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Exos und Ironwolf: Seagate bietet 16-TByte-Festplatten an

Der Festplattenhersteller Seagate hat in zwei Serien eine neue Kapazität im Angebot. 16 TByte sind jetzt als Exos- oder Ironwolf-Festplatte verfügbar. Das Exos-Modell ist als Enterprise-Angebot auch mit SAS -Anschluss verfügbar.
/ Andreas Sebayang
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Seagates Festplatten bieten mehr Kapazität. (Symbolbild) (Bild: Bohed/Pixabay)
Seagates Festplatten bieten mehr Kapazität. (Symbolbild) Bild: Bohed/Pixabay

Seagate verkauft für den Server- und NAS-Betrieb 16 TByte-Festplatten(öffnet im neuen Fenster) . Die 3,5-Zoll-Datenspeicher mit einer Bauhöhe von 26 mm gibt es entweder als Exos-Variante für Server oder als Ironwolf-Variante für NAS-Systeme.

Die Exos-Variante gibt es wahlweise mit SATA- oder SAS-Anschluss mit 6 beziehungsweise 12 GBit/s und arbeitet mit einer Heliumfüllung. Zudem gibt es sie als Fast-Format oder als SED, also mit Selbstverschlüsselung. Der Cache wird laut Datenblatt(öffnet im neuen Fenster) mit 256 MByte angegeben. Die Exos-Festplatten sind zudem Hotplug-fähig.

Die mit 7.200 Umdrehungen pro Minute arbeitenden Exos-Festplatten liefern eine maximale Datenrate von 261 MByte/s. Die Leistungsaufnahme liegt zwischen 5 und 10 Watt je nach Betriebszustand. Die Umgebungstemperatur darf bis zu 60 Grad Celsius betragen.

Die Exos-Festplatte mit 16 TByte wird laut Seagate bereits ausgeliefert und bietet fünf Jahre Garantie. Einen Preis nennt das Unternehmen nicht.

Bei der Ironwolf-Festplatte handelt es sich hingegen noch um eine Vorankündigung, zumindest für Deutschland, denn die Festplatte ist beispielsweise in den USA gelistet(öffnet im neuen Fenster) . Die Ironwolf gibt es wahlweise als Pro-Modell mit fünf statt drei Jahren Garantie. Das Datenblatt(öffnet im neuen Fenster) spricht dafür, dass die Ironwolf-Platten einen zur Exos-Serie ähnlichen Aufbau bieten.

Wann die Ironwolf-Modelle verfügbar sind, ist noch nicht bekannt. Selbiges gilt für die Preise. Es gibt allerdings schon erste Listungen für das Non-Pro-Modell(öffnet im neuen Fenster) mit angeblich baldiger Verfügbarkeit. Die Preise liegen um die 600 Euro. Die Ironwolf-Pro-Festplatte, die für größere NAS-Systeme gedacht ist, dürfte mindestens 100 Euro teurer werden. Zumindest ist das der Aufpreis bei den 14-TByte-Modellen.


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