieser wurde kurzerhand deaktiviert.

Wegen der Komplexität der Onion-Adressen ist es für Nutzer sehr schwierig, gefälschte von echten Adressen zu unterscheiden, resümiert der IT-Experte bei Sophos, Chester Wisniewski. Dadurch könnten Angreifer solche Onion-Adressen leicht fälschen, ohne dass es bemerkt werde. Eine Liste bereits entdeckter falscher Tor-Adressen findet sich auf Pastebin.


eye home zur Startseite
Youssarian 19. Jul 2015

Klar. Ich habe festgestellt, dass neuerdings vor allem technik-ferne Nutzer TOR...

chefin 16. Jul 2015

TOR wird nicht ausschliesslich von illegalem beherrscht. Es gibt auch legale Nutzung. Und...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Schwieberdingen
  2. Comline AG, Oldenburg
  3. operational services GmbH & Co. KG, Leinfelden-Echterdingen
  4. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden


Anzeige
Top-Angebote
  1. 274,90€ + 3,99€ Versand (Vergleichspreis Karte 294€ und Pad 40€)
  2. 329,00€
  3. (u. a. PlayStation 4 Slim 1 TB + Watch_Dogs 1 & 2 + UEFA Euro 2016 für 288,88€, Microsoft Lumia...

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing
  2. Praxiseinsatz, Nutzen und Grenzen von Hadoop und Data Lakes


  1. Aufsteckbar

    Kugelkamera für Android-Smartphones filmt 360-Grad-Videos

  2. Panamera Turbo S E-Hybrid

    Porsche kombiniert V8-Motor und E-Antrieb

  3. Matrix Voice

    Preiswerter mit Spracherkennung experimentieren

  4. LTE

    Telekom führt Narrowband-IoT-Netz in Deutschland ein

  5. Deep Learning

    Wenn die KI besser prügelt als Menschen

  6. Firepower 2100

    Cisco stellt Firewall für KMU-Bereich vor

  7. Autonomes Fahren

    Briten verlieren Versicherungsschutz ohne Software-Update

  8. Kollisionsangriff

    Hashfunktion SHA-1 gebrochen

  9. AVM

    Fritzbox für Super Vectoring weiter nicht verfügbar

  10. Nintendo Switch eingeschaltet

    Zerstückelte Konsole und gigantisches Handheld



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Limux: Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
Limux
Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
  1. Limux München prüft Rückkehr zu Windows
  2. Limux-Projekt Windows könnte München mehr als sechs Millionen Euro kosten
  3. Limux Münchner Stadtrat ignoriert selbst beauftragte Studie

Wacoms Intuos Pro Paper im Test: Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
Wacoms Intuos Pro Paper im Test
Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
  1. Wacom Brainwave Ein Graph sagt mehr als tausend Worte
  2. Canvas Dells Stift-Tablet bedient sich bei Microsoft und Wacom
  3. Intuos Pro Wacom verbindet Zeichentablet mit echtem Papier

Bundesnetzagentur: Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
Bundesnetzagentur
Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
  1. My Friend Cayla Eltern müssen Puppen ihrer Kinder zerstören
  2. Matoi Imagno Wenn die Holzklötzchen zu dir sprechen
  3. Smart Gurlz Programmieren lernen mit Puppen

  1. Re: Wie soll das funktionieren?

    chefin | 07:17

  2. Re: Dazu bräuchte es vor allem eine vernünftige...

    chefin | 07:10

  3. Re: Wertungen zur Switch unterliegen einer Sperrfrist

    Kakiss | 07:01

  4. Halb OT : Tesla Display Forschung

    Ach | 07:00

  5. Re: Interessante Forschung

    John2k | 06:58


  1. 07:23

  2. 07:14

  3. 17:37

  4. 17:26

  5. 16:41

  6. 16:28

  7. 15:45

  8. 15:26


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel