Abo
  • Services:

SweRV: Western Digital legt eigene RISC-V-Designs offen

Festplattenhersteller Western Digital hat Ende vergangenen Jahres mit SweRV den ersten eigenen RISC-V-Kern vorgestellt. Nun hat das Unternehmen auch seine Designs dafür auf Github offengelegt. Die Software zur Validierung ist ebenfalls Open Source.

Artikel veröffentlicht am ,
Western Digital hat seine RISC-V-Designs veröffentlicht.
Western Digital hat seine RISC-V-Designs veröffentlicht. (Bild: Quintin Lin/Flickr.com/CC-BY-SA 2.0)

Die Hardwarebeschreibung der SSD-Controller SweRV von Western Digital ist nun als Open Source verfügbar. Die Controller hatte das Unternehmen erstmals Ende vergangenen Jahres vorgestellt. Diese basieren künftig nicht mehr wie bisher auf dem ARM-Befehlssatz vom gleichnamigen Hersteller, sondern setzen auf den freien CPU-Befehlssatz RISC-V. Wohl ganz im Sinne der Open-Source-Kooperation der RISC-V-Mitglieder sind nun auch die eigentlichen Chips von Western Digital Open Source beziehungsweise eben Open Hardware.

Stellenmarkt
  1. meravis Wohnungsbau- und Immobilien GmbH, Hannover
  2. REHAU AG + Co, Viechtach

Bei den nun verfügbaren Designs handelt es sich um ein 32-Bit-Design nach dem RV32I-Standard. Laut der Dokumentation von Western Digital werden zudem eine Multiplikator-Einheit sowie komprimierte Befehle unterstützt. Hinzu kommen einige weitere standardisierte Register (CSR), die Möglichkeit zum kohärenten Laden von Befehlen sowie eine Branch-Prediction-Einheit.

Details zum konkreten Aufbau, der neunstufigen Pipeline, dem Speicherlayout und vielen weiteren Einzelheiten der SweRV hat Western Digital in der ausführlichen Dokumentation der Chips bereitgestellt, die ebenfalls als Teil des Open-Source-Pakets verteilt wird. Zusätzlich zu der Hardwarebeschreibung der Chips liefert der Hersteller mit dem SweRV Instruction Set Simulator (ISS) auch Code zum Verifizieren des Designs unter einer Open-Source-Lizenz aus.

Neben Western Digital setzen auch Intel und Samsung auf einen eigenen Controller. Western Digital hat schon im Jahr 2017 angekündigt, künftig auf eigene Modelle mit RISC-V zu setzen, statt diese wie bisher zuzukaufen. Intel investiert zusätzlich dazu massiv in Sifive, die RISC-V-Designs erstellen. Auch Samsung arbeitet wohl bereits an Designs auf Grundlage des freien Befehlssatzes.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 5,99€
  2. 32,99€
  3. 32,49€
  4. 18,49€

Mandrake 28. Jan 2019 / Themenstart

Ja es ist wirklich spannend da auch mips open source wird somit hat mein eine neue und...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Huawei Mate X angesehen (MWC 2019)

Das Mate X ist das erste faltbare Smartphone von Huawei. Der Bildschirm ist auf der Außenseite eingebaut. Im ausgeklappten Zustand ist er 8 Zoll groß.

Huawei Mate X angesehen (MWC 2019) Video aufrufen
Gesetzesinitiative des Bundesrates: Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet
Gesetzesinitiative des Bundesrates
Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet

Eine Gesetzesinitiative des Bundesrates soll den Betrieb von Handelsplattformen im Darknet unter Strafe stellen, wenn sie Illegales fördern. Das war auch bisher schon strafbar, das Gesetz könnte jedoch vor allem der Überwachung dienen, kritisieren Juristen.
Von Moritz Tremmel

  1. Security Onionshare 2 ermöglicht einfachen Dateiaustausch per Tor
  2. Tor-Netzwerk Britischer Kleinstprovider testet Tor-SIM-Karte
  3. Tor-Netzwerk Sicherheitslücke für Tor Browser 7 veröffentlicht

Flugzeugabsturz: Boeing 737 MAX geht wegen Softwarefehler außer Betrieb
Flugzeugabsturz
Boeing 737 MAX geht wegen Softwarefehler außer Betrieb

Wegen eines bekannten Softwarefehlers wird der Flugbetrieb für Boeings neustes Flugzeug fast weltweit eingestellt - Die letzte Ausnahme war: die USA. Der Umgang der amerikanischen Flugaufsichtsbehörde mit den Problemen des neuen Flugzeugs erscheint zweifelhaft.

  1. Boeing Rollout der neuen 777X in wenigen Tagen
  2. Boeing 747 Der Jumbo Jet wird 50 Jahre alt
  3. Lufttaxi Uber sucht eine weitere Stadt für Uber-Air-Test

Display-Technik: So funktionieren Micro-LEDs
Display-Technik
So funktionieren Micro-LEDs

Nach Flüssigkristallanzeigen (LCD) mit Hintergrundbeleuchtung und OLED-Bildschirmen sind Micro-LEDs der nächste Schritt: Apple arbeitet daran für Smartwatches und Samsung hat bereits einen Fernseher vorgestellt. Die Technik hat viele Vorteile, ist aber aufwendig in der Fertigung.
Von Mike Wobker

  1. AU Optronics Apple soll Wechsel von OLEDs zu Micro-LEDs vorbereiten

    •  /