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IMFT: Micron will Intels Flash-Speicher-Geschäft übernehmen

Das Joint Venture ist zu Ende: Micron kauft Intels Anteile für 1,5 Milliarden US-Dollar und betreibt die Fabriken dann alleine. Intel produziert künftig ebenfalls selbst, vor allem aber wird 3D Xpoint fortgeführt.

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NAND-Flash-Speicher von IMFT
NAND-Flash-Speicher von IMFT (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Nach über einem Jahrzehnt trennen sich Intel und Micron endgültig: Das einst als Intel & Micron Flash Technologies (IMFT) gegründete Joint Venture, immerhin der drittgrößte Speicherproduzent der Welt, wird von Micron übernommen. Der Hersteller hielt zuvor schon 51 Prozent an IMFT und will von seiner Kaufoption nun Gebrauch machen. Micron soll 1,5 Milliarden US-Dollar zahlen und wäre dann frühestens im Sommer 2019 und spätestens im Januar 2020 alleiniger Besitzer.

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Die Trennung von Intel und Micron war abzusehen, da beide Unternehmen bereits angekündigt hatten, die jeweils nächste Flash-Speicher-Generation einzeln statt gemeinsam zu entwickeln, und Micron hat seit der Vorstellung der 3D-Xpoint-Technik kein Interesse mehr an dieser gezeigt. Die dritte Generation an Flash-Speicher und die zweite 3DXP-Version wird noch in Kooperation entworfen, danach ist Schluss. Aktueller Stand bei IMFT ist NAND-Flash mit drei Bit (TLC) oder vier Bit (QLC) pro Speicherzelle bei 64 Schichten.

Micron erhält unter anderem ein Werk im US-Bundesstaat Utah, die Fab 2 bei Lehi, und produziert in weiteren Fabs in den USA sowie primär in Singapur. Intel wiederum hat die Fab 68 im chinesischen Dalian massiv erweitert und nutzt auch die Fab 11X im US-Bundesstaat New Mexico. Ein früherer Vertrag sah vor, dass Micron noch einige Monate die 3DXP-Wafer an Intel liefert, dieses Abkommen wird im Zuge eines Kaufes vermutlich erneuert.

IMFT ist bisher nach Samsung und Flash Forward, einem Joint Venture aus Toshiba und Western Digital respektive zuvor Sandisk, der drittgrößte Hersteller von NAND-Flash-Speicher. Dahinter folgt SK Hynix aus Südkorea.



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