WD Black SN750 ausprobiert: Direkt hinter Samsungs SSDs

Mit den WD Black SN750 liefert Western Digital technisch wie preislich attraktive NVMe-SSDs. Es sind die kleinen Details, welche die SN750 zwar sehr gut, aber eben nicht besser als die Samsung-Konkurrenz machen.

Ein Test von veröffentlicht am
WD Black SN750
WD Black SN750 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Die WD Black SN750 sind die Nachfolger der WD Black 3D (SN720) von vergangenem Jahr. Western Digital hat die NVMe-SSDs an einigen Stellen optimiert, behält aber die grundsätzliche Hardware bei - was definitiv keine schlechte Entscheidung war. Wir vergleichen die WD Black SN750 mit 1 TByte mit Samsungs 970 Evo und 970 Evo Plus mit identischer Kapazität.

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Auf der einseitig bestückten M.2-2280-Platine befindet sich weiterhin der als Sandisk 20-82-007011 betitelte Spectrum-Controller, welcher DDR4-Speicher als DRAM-Cache nutzt und zwei Packages mit 64-Layer-NAND-Flash mit 3-bittigen Zellen anspricht. Western Digital verwendet wieder den hauseigenen BiCS3 X3 mit 256-GBit- und neuerdings mit 512-GBit-Dies. Die WD Black SN750 gibt es anders als die WD Black 3D auch als 2-TByte-Modell statt mit maximal 1 TByte Speicherplatz.

  • WD Black SN750 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
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WD Black SN750 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Western Digital gibt an, die Firmware des Sandisk-Spectrum-Copntroller verbessert zu haben, überdies könnten die Flash-Chips ein bisschen flotter geworden sein. Die sequenzielle Lesegeschwindigkeit steigt offiziell von 3,4 GByte/s auf 3,47 GByte/s und schreibend soll die SSD nun 3 GByte/s anstelle von 2,8 GByte/s erreichen. Mit dem Crystal Disk Mark können wir die Schreibrate nachstellen, bei der Leserate fehlen uns 100 MByte/s - das ist aber kein Problem, da solche Werte ohnehin nur mit sehr tiefer Befehlsschlange machbar sind. Mit 3,5 GByte/s lesend und 3,3 GByte/s schreibend ist die 970 Evo Plus nicht nennenswert flotter.

Schreiben kann die WD Black SN750 erneut nur eine bestimmte Menge an Daten, dann wird sie langsamer. Zumindest beim 1-TByte-Ableger beträgt der Puffer, bei dem die TLC- als SLC-Zellen angesprochen werden, rund 12 GByte. Danach sinkt die Schreibrate auf 1,5 GByte/s - beim Vorgänger sind es grob 1,4 GByte/s. Die 970 Evo Plus schafft minimal 6 GByte SLC-Puffer und bei (anteilig) leerer SSD dynamisch noch bis zu weitere 36 GByte, dann sinkt die Schreibrate auf ebenfalls 1,5 GByte/s.

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Von der Leistung her hat es Western Digital also geschafft, die 970 Evo Plus praktisch einzuholen, wenngleich das Samsung-Modell einen Vorteil bei langen Schreibvorgängen hat. Der Sandisk-Controller unterstützt jedoch keine Hardware-AES-Verschlüsselung und auch keinen Secure Erase, was aber beispielsweise in einem Gaming-System oder einer Foto/Video-Workstation zweitrangig sein kann.

Derzeit wird die WD Black SN750 mit 250 GByte (80 Euro), mit 500 GByte (125 Euro) und mit 1 TByte (250 Euro) verkauft, 2 TByte folgen. Western Digital gibt wie Samsung fünf Jahre Garantie. Die 970 Evo Plus der Südkoreaner kostet mit 80 Euro, mit 120 Euro und mit 230 Euro ein bisschen weniger bei minimal mehr Geschwindigkeit und besserem Controller.

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format 21. Feb 2019

Meine Güte, was seid ihr doch alle für Junghüpfer! Ich habe für mein erstes Papyrus 2...

honna1612 20. Feb 2019

Ja da geht die gpu nur mit x8.

zilti 20. Feb 2019

Ich habe zu Hause, und mittlerweile auch auf der Arbeit, mehrere Geräte mit einer WD Blue...



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