PE6000-SSD: SK Hynix hat eigenen SSD-Controller entwickelt

Vertikale Integration bei SK Hynix: Die Enterprise-SSD des Herstellers basiert auf einem eigenen Controller, eigenem DRAM und eigenem Flash-Speicher. Das NVMe-Drive soll 8 TByte Kapazität haben und sehr effizient sein.

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PE6000 mit eigenem Controller, DRAM und Flash
PE6000 mit eigenem Controller, DRAM und Flash (Bild: SK Hynix)

SK Hynix hat eine NVMe-Enterprise-SSD namens PE6000 vorgestellt. Es ist die erste des südkoreanischen Herstellers, bei der neben eigenem DRAM und eigenem Flash-Speicher auch ein selbst entwickelter Controller verwendet wird. Damit gehört SK Hynix nach Intel, Micron, Samsung und Western Digital zu den SSD-Unternehmen, die auf vertikale Integration setzen und alle Komponenten aus einer Hand anbieten.

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Details zum achtkanaligen Gemini-Controller (SH58800GG) liegen kaum vor, er unterstützt vier PCIe-Gen3-Lanes und das NVMe-Protokoll. Überdies kann er wenigstens 8 TByte ansprechen, die als TLC- oder QLC-Flash-Speicher vorliegen. Für die NVMe-Enterprise-SSD setzt SK Hynix auf den eigenen 3D-NAND v4, er hat 72 Schichten mit 3-Bit-Zellen (Triple Level Cell) für 256 GBit pro Chip. Nächstes Jahr soll ein Modell mit 16 TByte folgen, welches den 3D-NAND v5 alias 4D-NAND mit 96 Schichten und 4-Bit-Zellen (Quad Level Channel) für 512 GBit nutzt.

Laut Hersteller wird es die NVMe-Enterprise-SSD mit 4 TByte in M.2-Kärtchen- und mit 8 TByte in 2,5-Zoll-U.2-Bauweise geben. Sie soll eine sequenzielle Leserate von 3,2 GByte pro Sekunde und ein 160.000 IOPS schreibend bei 14 Watt oder niedriger erreichen. Das ist weniger, als Konkurrenzmodelle schaffen, die haben aber teils auch viele Jahre Vorsprung bei der Entwicklung eigener SSD-Controller.

Was die NVMe-Enterprise-SSD kosten wird, sagte SK Hynix nicht, sie soll aber bereits für Partner verfügbar sein. Der neue Controller eignet sich den Südkoreanern zufolge auch für Client-SSDs, ob und wann er in diesem Segment eingesetzt wird, gab der Hersteller allerdings nicht bekannt.

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