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Cruise RP-1
Cruise RP-1 (Bild: Cruise)

Cruise Automation: Umrüstsatz lässt Autos autonom fahren

Cruise RP-1
Cruise RP-1 (Bild: Cruise)

Cruise Automation hat einen Umrüstsatz entwickelt, mit dem ganz gewöhnliche Autos autonom fahren können. Er kostet rund 10.000 US-Dollar und wird mittlerweile auf den Straßen von Kalifornien mit zwei Audis auch schon getestet. Fraglich ist nur, wann sie auf den Markt kommen.

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Das Startup Cruise Automation hat eine Sondergenehmigung für zwei Autos erhalten, die mit dem Umrüstsatz Cruise RP-1 ausgestattet sind und damit auf dem Highway autonom fahren können. Bei den Autos handelt es sich um den Audi A4 und den S4, die erst nachträglich zu selbstfahrenden Modellen umgewandelt wurden. Dabei kommt das Cruise RP-1 zum Einsatz.

Die Sensoreinheit enthält ein Radarmodul, das im Millimeterbereich arbeitet. Dazu kommt eine Stereovideokamera für die räumliche Erfassung der Umgebung, GPS und Lagesensoren. Ein Lidar-Laser, der die Umgebung abtastet, fehlt beim Cruise RP-1. Durch den Einsatz von Standardkomponenten soll der Preis niedrig gehalten werden. Die Sensoreinheit wird auf dem Dach montiert und über einen Knopf auf dem Armaturenbrett ein- und ausgeschaltet. Im Kofferraum befindet sich der Rechner, der die Signale auswertet und Gas, Bremse sowie die Lenkung betätigt. Da nur Automatikgetriebe unterstützt werden, spart sich der Hersteller eine aufwendige Schaltungssteuerung.

  • Cruise RP-1 (Bild: Cruise)
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Cruise RP-1 (Bild: Cruise)

Problematisch scheint wie bei allen autonomen Autos noch die Erkennung der Umgebung bei Gegenlicht zu sein. Hierbei werden die Kameras geblendet. In einer Stellenanzeige sucht das Unternehmen deshalb auch nach Softwareentwicklern, die sich dieses Problems annehmen sollen.

Autonomes Fahren ist nur auf dem Highway möglich - ein Auf- oder Abfahren ist allerdings nur manuell möglich. Das gilt auch für alle anderen Straßen, zum Beispiel in der Stadt. Google verfolgt bei seinen Fahrzeugen ein anderes Ziel. Hier sollen die Autos wirklich vom Start bis zum Ziel selbst fahren.

Die beiden Testfahrzeuge des Unternehmens sollen schon "Tausende von Meilen" gefahren sein, heißt es in einer Stellenanzeige.

Wann die Umrüstung verkauft wird, ist nicht bekannt. Im vergangenen Jahr sagte das Unternehmen der Website Recode noch, dass Vorbestellungen angenommen werden und die Auslieferung 2015 beginnen soll.


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andz 06. Jul 2015

Na, dann viel Spaß mit verdreckten Kameralinsen, welche nicht vom normalen...

M.P. 03. Jul 2015

Unter "Blendung" versteht man den Verlust der Orientierung durch intensives Licht... Wenn...

picaschaf 02. Jul 2015

Von einem ACC Timeout weiß ich nichts. Aber der Lane Assist (Spurhalteassistent), der...

M.P. 02. Jul 2015

Wenn die Automatik sich an die Stoßstange des Vordermannes hängt, man selber ein...

cuthbert34 02. Jul 2015

Ändert aber wenig daran, dass auch der Mensch nur noch eingeschränkte Informationen über...



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