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Enterprise-Speicher: Erste Muster von Toshibas MAMR-Festplatten noch 2019

Der Platter-Hersteller SDK verrät einen Teil der Roadmap von Toshiba. Noch im laufenden Jahr sollen erste Festplatten mit MAMR-Technik erscheinen, die bis zu 18 Terabyte Platz bieten könnten.

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Toshibas bisher Größte mit 16 TByte
Toshibas bisher Größte mit 16 TByte (Bild: Toshiba)

Das japanische Unternehmen Showa Denko (SDK) hat die baldige Verfügbarkeit von neuen Magnetscheiben (Platter) für Festplatten mit je 2 TByte pro Platter angekündigt. Die Firma ist schon länger ein gefragter Zulieferer für Laufwerkshersteller, aktuell ist sie einer der ersten Hersteller von Scheiben mit mikrowellenunterstützter MAMR-Technik.

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SDK nennt in seiner Mitteilung Toshiba als Kunden für die neuen Scheiben und gibt auch an, dass dieses Unternehmen noch im Jahr 2019 erste Laufwerke mit den 2-TB-Scheiben ausliefern will. Da in aktuelle mit Helium gefüllte Festplatten derzeit bis zu neun der Scheiben gestapelt werden können, würden sich mit den MAMR-Discs so 18 Terabyte ergeben.

Diese neuen Laufwerke erreichen ihre hohe Kapazität mit dem konventionellen CMR-Aufnahmeverfahren, das anders als Shingled-Magnetic-Recording (SMR) keine Leistungseinbrüche beim dauerhaften Schreiben aufweist. Auch daher sind die MAMR-Festplatten für den Einsatz in Rechenzentren vorgesehen, mit günstigen MAMR-Laufwerken für den Privatbereich ist daher also nicht allzu schnell zu rechnen.

Zudem sind die neuen Scheiben bisher nur mit 3,5 Zoll Durchmessern geplant, 2,5-Zoll-Scheiben für MAMR stellt SDK nicht her. Bei der vorherigen Generation gab es noch die kleinen Discs mit 1 TByte.

Neben Toshiba hat sich auch Western Digital bereits zu MAMR bekannt, Seagate setzt - wenn auch dem Vernehmen nach nicht ausschließlich - auf laserunterstütztes HAMR, wofür aber aufwendigere Scheiben aus Glas nötig sind. Für MAMR, auch bei den neuen SDK-Scheiben, reichen herkömmliche Discs aus Aluminium aus.

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Crass Spektakel 25. Feb 2019

Stimmt, die SSD-Preise sind im freien Fall. Braucht man keine High-End-Leistung sondern...


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