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Hoverbike: US Army will wie Luke Skywalker schweben

Malloy Aeronautics will zusammen mit einem amerikanischen Rüstungsunternehmen ein Hoverbike für die US-Armee entwickeln, mit dem Soldaten auf Aufklärungsmissionen gehen sollen. Zuvor hatte Malloy auf Kickstarter die Entwicklung eines Spielzeug-Hoverbikes finanziert.
/ Andreas Donath
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Das Hoverbike soll Soldaten tragen können. (Bild: Malloy Aeronautics)
Das Hoverbike soll Soldaten tragen können. Bild: Malloy Aeronautics

Malloy Aeronautics hatte eine kleine Spielzeugdrohne in Form eines Hoverbikes gebaut und das Geld dafür über Kickstarter(öffnet im neuen Fenster) besorgt. Das Modell ist flugfähig und es war auch schon damals klar, dass irgendwann eine Version entstehen soll, die einen Menschen trägt, doch die wenigsten Kickstarter-Fans werden dahinter eine militärische Anwendung vermutet haben.

Hoverbike – eine Kreuzung aus Motorrad und Helikopter
Hoverbike – eine Kreuzung aus Motorrad und Helikopter (03:07)

Malloy Aeronautics aus Großbritannien hat nun mitgeteilt(öffnet im neuen Fenster), mit dem US-amerikanischen Rüstungsunternehmen Survice Engineering einen Forschungs- und Entwicklungsauftrag durchzuführen. Das Ziel ist ein neues taktisches Aufklärungsfahrzeug – ein sogenanntes Tactical Reconnaissance Vehicle (TRV).

Das Fluggerät kann aber auch zum Transport von Truppen über schwieriges Gelände oder für Logistikaufgaben eingesetzt werden – auch als unbemannte Drohne. Ob es Pläne zur Bewaffnung gibt, verrieten die Unternehmen nicht.

Die Mischung aus Motorrad und Helikopter hat einige Vorteile: Die Rotoren sind seitlich abgedeckt, so dass sie am Boden bei leichten Berührungen keinen Schaden anrichten können. Zum anderen soll die Technik deutlich billiger sein als ein Helikopter und sich so leicht bedienen lassen wie ein Motorrad. Gleichzeitig stellt die geringe Flughöhe aber auch eine Gefahr für Pilot und Fluggerät dar – schon ein gespanntes Seil könnte dem Hoverbike zum Verhängnis werden.

Der Quadcopter mit zwei leicht verschränkten Mantelrotoren vorne und hinten erlaubt das Fliegen in unmittelbarer Bodenhöhe. Auch größere Flughöhen sollen möglich sein. Beim Modell war es möglich, die beiden Mantelpropeller beim Transport übereinanderzufalten. Ob das bei der großen Version auch möglich ist, wurde nicht bekannt.

Eine Alternative zum Hoverbike entwickelt das Unternehmen Aerofex mit dem Aero-X. Hier kommen allerdings nur zwei Rotoren zum Einsatz. Das Aero-X soll angeblich 2017 auf den Markt kommen. Der Preis liegt bei 85.000 US-Dollar.


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