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Dienste, Programm und Unternehmen: Was 2018 eingestellt und geschlossen wurde

Schluss mit Google+, Cambridge Analytica und Microsofts deutscher Cloud. Im Jahr 2018 wurden viele Programme eingestellt, Unternehmen mussten aufgeben und Raketen stillgelegt werden.

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Viele Produkte, Dienste und Unternehmen wurden im Jahr 2018 aufgegeben.
Viele Produkte, Dienste und Unternehmen wurden im Jahr 2018 aufgegeben. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Das Jahr 2018 brachte nicht nur Erfolgsmeldungen aus der IT-Welt: Mit Spannung hat Golem.de den Niedergang von Google+ als Konkurrenten zum dominanten Facebook verfolgt. Dieses hat seinerseits durch die Offenlegung des Datenskandals zur Insolvenz des dubiosen Unternehmens Cambridge Analytica geführt. Microsofts deutsche Cloud hat ebenfalls keinen richtigen Anklang gefunden und wird künftig nicht mehr angeboten. Aber auch viele andere Unternehmen, Produkte und Vorhaben mussten eingestellt werden. Wir geben einen Überblick.

Inhalt:
  1. Dienste, Programm und Unternehmen: Was 2018 eingestellt und geschlossen wurde
  2. Ubers autonome Fahrzeuge bleiben stehen
  3. Google-Proteste lassen Militärprojekt auslaufen
  4. Schluss mit Google Plus
  5. Der Mars bleibt trocken

Bereits im Januar 2018 mussten Fans der Smartwatch Pebble eine Enttäuschung hinnehmen. Fitbit, der Besitzer der Marke, gab die Einstellung der Pebble-Server bekannt. Bis zum 30. Juni 2018 sollten Nutzer ihre Uhr noch uneingeschränkt verwenden können, bis die Server endgültig abgeschaltet wurden.

Ohne die Serverinfrastruktur können Besitzer einer Pebble diese zwar noch immer nutzen, allerdings sind wichtige Programme wie der App Store, die Spracherkennung und Sicherheitsupdates nicht mehr verfügbar. Eine Hoffnung könnte das Projekt Rebble sein, das den Shop und andere Funktionen wieder zurückbringen soll.

Kein 3G mehr in Taiwan

Noch können auf der chinesischsprachigen Insel Taiwan 3G-Netze genutzt werden. Sie werden allerdings Ende 2018 komplett abgeschaltet. Das gab der Staat bereits im Januar 2018 bekannt. Die freiwerdenden Frequenzen sollen aber nicht ungenutzt bleiben: So können sich Netzbetreiber noch bis Ende Dezember 2018 darum bewerben, ihre vorhandenen 4G-Netze auch darauf zu betreiben.

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Das Ende von 3G in Taiwan bedeutet für etwa 6,4 Millionen Bürger, dass sie auf einen anderen Tarif wechseln müssen. Dieser Zahl stehen allerdings bereits 22 Millionen Taiwaner gegenüber, die mit LTE im Internet unterwegs sind. Die Abschaltung von 2G-Diensten hatte das Land bereits 2017 durchgeführt. In Deutschland wird diese langsame Technik wohl sogar länger existieren als 3G, da es eine Rückfallebene für VoIP-Anrufe darstellt. Aber auch 3G wird es hierzulande noch ein paar Jahre geben.

Zwei Smartphone-Startups müssen schließen

Es hatte sich bereits vor Jahren abgezeichnet, wie die Geschichte von Turing Robotic Industries ausgehen würde. Der Hersteller des ungewöhnlichen Turing Phone musste im Februar 2018 Insolvenz anmelden. Mehrere Male hatte sich die Veröffentlichung des Smartphones verschoben - zuerst auf Anfang 2016, dann auf den April 2016. Dann wurde es ziemlich still um das Gerät, das mit Sailfish OS eine selbst entwickelte Alternative zu Android bieten sollte. Verkaufsargumente, wie etwa eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, waren attraktiv, der Preis war mit mindestens 610 US-Dollar aber recht hoch.

Im selben Monat musste auch das britische Startup Wileyfox den Bankrott verkünden. Das Unternehmen stellte recht preiswerte Smartphones her. Die Produkte waren auch nicht das Problem für die 30 Mitarbeiter, sondern offenbar finanzielle Schwierigkeiten des Investors. Dadurch hatten die Briten keine andere Wahl und stellten im Februar ihre Aktivitäten ein.

Kein Wortwischen mehr mit Swype

Als eine Alternative zum herkömmlichen Schreiben war die Software Swype sehr hilfreich: Zur Anfangszeit der Smartphones, als Bildschirme noch sehr klein waren, führte die App das Wortwischen als Alternative ein. Der Besitzer des Programms Nuance hat allerdings im Februar 2018 den Support für die iOS- und Android-Version eingestellt. Der Grund ist recht simpel: Da sich viele Smartphones mittlerweile sehr zuverlässig ohne Gestensteuerung bedienen lassen, ist Swype einfach nicht mehr notwendig.

Android-Nutzer können die App weiterhin nutzen, während sie aus dem App-Store für iOS komplett entfernt wurde. Allerdings gibt es keine neuen Funktionen mehr seitens der Entwickler. Dadurch wird auch die für schnelles Schreiben essentielle Wortvervollständigung nicht mehr optimiert.

Das letzte Bild von Lytro

Im März 2018 stellte der Kamerahersteller Lytro die Arbeit ein. Das Unternehmen wurde von Google für geschätzt 25 bis 40 Millionen US-Dollar gekauft. Die Lichtfeldtechnik, durch die Lytro bekannt wurde, soll zwar weiterhin bestehen bleiben, die Marke und dazugehörige Produkte waren für Google aber nicht interessant. Ehemalige Entwickler des Unternehmens arbeiten mittlerweile in verschiedenen Abteilungen.

Lytro stellte recht spannende Kameras wie die Illum her. Diese konnte anhand des Lichteinfalls Informationen zur Raumtiefe eines Objektes speichern. In der Nachbearbeitung konnten Nutzer die Schärfe entsprechend ändern, so dass entweder der Hintergrund oder der Vordergrund gut zu sehen waren. Das Fazit von Golem.de lautete schon damals: eine spannende Kamera, die aber kein herkömmliches Modell ersetzen konnte und als Zweitgerät einfach zu teuer war.

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Ubers autonome Fahrzeuge bleiben stehen 
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Hacky 06. Jan 2019

Hallo Ich weis jetzt nicht ob ich hier richtig bin, wenn nicht löschen. Ich habe folgende...

Strassenflirt 02. Jan 2019

Nachdem ich nach Jahren einmal einen Link zu einem kritischen Beitrag gepostet habe und...

Strassenflirt 02. Jan 2019

Ich habe es jetzt schon so oft erlebt, dass Produkte von Firmen, die von einer anderen...

bnoob 28. Dez 2018

Technisch gesehen sind sie insolvent, STK hat aber wohl Assets und Markenrechte aufgekauft

goldeneyeonline 27. Dez 2018

Naja, der Anbieter selbst ist es ja nicht, der ist pleite ;-) Aber die Community für...


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