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KC2000: Kingston-SSD schafft 3,2 GByte/s zu gutem Preis

Mit der KC2000 verkauft Kingston eine NVMe-SSD, die modernen 96-Schichten-Flash-Speicher mit einem flotten Controller kombiniert. Die ersten Preise sehen attraktiv aus - 500 GByte gibt es für etwa 100 Euro. 

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KC2000-SSD
KC2000-SSD (Bild: Kingston)

Nach der Vorstellung auf der Elektronikmesse CES im Januar 2019 hat Kingston die KC2000 veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine Familie von vier SSDs im M.2-2280-Kärtchenformat mit PCIe-Gen3-x4-Anbindung und NVMe-Protokoll. Kingston bietet die KC2000 mit 250 GByte und 500 GByte sowie mit 1 TByte und 2 TByte an.

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Kingston verbaut einen Controller von Silicon Motion, den SM2262EN mit acht NAND-Kanälen. Der unterstützt eine AES-256-Verschlüsselung für eDrive und TLC Opal 2.0, was beispielsweise Western Digitals WD Black SN750 nicht beherrscht. Der SM2262EN bindet als Flash-Speicher den BiCS4 X3 von Toshiba Memory und Western Digital an: Er basiert auf 96 Schichten von 3-bittigen Zellen (TLC) und weist ein schnelles Toggle-3.0-Interface auf. Als Puffer für die Mapping-Tabelle verbaut Kingston jeweils einen DDR3L-Speicherbaustein mit vermutlich typischer Kapazität wie 256 MByte für 250 GByte Speicherplatz oder 1 GByte beim 1- TByte-Modell.

Die sequenzielle Geschwindigkeit für die beiden TByte-SSDs gibt Kingston mit bis zu 3,2 GByte/s lesend und bis zu 2,2 GByte/s schreibend an. Die Varianten mit 500 GByte und 250 GByte lesen Daten mit bis zu 3 GByte/s und schreiben sie mit bis zu 2 GByte/s sowie 1,1 GByte/s. Das ist langsamer als bei der WD Black SN750 und vor allem schreibend deutlich unter einer 970 Evo Plus von Samsung. Unklar bleibt, wie groß der SLC-Puffer bei Kingstons KC2000 und die Schreibrate ohne ausfällt. Zumindest das 1-TByte-Modell hat laut Tom's Hardware einen Write-Cache von grob 70 GByte, dann sinkt die Performance auf 1.440 MByte/s.

Bisher listen nur wenige Händler die KC2000, die Preise sehen aber attraktiv aus: Das 500-GByte-Modell beispielsweise wird für 115 Euro geführt und das 1-TByte-Pendant für 200 Euro. Die flottere WD Black SN750 ohne Verschlüsselung kostet 100 Euro sowie 190 Euro, die durchweg überlegene 970 Evo Plus gibt es für 110 Euro und 210 Euro.

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MickeyKay 23. Mai 2019

Mit 16GB schreiben und lesen hintereinander schafft die 970 EVO Plus bei mir sogar etwas...

ms (Golem.de) 21. Mai 2019

Text lesen und so: "Kingston bietet die KC2000 mit 250 GByte und 500 GByte sowie mit 1...

Hotohori 21. Mai 2019

Bisher sind die Preise immer schnell unter den vom Hersteller angegebenen Preis gesunken...

Rolf Schreiter 21. Mai 2019

Demzufolge müsste man sich die Samsung 970 Pro holen...


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