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Festplatten: Seagate arbeitet an 24-TByte-HDD und doppelter Datenrate

Bis 2020 will Seagate dank HAMR-Technik die ersten HDD mit 3-TByte-Plattern ausliefern, was 24 TByte Gesamtkapazität bedeutet. Eine andere Modellreihe wird zwei Aktoren nutzen und die Geschwindigkeit von 250 MByte/s auf 500 MByte/s anheben, zumindest seriell.

Artikel veröffentlicht am ,
Aktor einer HAMR-Festplatte
Aktor einer HAMR-Festplatte (Bild: Seagate)

Seagate hat in einem Blogeintrag einen Ausblick auf 2019 und 2020 gegeben: Der HDD-Hersteller plant Festplatten mit bis zu 24 TByte statt 16 TByte dank HAMR (Heat Assisted Magnetic Recording) und mit zwei Aktoren, um die Lese- sowie Schreibrate zu verdoppeln; auch hier soll HAMR verwendet werden.

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Bisher setzt Seagate auf klassisches Perpendicular Magnetic Recording (PMR) und verzichtet selbst bei der MG08-Festplatte mit 16 TByte auf das Shingled Magnetic Recording (SMR) mit überlappenden Spuren, was die Kapazität auf Kosten der Schreibgeschwindigkeit erhöht. Mit HAMR folgt eine Technik, welche Glas- statt Aluminiumscheiben benötigt, da die Datenschicht auf den Plattern mit einem kleinen Laser erhitzt werden, bevor der Schreibkopf die Informationen aufbringt.

Im Testaufbau mit einem sogenannten Spinstand, also rotierende Plattern ohne Gehäuse, erreichte Seagate laut eigener Aussage eine Datendichte von 2.381 TBit pro Quadratzoll, was 3 TByte für eine Magnetscheibe entspricht. Üblich sind acht davon, was eine Festplatte von 24 TByte ergibt. Seagate geht davon aus, dass bis 2020 die Serienreife es erlaubt, Muster an Partner zu verschicken. Zuvor sollen bereits HAMR-Modelle mit 16 TByte erscheinen, welche die PMR-Versionen ablösen.

Voraussichtlich noch 2019 will Seagate zudem erste Festplatten mit Aktoren veröffentlichen, die ebenfalls auf HAMR setzen: Die absolute Anzahl an Lese-/Schreibköpfen bleibt bei 16, aber eben zweigeteilt. Das soll die Datenraten fast verdoppeln - statt typischen rund 250 MByte/s spricht Seagate von 480 MByte/s. Weil die beiden Arm-Pärchen autark agieren, sinkt zudem die durchschnittliche Latenz, mit der Informationen gelesen oder geschrieben werden. Das verdoppelt auch die Input-/Output-Operationen pro Sekunde, eine für Datacenter wichtige Performance-Metrik.

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Hotohori 12. Feb 2019

Eben, der Markt hat sich stark verändert, entsprechend werden auch nicht mehr so viel...

demon driver 12. Feb 2019

Ein 1-HE-Rackserver :-)


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