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Firefox: Mozilla will XUL-Oberfläche offiziell abschaffen

Nach ersten Experimenten mit einem HTML-UI wollen die Firefox-Macher nun offiziell die alte Eigenentwicklung XUL ersetzen. Noch ist aber nicht klar, wie genau das geschehen soll. Das Team stellt sich deshalb auf hitzige Diskussionen ein.

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Das neue Aussehen der Firefox-Einstellungen nutzt bereits Webtechniken.
Das neue Aussehen der Firefox-Einstellungen nutzt bereits Webtechniken. (Bild: Firefox, Screenshot: Golem.de)

"In den Anfangstagen von Mozilla war XUL der Versuch, die Lücken in HTML zu füllen, um sehr große Webanwendungen zu bauen", schreibt der Firefox-Chefentwickler Dave Camp. Doch HTML sei mittlerweile so weit fortgeschritten, dass XUL und das verwandte XBL nicht mehr nötig seien - weshalb auch der Mozilla-Browser künftig auf diese Sprachen verzichten soll.

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Camp zufolge stehen die Diskussionen dazu aber noch am Anfang. Es gebe noch Unmengen unbeantworteter Fragen. Etwa, welche Technologien statt XUL verwendet werden sollen, welche Auswirkungen das auf Addon-Entwickler hat und ob es einen Spielraum für nativen Plattformcode für die Oberfläche gäbe, wie dies bereits für Android genutzt wird.

Es werde eine Weile dauern, bis diese und weitere Fragen beantwortet seien. Denn immerhin werden damit wohl sehr viele parallel geführte Diskussionen verbunden sein, wie Camp vermutet. Angesichts der riesigen Codebasis könne es gar zu übermäßig aggressiven Aufforderungen zum Entfernen von XUL aus bestimmten Teilen kommen. Um das Projekt vorantreiben zu können, sollten sich möglichst viele Interessierte beteiligen, schreibt Camp.

Erste Experimente mit HTML-UI

Mit der Verwendung von XUL, das fast ausschließlich von Mozilla genutzt wird, sind einige Probleme verbunden. Sie sorge für eine unnötige Komplexität innerhalb von Gecko, und die Geschwindigkeit der Sprache werde oft schlicht nicht verbessert. Der einzige Auslöser für die nun offiziell verkündete Abkehr von XUL sind diese Schwierigkeiten wohl aber nicht.

So hatte Mozilla-Entwickler Paul Rouget Ende des vergangenen Jahres in einem privaten Experiment gezeigt, dass sich die UI eines Browsers auch in HTML darstellen lässt. Als Rendering-Engine nutzte Rouget das in Rust geschriebene Servo. Inzwischen wird das Projekt als Forschungsprojekt von Mozilla betrieben.

Doch auch im stabilen Firefox hat das Team bereits mögliche Alternativen zu XUL getestet. Ersichtlich wird das zum Beispiel an dem mit Firefox 38 erstmals eingeführten neuen Aussehen der Einstellungen, die hauptsächlich mit Webtechniken umgesetzt sind.



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Johnny Cache 10. Jul 2015

Klar, den nutze ich ja auch. Aber letztendlich machen die nichts anderes als die ganzen...

TheUnichi 09. Jul 2015

Umschalten musste ich nie, hat trotzdem immer funktioniert, kann dich hier aber durchaus...

Johnny Cache 08. Jul 2015

Und wenn eine davon zugespammt wird blocke ich die wie genau? Catchall-Accounts...

Lala Satalin... 08. Jul 2015

Die HTML-UI wird aber schon seit einigen Jahren bereits entwickelt, ich denke die...

Lala Satalin... 08. Jul 2015

Ich kenne mich jetzt mit Linux-Desktops nicht sonderlich aus (kenne mich nur mit Debian...


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