HPE Primera: Perfekte Verfügbarkeit mit Fußnote

Mit einem neuen Angebot will HPE potenzielle Kunden locken. Im Vordergrund steht das Versprechen einer perfekten Verfügbarkeit des Primera-Storage-Systems. Im Hintergrund: die Fußnoten.

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Staustellen soll HPEs Insight-KI-System erkennen und umgehen. (Symbolbild)
Staustellen soll HPEs Insight-KI-System erkennen und umgehen. (Symbolbild) (Bild: HPE)

Hewlett Packard Enterprise (HPE) hat mit Primera ein neues Storage-System für besonders wichtige Aufgaben ins Angebot aufgenommen, das ab August 2019 geordert werden kann. Im Zentrum des Angebots stehen zwei Versprechen. Das eine ist eine drastische Reduktion des Wartungsaufwands und das andere eine nicht ganz so drastisch erhöhte, aber dennoch eigentlich nicht machbare Verfügbarkeit.

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Bei der Verwaltung des Speichersystems aus dem Primera-Angebot verspricht HPE eine Reduktion der Arbeitszeit um stolze 93 Prozent. Eine künstliche Intelligenz unterstützt laut HPE den Anwender bei seinen Arbeiten. HPEs Zahlen basieren auf internen Tests mit einer nicht weiter genannten Vorläufergeneration von Primera. Ein paar absolute Zahlen sollen das unterstreichen. So kann ein Primera-System in weniger als 20 Minuten aufgesetzt und das Betriebssystem in weniger als fünf Minuten aktualisiert werden, ohne dass die Verfügbarkeit darunter leidet.

Stichwort Verfügbarkeit: Die ist laut HPE bei den neuen Primera-Systemen perfekt. Sprich das Storage-System kann dank einer 100-Prozent-Verfügbarkeit nicht mehr ausfallen, wenn alles korrekt gemacht wird. Das ist ein mutiger Schritt, der allerdings von zahlreichen Fußnoten begleitet wird. Laut Pressemitteilung ist die 100-Prozent-Garantie Teil von Primera. Ein Blick in die genauen Bedingungen offenbart dann allerdings, dass mindestens der HPE-Proactive-Care-Support gekauft werden muss. Die Produktseite macht das etwas deutlicher. Hier heißt es, dass kein spezieller Vertrag erworben werden muss. HPE Proactive Care gilt als Standardvertrag.

Außerdem muss die KI aktiviert sein und HPE besteht auf das Senden von Daten an HPE. Admins müssen außerdem fix reagieren. Nicht nur kritische, sondern auch empfohlene Patches müssen binnen zehn Tagen installiert werden. Selbiges gilt für die Firmware oder das Betriebssystem. Das ist durchaus nachvollziehbar. Sollte HPE einen Fehler entdecken, der die Verfügbarkeit beeinträchtigt, will das Unternehmen diesen natürlich schnell in die Systeme eingespielt sehen, um eben die Verfügbarkeit weiter zu garantieren.

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Klar ist, dass die perfekte Verfügbarkeit nicht gegen Ausfälle durch äußere Einflüsse schützt. Ausfälle, an denen HPE Schuld hat, werden kompensiert. HPE entscheidet, was ein qualifizierter Ausfall ist. Der Maximalwert der Kompensation liegt bei 20 Prozent des Kaufpreises des Primera-Systems. Die Kompensation gibt es in Form von Credits, die bei zukünftigen Käufen eingesetzt werden können.

Die entsprechenden Einschränkungen sind durchaus üblich. Gerade im Hinblick auf ein System, das perfekt arbeiten soll, aber auch eine starke Absicherung für HPE, damit eventuell doch auftretende Reduktionen der 100-Prozent-Verfügbarkeit nicht zu kostspielig werden.

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