Speicher: Zehnjähriger zerbricht 50 SSDs im Wert von 3.200 Euro

Ein Mann in Vietnam hatte 50 M.2-SSDs in einem Karton gekauft. Eines Tages fand er die Modelle zerstört und verbogen vor. Offenbar hatte sein Sohn versucht, die NVMe-SSDs einem Haltbarkeitstest zu unterziehen. Der Zehnjährige habe den Mann zum "unglücklichsten Vater der Welt" gemacht, schreibt er in einem Post auf Facebook(öffnet im neuen Fenster) , der von Tom's Hardware(öffnet im neuen Fenster) entdeckt wurde.
"Genau dann, wenn RAM, SSDs und CPUs allesamt im Preis steigen – und selbst schneller als Gold an Wert gewinnen – entscheidet sich der Sohn, die Haltbarkeit zu testen und eine ganze Box mit den SSDs seines Vaters zu zerbrechen" , schreibt der Vietnamese. Er fügt hinzu, dass eine harte Beschimpfung eigentlich eine zu milde Strafe dafür sei.
Bei den 50 SSDs waren M.2-SSDs im M.2-2280-Format vom Typ Samsung PM991a mit 512 GByte Kapazität. Dabei handelt es sich um SSDs, die an OEMs verkauft werden und im Handel normalerweise nicht erhältlich sind. Laut dem Mann sind die PM991a in Vietnam zwei Millionen Dong, umgerechnet je etwa 65 Euro, wert.
Jahresgehalt für Vietnam
Fünfzig SSDs sind entsprechend 100 Millionen Dong oder 3.240 Euro wert. Eine Person mit einem durchschnittlichen Einkommen in Vietnam verdient laut dem Statistikportal Tradingeconomics.com(öffnet im neuen Fenster) monatlich etwa 8,4 Millionen Dong (272 Euro) und müsste dafür ein ganzes Jahr arbeiten. Der Einkaufspreis für den ganzen Karton dürfte natürlich deutlich unter diesem Wert liegen, wurde aber nicht genannt.
Auf Ebay gibt es die PM991a ab etwa 40 Euro zu kaufen. Auf dem Bild sind einige der SSD-Platinen zudem nicht komplett durchgebrochen. Sie funktionieren möglicherweise noch. Der Schaden ist deshalb eventuell nicht ganz so hoch. Erheblich dürfte er aber trotzdem sein.



