Abo
  • Services:

Luftzwischenfall: Beinahekollision zwischen Lufthansa-Flugzeug und Drohne

Ein Lufthansa-Flugzeug ist beim Anflug auf den Flughafen Warschau fast mit einer Drohne zusammengestoßen. Die kürzeste Distanz soll 100 Meter betragen haben. In den USA passieren solche Zwischenfälle häufiger.

Artikel veröffentlicht am ,
Lufthansa Embraer ERJ-195
Lufthansa Embraer ERJ-195 (Bild: LFLB-SPOTOF/CC0 1.0 Universal)

Eine Maschine der Lufthansa ist beim Endlandeanflug auf den Flughafen Warschau beinahe mit einer Drohne kollidiert, wie der Aviation Herald berichtet. Dabei näherte sich das unbemannte Flugobjekt offenbar bis auf 100 Meter. Zu einer Kollision kam es nicht. Das Flugzeug war in München gestartet.

Stellenmarkt
  1. Pilz GmbH & Co. KG, Ostfildern
  2. Hoerner Bank Aktiengesellschaft, Heilbronn

Die Besatzung der Embraer ERJ-195, die sich in ungefähr 2.500 Fuß Höhe (760 Meter) befand, als sie die Drohne sah, meldete ihre Entdeckung und landete drei Minuten später ohne Probleme. Wie der Aviation Herald weiter berichtet, führte das im Tower dazu, dass die Anflugrichtung der nächsten 20 Flugzeuge aus Sicherheitsgründen geändert wurde. Andere Flugzeuge konnten keine Sichtung mehr verzeichnen. Angaben zum Drohnentyp gibt es nicht.

In vielen Ländern sind Drohnenflüge in einem weiten Radius um Flughäfen verboten, doch das hält einige Piloten offenbar nicht davon ab, diese Regeln zu überschreiten - unter Umständen auch, weil sie sie nicht kennen. Drohnen dürfen in Polen in einem 20-km-Radius um Flughäfen herum nicht fliegen. Über ein Internetangebot können sich Nutzer schlaumachen: Airmap zeigt auf einer Google-Karte Flugverbotszonen. Neben den offiziellen Einschränkungen listet die Airmap auch andere Bereiche auf, in denen Drohnen unerwünscht sind, zum Beispiel Schulen und Krankenhäuser sowie Privatgrundstücke, deren Besitzer sich gegen Überflüge ausgesprochen und sich auf der Website Noflyzone.org registriert haben.

In den USA wird über Drohnengefahren Buch geführt

Die Flugsicherheitsbehörde FAA der USA führt detailliert Buch über die ihr gemeldeten Zwischenfälle, die sich mit privat gesteuerten Drohnen und dem regulären Flugverkehr ereignen. Seit Mitte 2014 sind mehrere Dutzend Vorfälle gemeldet worden, bei denen Drohnen in gesperrte Lufträume - zum Beispiel an Flughäfen - eindrangen. Mehrmals sei es zu Beinahekollisionen mit Flugzeugen oder Hubschraubern gekommen, berichtet die New York Times.

In den USA dürfen unbekannte Flugzeuge nur 120 Meter hoch fliegen und innerhalb eines Umkreises von 8 Kilometern um Flughäfen herum gar nicht aufsteigen.

Sollte sich ein schwerer Zwischenfall ereignen, könnte das Folgen für private Drohnenpiloten haben - bis hin zu einem Verbot der Fluggeräte, was die Hersteller natürlich vermeiden wollen. Der Drohnenhersteller DJI reagierte bereits: In seinen neuen Phantom-Modellen, die mit GPS ausgerüstet sind, sind selbst Flugverbotszonen errichtet. In den festgelegten Bereichen rund um Flughäfen startet die Drohne nicht und über 400 Fuß kommt sie auch nicht.

Die Liste der Flugzwischenfälle in den USA kann online von Scribd heruntergeladen werden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei Alternate kaufen
  2. 449€ + 5,99€ Versand
  3. ab 349€
  4. beim Kauf ausgewählter Z370-Boards mit Intel Optane Speicher + Intel SSD

egal 27. Jul 2015

Sorry, aber du hast da einen Denkfehler. Deine Fahrzeuge bewegen sich auf exakt...

Lasse Bierstrom 23. Jul 2015

Du vergleichst doch nicht wirklich einen Vogelknochen mit den Überresten eines x...

Der Rechthaber 23. Jul 2015

Wenn mal ein Unfall passiert wird dieses schwirrende überwachungszeugs verboten. Und die...

tingelchen 23. Jul 2015

Alles kann militärisch genutzt werden. Allen voran jegliche Art von motorisierten...


Folgen Sie uns
       


Youtube Music - angeschaut

Wir haben uns das neue Youtube Music angeschaut. Davon gibt es eine kostenlose Version mit Werbeeinblendungen und zwei Abomodelle. Youtube Music Premium ist quasi der Nachfolger von Googles Play Musik. Das Monatsabo für Youtube Music Premium kostet 9,99 Euro.

Youtube Music - angeschaut Video aufrufen
Volocopter 2X: Das Flugtaxi, das noch nicht abheben darf
Volocopter 2X
Das Flugtaxi, das noch nicht abheben darf

Cebit 2018 Der Volocopter ist fertig - bleibt in Hannover aber noch am Boden. Im zweisitzigen Fluggerät stecken jede Menge Ideen, die autonomes Fliegen als Ergänzung zu anderen Nahverkehrsmitteln möglich machen soll. Golem.de hat Platz genommen und mit den Entwicklern gesprochen.
Von Nico Ernst

  1. Ingolstadt Flugtaxis sollen in Deutschland erprobt werden
  2. Urban Air Mobility Airbus gründet neuen Geschäftsbereich für Lufttaxis
  3. Cityairbus Mit Siemens soll das Lufttaxi abheben

CD Projekt Red: So spielt sich Cyberpunk 2077
CD Projekt Red
So spielt sich Cyberpunk 2077

E3 2018 Hacker statt Hexer, Ich-Sicht statt Dritte-Person-Perspektive und Auto statt Pferd: Die Witcher-Entwickler haben ihr neues Großprojekt Cyberpunk 2077 im Detail vorgestellt.
Von Peter Steinlechner


    IT-Jobs: Fünf neue Mitarbeiter in fünf Wochen?
    IT-Jobs
    Fünf neue Mitarbeiter in fünf Wochen?

    Startups müssen oft kurzfristig viele Stellen besetzen. Wir waren bei dem Berliner Unternehmen Next Big Thing dabei, als es auf einen Schlag Bewerber für fünf Jobs suchte.
    Ein Bericht von Juliane Gringer

    1. Frauen in IT-Berufen Programmierte Klischees
    2. Bitkom Research Höherer Frauenanteil in der deutschen IT-Branche
    3. Recruiting IT-Experten brauchen harte Fakten

      •  /