Abo
  • IT-Karriere:

Synology DS419Slim: Neues NAS für 2,5-Zoll-HDDs und -SSDs

Synology hat einen Nachfolger für die drei Jahre alte Diskstation DS416Slim auf den Markt gebracht. Große Veränderungen gibt es nicht. Das NAS-System bleibt weiter eines der wenigen, die platzsparend auf 2,5-Zoll-Datenträger setzen und trotzdem viele Raid-Level unterstützen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die DS419Slim löst die Diskstation der 16er-Baureihe ab.
Die DS419Slim löst die Diskstation der 16er-Baureihe ab. (Bild: Synology)

Synologys neue DS419Slim ist eine Aktualisierung des drei Jahre alten Vorgängers DS416Slim. Das Besondere an dem NAS-System ist der ausschließliche Einsatz von 2,5-Zoll-Datenträgern. NAS-Systeme im Endkunden- oder KMU-Bereich setzen üblicherweise auf 3,5-Zoll-Schächte. Nur im Profibereich sind Rackgeräte mit Hochkantanordnung von 2,5-Zoll-Schächten mittlerweile ziemlich üblich.

Stellenmarkt
  1. Biotrics Bioimplants GmbH, Berlin
  2. Universitätsklinikum Münster, Münster

Die DS419Slim bietet damit im Heimbereich bei geringem Platzbedarf die Möglichkeit, vier Datenträger einzusetzen. Mittlerweile ist es auch bezahlbar, die Diskstation als SSD-NAS einzusetzen oder etwa eine Mischnutzung zu verwenden. Von den vier Schächten ließen sich etwa zwei als Raid Level 1 mit SSDs bestücken, während die restlichen Schächte mit Festplatten bestückt werden, um die SSD-Daten zu sichern. Natürlich sind wie bei Synology üblich auch Raid-Level 5, 6 oder 1+0 sowie JBOD und Synologys Hydrid-System konfigurierbar.

Die Geschwindigkeit moderner SATA-SSDs lässt sich aber weiterhin kaum ausnutzen. Der Hersteller verbaut weiterhin nur zwei RJ45-Anschlüsse mit 1 GBit/s. Die Verwendung von 2.5GbE im Standard IEEE 802.3bz alias NBase-T wäre eigentlich angebracht, zumal die Infrastrukturkosten dafür mittlerweile recht gering sind. Die zu erwartenden Leistungswerte mit Festplatten gibt Synology auf seiner Leistungswebseite an. Schon hier zeigt sich, dass die Netzwerkanbindung einen Flaschenhals darstellt.

  • DS419Slim (Bild: Synology)
  • DS419Slim (Bild: Synology)
  • DS419Slim (Bild: Synology)
DS419Slim (Bild: Synology)

Im Vergleich zum Vorgänger wurde die Hardwareausstattung trotzdem etwas verbessert. Die Taktrate des Marvell Armada 385 88F6820 wurde um 30 Prozent auf 1,3 GHz für beide Kerne gesteigert. Beim Arbeitsspeicher bleibt es aber bei einer Kapazität von 512 MByte.

Für den Anschluss externer Festplatten gibt es weiterhin USB 3.0 vom Typ A. Die Leistungsaufnahme - mit Festplatten - liegt grob zwischen 7 und 20 Watt bei Vollbestückung. Mit SSDs sind vermutlich geringere Werte zu erwarten. Leider gibt Synology diese nicht an.

Derzeit wird das neue NAS-System nur bei sehr wenigen Händlern gelistet, es wird mit Preisen zwischen 380 und 400 Euro verkauft.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

anybody 23. Jun 2019

Hu? Eine SSD hat keine Spindeln die drehen müssen um in Bereitschaft zu bleiben. Also...

mgutt 21. Jun 2019

Naja wie langsam sollen die Seagates denn sein, dass sie im RAID5 nicht mehr als 120 MB...

fapo 20. Jun 2019

und dann remote arbeiten oder lange kabel?

belugs 20. Jun 2019

hmm .. ich glaub nicht Tim Grüße


Folgen Sie uns
       


Nokia 6.2 und 7.2 - Hands on

Das Nokia 6.2 und das Nokia 7.2 sind zwei Android-Smartphones im Mittelklassesegment. Beide sind Teil des Android-One-Programms und dürften entsprechend schnelle Updates erhalten.

Nokia 6.2 und 7.2 - Hands on Video aufrufen
Acer Predator Thronos im Sit on: Der Nerd-Olymp
Acer Predator Thronos im Sit on
Der Nerd-Olymp

Ifa 2019 Ob wir es nun den eisernen Thron oder den Sitz der Götter nennen: Der Predator Thronos von Acer fällt auf dem Messestand des Herstellers schon auf. Golem.de konnte den skurrilen Stuhl ausprobieren. Er ist eines Gaming-Kellers würdig.
Ein Hands on von Oliver Nickel

  1. Nitro XV273X Acer baut ersten Monitor mit IPS-Panel und 240 Hz
  2. Acer Beim Predator-Notebook fährt die Tastatur wie eine Rampe aus
  3. Geräte für Mediengestalter Acer gibt Verfügbarkeit der Concept-D-Laptops bekannt

5G-Antenne in Berlin ausprobiert: Zu schnell, um nützlich zu sein
5G-Antenne in Berlin ausprobiert
Zu schnell, um nützlich zu sein

Neben einem unwirtlichen Parkplatz in Berlin-Adlershof befindet sich ein Knotenpunkt für den frühen 5G-Ausbau von Vodafone und Telekom. Wir sind hingefahren, um 5G selbst auszuprobieren, und kamen dabei ins Schwitzen.
Von Achim Sawall und Martin Wolf

  1. Tausende neue Nutzer Vodafone schafft Zuschlag für 5G ab
  2. Vodafone Callya Digital Prepaid-Tarif mit 10 GByte Datenvolumen kostet 20 Euro
  3. Kabelnetz Vodafone bekommt Netzüberlastung nicht in den Griff

Garmin Fenix 6 im Test: Laufzeitmonster mit Sonne im Herzen
Garmin Fenix 6 im Test
Laufzeitmonster mit Sonne im Herzen

Bis zu 24 Tage Akkulaufzeit, im Spezialmodus sogar bis zu 120 Tage: Garmin setzt bei seiner Sport- und Smartwatchserie Fenix 6 konsequent auf Akku-Ausdauer. Beim Ausprobieren haben uns neben einem System zur Stromgewinnung auch neue Energiesparoptionen interessiert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Fenix 6 Garmins Premium-Wearable hat ein Pairing-Problem
  2. Wearable Garmin Fenix 6 bekommt Solarstrom

    •  /