Ultrastar DC HC620: WD hat die erste 15-TByte-Festplatte

Die Ultrastar DC HC620 ist mit Helium gefüllt, in ihr rotieren acht Magnetscheiben. Die Festplatte von Western Digital fasst 15 TByte, was der Hersteller durch eine optimierte Schindel-artige Technik erreicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Drei Ultrastar DC HC620 nebeneinander
Drei Ultrastar DC HC620 nebeneinander (Bild: Western Digital)

Western Digital hat die Ultrastar DC HC620 vorgestellt, die laut dem US-Unternehmen erste Enterprise-Festplatte mit 15 TByte Speichervermögen. Bisherige Modelle wie die Ultrastar Hs14 weisen eine Kapazität von 14 TByte auf. Das neue 3,5-Zoll-Modell wurde von Western Digital auf Datendichte optimiert, die grundlegende Technik bleibt aber die gleiche.

In der Ultrastar DC HC620 rotieren acht Platter, das Laufwerk ist mit Helium gefüllt. Weil die Festplatte auf 1.108 statt auf 1.034 Gigabit pro Quadratzoll kommt, ist anzunehmen, dass Western Digital die Datenspuren enger überlappen lässt. Das Verfahren heißt Shingled Magnetic Recording (SMR) und hat den Nachteil, dass angrenzende Daten beim Beschreiben ebenfalls erneuert werden müssen. Daher eignen sich Festplatten mit SMR primär für Anwendungsbereiche, in denen Daten vor allem gelesen werden.

Die Lesegeschwindigkeit gibt Western Digital mit bis zu 255 statt bis zu 233 MByte pro Sekunde an, wobei diese Werte wie üblich für die Außenbereiche der Platter gelten, da dort mehr Daten pro Zeit von den HDD-Köpfen gelesen werden. Die Festplatte rotiert mit 7.200 Umdrehungen pro Minute und hat 512 MByte Cache. Wie üblich wird auch die Ultrastar DC HC620 mit Sata-6-GBit/s- und SAS-12-GBit/s-Schnittstelle sowie unterschiedlichen Sektorgrößen angeboten.

Weil Western Digital die 15-TByte-Festplatte direkt an große Cloud-Partner verkauft, gibt der Hersteller keinen Preis an und nennt auch keinen Termin für die Verfügbarkeit. Die Garantie für die Ultrastar DC HC620 beträgt fünf Jahre. Künftig will Western Digital auf MAMR (Microwave Assisted Magnetic Recording) samt klassischen Aluminium-Plattern setzen und so Festplatten mit 16 TByte oder mehr Kapazität ausliefern.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Star Wars
Holiday Special jetzt in 4K mit 60 fps

Eine bessere Story bekommt der legendär schlechte Film dadurch leider nicht. Bis heute lieben ihn einige Fans aber vor allem wegen seiner Absurdität.

Star Wars: Holiday Special jetzt in 4K mit 60 fps
Artikel
  1. Lohn und Gehalt: OpenAI-Entwickler verdienen bis zu 800.000 US-Dollar im Jahr
    Lohn und Gehalt
    OpenAI-Entwickler verdienen bis zu 800.000 US-Dollar im Jahr

    Die Firma hinter Chat-GPT zahlt im Vergleich zu Unternehmen wie Nvidia besonders gut. Erfahrene Forscher und Entwickler auf dem Gebiet sind Mangelware.

  2. Software-Probleme: Elektrischer Chevy Blazer mit Verkaufsstopp belegt
    Software-Probleme
    Elektrischer Chevy Blazer mit Verkaufsstopp belegt

    Chevrolet hat einen Verkaufsstopp für sein neues Elektro-SUV Blazer verhängt, weil die Besitzer zahlreiche Softwareprobleme gemeldet haben.

  3. USA: Vertikale Agri-Photovoltaik lässt weiterhin Feldnutzung zu
    USA
    Vertikale Agri-Photovoltaik lässt weiterhin Feldnutzung zu

    Das US-Solarunternehmen iSun und der deutschen Agrivoltaik-Firma Next2Sun bauen in den USA eine Solaranlage mit vertikal aufgestellten Solarmodulen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Crucial P5 Plus 2 TB mit Kühlkörper 114,99€ • Crucial Pro 32 GB DDR5-5600 79,99€ • Logitech G915 TKL LIGHTSYNC RGB 125,11€ • Anthem PC 0,99€ • Wochenendknaller bei MediaMarkt • MindStar: Patriot Viper VENOM 64 GB DDR5-6000 159€, XFX RX 7900 XT Speedster MERC 310 Black 789€ [Werbung]
    •  /