Es gibt wieder kleine Fortschritte bei Festplatten. Während Toshiba nach Seagate ebenfalls 16 TByte-Festplatten in die Handelskanäle aufnimmt, plant Western Digital bis zum Jahresende eine 18-TByte-Festplatte und kündigt schon den nächsten kleinen Schritt an.
Der taiwanische Speicherspezialist Lite-On will einen Teil seines Geschäfts an Toshiba Memory, auch bekannt als Kioxia, verkaufen. Deutlich mehr als 100 Millionen US-Dollar wird die Übernahme kosten.
Toshiba Memory, das bald als Kioxia bekannt werden wird, hat eine Enterprise-SSD vorgestellt, die PCIe in der Version 4.0 unterstützt. Die SSD im U.3-Format darf ein bis drei Mal pro Tag überschrieben werden und schafft mehr als 6 GByte/s.
Western Digital stellt seine erste externe SSD mit dem neuen USB-Standard USB 3.2 Gen2x2 vor. Damit sind Datenraten von theoretisch 20 GBit/s oder 2,5 GByte pro Sekunde möglich. Die intern verbaute SSD hat jedenfalls das Potenzial zur Ausreizung.
Flash Memory Summit 2019 Mit der PM1733 für Server hat Samsung die vorerst schnellste NVMe-SSD mit nur einem Controller, die CM6 von Toshiba ist etwas langsamer. Im Consumer-Bereich gibt es zudem den SM2264- und den SM2267-Chip von SMI.
Flash Memory Summit 2019 Mit dem E18-Controller will Phison deutlich schnellere NVMe-SSDs bauen als mit dem E16-Chip: Die sequenziellen Transferraten sollen von 5 GByte/s auf 7 GByte/s steigen, zudem fallen die IOPS höher aus.
Flash Memory Summit 2019 Für den Server- und Storage-Markt hat Western Digital zwei neue SSD-Lösungen vorgestellt. Eine Variante hat besonders viel Speicherplatz - aber nur mit dem neuen E1.L-Schacht zum Einschieben.
Flash Memory Summit 2019 Mit XFMEXpress hat Toshiba einen neuen Standard für Speicherkarten als kompakten Hybrid aus gesteckter M.2- und verlöteter SSD entwickelt: XFMEXpress nutzt dabei PCIe-Lanes und das NVMe-Protokoll.
Flash Memory Summit 2019 Die sechste Generation von Samsungs 3D-Flash-Speicher erhöht die Anzahl der Layer von 92 auf 136, es bleibt jedoch vorerst bei einer Kapazität von 256 GBit pro Die. Somit sind die Chips kleiner, schneller und sparsamer.
Nach Phison und Marvell hat auch Innogrit mehrere SSD-Controller mit PCIe-Gen4-Anbindung vorgestellt. Das Startup aus Shanghai wurde vom ehemaligen CTO und Ingenieuren von Marvell gegründet.
Mit der 88SS132x-Serie bringt Marvell drei SSD-Controller mit PCIe-Gen4-Unterstützung: Das Topmodell nutzt vier Kanäle sowie Lanes und LPDDR4X-Cache, die beiden anderen verwenden weniger Bahnen oder keinen DRAM.
Mit der RD500 und der RC500 bietet Toshiba zwei NVMe-SSDs mit eigenem Controller und Flash-Speicher an, die eine hohe Geschwindigkeit erreichen und mit bis zu 2 TByte Kapazität erscheinen sollen.
Für M.2-SSDs gibt es vom simplen Aluprofil über aufwendige Kupferlamellen bis zu einem in einen Kreislauf einzubindenden Wasserkühler für Steckkarten schon fast alles, aber das nicht: eine kleine Wasserkühlung, wie Team Group sie für die Cardea-Liquid-SSD nutzt.
Synology baut sein Stand-Segment für 2,5-Zoll-NAS-Systeme aus. Das neue Modell DS620Slim bietet im Unterschied zum DS419Slim zwei Schächte mehr und vor allem einen deutlich leistungsfähigeren Prozessor. Gleichzeitig wechselt Synology auf die nächste Nummern-Generation.
Mit Phison hat ein großer Hersteller von SSD-Controllern eine Unterstützung von Everspins MRAM angekündigt. Der nichtflüchtige Magnet-Speicher ist extrem schnell, weist aber bisher nur eine recht geringe Kapazität auf.
Xbox-One-Nutzern, denen der Speicher ausgeht, bietet Western Digital ein kompaktes Gaming Drive im Design der Xbox One S an - eine Konkurrenz zu Seagate.
Der Halbleiterhersteller Samsung hat damit begonnen, 12-GBit-LPDDR5-Bausteine in der Masse zu produzieren. Der neue Speicher ist laut Hersteller rund 30 Prozent schneller als die Vorgängerbausteine.
Update Nach Toshibas Notebook-Sparte, die Dynabook heißt, wird auch die Speichersparte des japanischen Konzerns umbenannt. Mit einer Ausnahme gilt das für fast alle Töchter der Toshiba Memory Holding.
Ein TByte kostet den Mac-Anwender von der Basiskonfiguration aus nur noch 750 Euro. Damit hat Apple die Preise drastisch gesenkt. Trotzdem bleiben sie auf hohem Niveau. Außerdem werden die SSDs auch für alte Macs günstiger.
In vielen Anwendungsszenarien sind Raid-Systeme mittlerweile nicht mehr die optimale Lösung. Zu langsam und starr sind sie. Abhilfe schaffen können mathematische Verfahren wie Erasure Coding. Noch existieren für beide Techniken Anwendungsgebiete. Am Ende wird Raid aber wohl verschwinden.
Seit Jahren experimentieren Forscher unter anderem von Microsoft mit DNA als Datenspeicher. Eine Gruppe von US-Forschern hat gezeigt, dass sich auch manche Stoffwechselmoleküle dazu eignen. Diese sollen sogar Vorteile gegenüber DNA haben.
Der EDSFF-Standard wird langsam wichtig. Der Boardhersteller Supermicro stellt das neue Chassis für die kleinsten Datenträger vor. Auf zwei Höheneinheiten sind sogar 40 SSDs komfortabel verbaubar. Mit nur einer Höheneinheit ist sogar eine noch höhere Dichte möglich.
Wer eine ältere NVMe-SSD über hat, kann diese immer noch als sehr schnellen USB-Stick verwenden: Preiswerte Gehäuse wie das Orico Enclosure nehmen M.2-Kärtchen auf, der Bridge-Chip könnte aber flotter sein.
Eine der Flash-Fabriken von Toshiba und Western Digital wurde bereits Mitte Juni 2019 von einem Stromausfall in Mitleidenschaft gezogen. Der Ausfall war zwar nur wenige Minuten lang, dennoch sind die Anlagen noch nicht wieder in Betrieb.
Mit dem 4D-NAND v2 alias 3D-NAND v6 liegt SK Hynix vor der Konkurrenz: Der Flash-Speicher nutzt 128 Zellschichten für eine Kapazität von 1 TBit pro Chip, er befindet sich laut den Südkoreanern bereits in der Serienfertigung.
Synology hat einen Nachfolger für die drei Jahre alte Diskstation DS416Slim auf den Markt gebracht. Große Veränderungen gibt es nicht. Das NAS-System bleibt weiter eines der wenigen, die platzsparend auf 2,5-Zoll-Datenträger setzen und trotzdem viele Raid-Level unterstützen.
Vertikale Integration bei SK Hynix: Die Enterprise-SSD des Herstellers basiert auf einem eigenen Controller, eigenem DRAM und eigenem Flash-Speicher. Das NVMe-Drive soll 8 TByte Kapazität haben und sehr effizient sein.
Mit einem neuen Angebot will HPE potenzielle Kunden locken. Im Vordergrund steht das Versprechen einer perfekten Verfügbarkeit des Primera-Storage-Systems. Im Hintergrund: die Fußnoten.
Mit der WD Blue SN500 bietet Western Digital eine spannende NVMe-SSD an: Das M.2-Kärtchen basiert auf einem selbst entwickelten Controller und eigenem Flash-Speicher. Das Resultat ist ein schnelles, vor allem aber günstiges Modell als bessere Alternative zu Sata-SSDs.
Der Festplattenhersteller Seagate hat in zwei Serien eine neue Kapazität im Angebot. 16 TByte sind jetzt als Exos- oder Ironwolf-Festplatte verfügbar. Das Exos-Modell ist als Enterprise-Angebot auch mit SAS-Anschluss verfügbar.
Hinter all den modernen Computern rasseln im Keller heutzutage noch immer Bandlaufwerke vor sich hin - eine der ältesten digitalen Speichertechniken. Golem.de wollte wissen, wie das im modernen Rechenzentrum aussieht und hat das GFZ Potsdam besucht, das Tape für Backups nutzt.
Mit der KC2000 verkauft Kingston eine NVMe-SSD, die modernen 96-Schichten-Flash-Speicher mit einem flotten Controller kombiniert. Die ersten Preise sehen attraktiv aus - 500 GByte gibt es für etwa 100 Euro.
Verteilt auf 96 Schichten und mit 4 Bit pro Zelle: SK Hynix hat begonnen, SSD-Controller-Hersteller mit dem hauseigenen 4D-NAND zu bemustern. Der Flash-Speicher hat 1 TBit pro Die und ist für SSDs mit bis zu 16 TByte Kapazität gedacht.
Bisherige SSDs basieren zumeist auf Komponenten aus den USA, aus Südkorea und aus Taiwan. Das Modell von Longsys hingegen kombiniert einen Controller von Maxiotek mit NAND-Flash-Speicher von YMTC, somit kommen alle Bauteile aus China.
Zwei Solid State Drives mit mehr Kapazität: Samsung plant, die 970 Pro mit 2 TByte zu veröffentlichen und Western Digital die WD Blue 3D mit 4 TByte. Bisher hat nur Samsung so große Client-SSDs im Angebot.
Die Festplatte ist immer weniger beliebt: Seagate, Toshiba und Western Digital haben 19 Prozent weniger 2,5- und 3,5-Zoll-Laufwerke verkauft. Das liegt am stark sinkenden Bedarf im Endkundenbereich, während Enterprise-Anbieter weiterhin fleißig einkaufen.
Beim Optane Memory H10 kombiniert Intel auf einem M.2-Kärtchen zwei Speicher-Typen: Nicht-flüchtiger 3D Xpoint trifft auf QLC-Flash. So sollen Programme besonders schnell laden, aber dennoch bis zu 1 TByte Speicherplatz für Ultrabooks gegeben sein.
Von Lexar erscheint noch im April 2019 eine neue externe SSD-Serie. Das Unternehmen bietet drei Kapazitätsstufen und Datenraten, die nah an der Obergrenze von USB 3.2 Gen 2 sind.
Mit der SD600Q hat Adata eine robuste externe SSD vorgestellt, die recht günstig ist. Es wird aber noch ein alter Anschluss genutzt und die Verwendung eines SLC-Cache-Konzepts lässt Fragen offen.
In Zukunft sollen Daten auf DNA-Strängen gespeichert werden. Um das zu ermöglichen, müssen Daten automatisiert gespeichert und ausgelesen werden. Microsoft Research hat ein entsprechendes System entwickelt. Nur die Schreib-und Lesegeschwindigkeit lassen noch zu wünschen übrig.
Die Crucial-Mutter Micron stellt unter dem Namen Micron 2200 eine neue SSD-Serie vor. Innerhalb von Micron ist es die erste ihrer Art, die zudem eine vollständige Eigenentwicklung, inklusive Controller, darstellt.
Bisher gab es die WD Blue nur mit Sata-Anbindung, die SN500-Variante wechselt zu PCIe samt NVMe-Protokoll. Dadurch wird die SSD in den meisten Fällen drastisch schneller, wenngleich sich Western Digital bei Lanes und Cache zugunsten des Preises deutlich zurückhält.
Eigentlich soll das Positional Error Signal von Festplatten einen Schaden verhindern. Forscher können dieses aber zum Abhören von Stimmen und sogar Liedern verwenden. Den Klangkörper bilden die Platter selbst.
Mit einer neuen UFS-Generation schafft es Samsung, vor allem die Lesegeschwindigkeit noch einmal deutlich zu erhöhen. Bei Schreiboperationen gelingt es dem Unternehmen jedoch nicht, die Abstände vergrößern sich.
MWC 2019 Bisher konnten nur SD-Karten PCI Express nutzen. Mit dem neuen SD-Standard 7.1 überträgt die SD Association die Fähigkeit auf die kleinsten SD-Karten. Dabei gibt es kleine Änderungen für die SD-Express-Kontakte.
MWC 2019 Für viel Videomaterial: Sandisk baut eine nach UHS-1 spezifizierte MicroSD-Karte, die 1 TByte an Daten speichern kann. Sie soll hohe Datenraten für 4K-Aufnahmen liefern, ist aber auch nicht ganz preiswert.
Der Platter-Hersteller SDK verrät einen Teil der Roadmap von Toshiba. Noch im laufenden Jahr sollen erste Festplatten mit MAMR-Technik erscheinen, die bis zu 18 Terabyte Platz bieten könnten.
Mit den WD Black SN750 liefert Western Digital technisch wie preislich attraktive NVMe-SSDs. Es sind die kleinen Details, welche die SN750 zwar sehr gut, aber eben nicht besser als die Samsung-Konkurrenz machen.