Dota 2 Reborn Beta: Valves Source-2-Engine unterstützt nun DirectX11
Valve hat die Reborn-Beta für Dota 2 veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster), die als erstes Spiel die Source-2-Engine nutzt und somit neben DirectX9 auch DirectX11 unterstützt. Die überarbeitete Basistechnik steigert die Bildrate bei schwächeren CPUs und verbessert die Grafik-, die Audio- sowie die Physik-Qualität.

Im Detail listet Valve für die Source-2-Engine ein technisch weiterentwickeltes Input-System für direktere Steuerungseingaben, eine gestiegene Darstellungsgeschwindigkeit durch besseres Multithreading für alle vorhandenen CPU-Kerne, überarbeitetes Streaming, 64- statt 32-Bit-Unterstützung, die aktuelle D3D11- statt der veralteten D3D9-Grafikschnittstelle und eine Bündelung von Draw-Calls, was den Prozessor entlastet.
Neue Grafikoptionen für die Reborn-Beta von Dota 2 sind Normal-Mapping für hübschere Texturen und schickere, mehrschichtige Wasserreflexionen. Diese Effekte sind jedoch nur einige, die die Source-2-Engine beherrscht, künftig möchte Valve weitere in die Reborn-Beta integrieren. Im Kurztest mit unserem Grafikkartensystem, bestehend aus einem Core i7-5960X und einem aktuellen AMD-Modell, konnten wir durch den Wechsel von der D3D9- auf die D3D11-Schnittstelle eine leicht höhere Bildrate bei Nutzung der 1080p-Auflösung messen.
Rein auf dem Papier ist D3D11 für die Source-Engine nicht neu: Respawn Entertainment hat für Titanfall den Renderer der ersten Source-Engine stark modifiziert, eine 64-Bit-Ausführungsdatei integriert und die vorberechnete Radiosität in Form von Light Maps durch ein moderneres Beleuchtungssystem ersetzt.
- Anzeige Hier geht es zu Intel-Prozessoren bei Alternate Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.