Adata SD600Q: Robuste USB-SSDs mit maximal 440 MByte/s

Mit der SD600Q hat Adata eine robuste externe SSD vorgestellt, die recht günstig ist. Es wird aber noch ein alter Anschluss genutzt und die Verwendung eines SLC-Cache-Konzepts lässt Fragen offen.

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Adatas neue SD600Q-Serie
Adatas neue SD600Q-Serie (Bild: Adata)

Adata hat drei SSDs vorgestellt, die als externe Datenträger gut gegen Stöße geschützt sein sollen. Die SD600Q genannte Serie wird in drei Größen angeboten: 240 GByte, 480 GByte und 960 GByte. Das Gehäuse soll Sturzschäden bis zu 1,22 Metern unbeschadet überstehen können.

Als Datenrate gibt das Unternehmen nur Maximalwerte an. Dieser soll bei 440 MByte/s liegen. Im PDF-Datenblatt gibt es einen Hinweis darauf, wie das funktioniert. Dort wird ein SLC-Cache erwähnt, dessen Größe aber nicht angegeben wird. Typischerweise bricht die Datenrate von SSDs beim Schreiben ein, sobald der Cache voll ist. Da externe SSDs von Nutzern nicht wie interne SSDs verwendet werden, hat eine genaue Angabe hier eigentlich eine besondere Relevanz. Beim Anstecken neigt ein User nämlich eher dazu, größere Datenmengen auf einmal zu transferieren, was schnell den SLC-Cache-Mechanismus füllen könnte. Wer also plant, oft größere Dateien zu transferieren, sollte bei der SD600Q-Serie skeptisch sein.

Übertragen werden Dateien laut Datenblatt über eine USB 3.1-Schnittstelle und das passende Kabel. Auf Bildern lässt sich erkennen, dass Adata den breiten 3.0-Micro-USB-B-Stecker auf der einen Seite und Typ A auf der anderen Seite verwendet. Der modernere USB-Typ-C-Anschluss wird nicht unterstützt. Da Micro-USB-3.0-B-Kabel nicht so häufig sind, sollte der Anwender darauf achtgeben. Die elektrische Leistungsaufnahme entspricht exakt den Vorgaben, die mit USB 3.0 eingeführt wurden (900mA@5V).

Laut Hersteller werden die SSDs ab Ende April 2019 verfügbar sein. Für das 240-GByte-Modell verlangt Adata 50 Euro. Für 80 Euro gibt es 480 GByte und 960 GByte kosten den Anwender rund 140 Euro. Adata gewährt drei Jahre Garantie.

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