LibreSSL ist in der Version 2.0.0 veröffentlicht worden. Es ist die erste Version des OpenSSL-Forks, die nicht nur unter OpenBSD läuft. Getestet wurde sie unter Linux, Solaris, Mac OS X und FreeBSD.
Auf einer Entwicklerkonferenz in Russland sollte das Tizen-Smartphone Samsung Z vorgestellt werden - Samsung hat die Veröffentlichung aber erneut verschoben. Einen neuen Termin hat das Unternehmen noch nicht genannt.
Nach dem Auftauchen von Zertifikatsfälschungen des indischen National Informatics Centre (NIC) liefert Microsoft ein Windows-Update, welches die Zertifikate sperrt. Ursprünglich war nur von vier gefälschten Zertifikaten die Rede, inzwischen sind 45 bekannt.
Die Regierung soll ein Programm auflegen, das breiteren Bevölkerungsschichten einen kostengünstigen Zugang zu Kryptohandys ermöglicht. Der eigentliche Skandal sei "die massenhafte Ausspähung aller Bürger", sagt Linke-Chef Riexinger.
Mit Zocalo will Amazon gegen Konkurrenten wie Dropbox, Box, Microsofts Onedrive oder Googles Drive antreten. Dort können Daten gespeichert und Dokumente gemeinsam kommentiert werden.
Justizminister Heiko Maas hat sich gegen die Echtzeitanalyse von Daten in sozialen Netzwerken ausgesprochen. "Wer soll denn diese Flut von Informationen noch auswerten?", fragte er.
Einfaches Verschlüsseln von Dateien ohne lästiges Verwalten der privaten Schlüssel - das verspricht die Browser-App Minilock. Mit ihr können die Dateien per Drag-and-Drop verschlüsselt werden.
Mitarbeiter von Google haben mehrere gefälschte Zertifikate für Domains des Konzerns gefunden. Ausgestellt wurden sie von einer Zertifizierungsstelle der indischen Regierung. Diese Zertifizierungsstelle wird nur von Windows akzeptiert.
Das britische Unternehmen In Place verbindet die Datenbrille Glass mit einem Gehirnwellenmonitor: Damit lassen sich Funktionen der Google Glass durch erhöhte Denkprozesse auslösen - beispielsweise die Kamera.
Die als Javascript-Alternative von Google entwickelte Sprache Dart ist nun erstmals durch die ECMA standardisiert. Ob das die Verbreitung der Sprache erhöht, ist aber fraglich.
Protonmail verspricht dank Verschlüsselung weitgehend sichere E-Mail-Kommunikation. Der Dienst bietet einen webbasierten Zugang zu den Postfächern. Dort wurde bereits ein XSS-Fehler entdeckt.
Die Profibastler von iFixit haben sich Samsungs neuer Smartwatch Gear Live angenommen und diese in ihre Einzelteile zerlegt. Der Akkutausch funktioniert einfach, während bei einem Displaydefekt die Uhr wohl ein Totalschaden wäre.
Die Community-Distribution CentOS hat Version 7 auf Basis des aktuellen Red Hat Enterprise Linux veröffentlicht. CentOS 7 kommt mit Systemd, Gnome3 und unterstützt System-Container.
Was tun mit offenen Daten? Beim Wettbewerb Coding da Vinci wurden 17 Projekte vorgestellt, teils mit ernsten, teils mit spielerischen Ansätzen. Der Wettbewerb sollte auch diejenigen überzeugen, die der Freigabe ihrer Daten skeptisch gegenüberstehen.
Irrtümlich hat Qualcomm eigenen Open-Source-lizenzierten Code bei Github sperren lassen, darunter auch Quellen von Cyanogenmod. Das Unternehmen prüfe nun Betroffene und mache den Fehler rückgängig, berichtet der Dienst Ausdroid.net.
Selbst erstellte oder verfügbare Android-ROMs lassen sich mit eigenen Schlüsseln signieren, was die Sicherheit deutlich erhöhen könnte. Den komplizierten Prozess erklärt Matthew Garrett, der die Schlüsselverwaltung für UEFI Secure Boot unter Linux erarbeitete.
Google hat im Play Store einen eigenen Bereich für spezielle Apps eingerichtet, die mit Android-Wear-Geräten kompatibel sind. Auch die eigentliche Android-Wear-App kann jetzt auf dem Smartphone installiert werden.
Auf Basis des In-vehicle Infotainment von Tizen steht nun der erste Code von Automotive Grade Linux bereit, das für Board-Systeme in Autos gedacht ist.
Die ersten Smartwatches mit Android Wear sind bestellbar - und Google könnte damit den Markt umkrempeln. Golem.de hat das Wearable-Betriebssystem auf einer LG G Watch getestet und Lust auf mehr bekommen.
Update Mit der Bibliothek WebODF lassen sich Open-Document-Dateien anzeigen. Die neue Version bietet aber auch einen Editor, der über ein API verwendet werden kann. Die Funktion ist in Zusammenarbeit mit der Owncloud-Community entstanden.
Ein Forscherteam hat bei Google mehr als 26 Millionen Software-Builds untersucht. Die gefundenen Fehlerarten sind dabei wenig überraschend. Dass die Fehlerrate nicht mit der Erfahrung der Entwickler korreliert, dagegen schon.
Rund ein Jahr nach der Aufdeckung des NSA-Skandals verschlüsselt nur jeder Siebte zumindest hin und wieder berufliche E-Mails. Die Masse der Beschäftigten findet keine Verschlüsselungssoftware am Arbeitsplatz vor.
Mit Smartphones zu fotografieren könnte bald noch viel besser werden. Android L unterstützt nicht nur die Ausgabe von Rohdatenbildern anstelle von komprimierten JPEGs, sondern ermöglicht auch Eingriffe in Belichtung, Verschlusszeit, Blende und ISO-Werte und vieles mehr.
AMDs Spiele-Chef Richard Huddy greift im Gespräch mit Golem.de Nvidia an. Mit seinem Framework Gameworks könne der Konkurrent Spiele zum Nachteil von AMD erst schlechter und dann mit Treiber-Updates besser machen.
Asus wird ebenfalls eine Smartwatch mit Googles Android Wear auf den Markt bringen. Der taiwanische Hersteller will mit einem niedrigen Preis überzeugen.
Google wird die Nexus-Reihe nicht einstellen und will dieses Jahr noch neue Modelle auf den Markt bringen. Parallel dazu ist eine Android-Silver-Reihe geplant.
Im eigenen E-Mail-Server geht viel elektronische Post ein. Jetzt soll er diese eigenständig sortieren und außerdem unsere E-Mails nach Viren durchsuchen.
Aus Googles Tablet-Prototypen Tango, das seine Umgebung dreidimensional sehen kann, wird bald ein Produkt. LG will das Konzept schon 2015 auf den Markt bringen.
Google hat Android L nicht nur eine 64-Bit-Unterstützung spendiert, sondern das kommende Betriebssystem auch um eine effizientere Runtime und verbesserte Schnittstellen erweitert.
Update Im Code für die weit verbreiteten Kompressionsverfahren LZO und LZ4 ist eine Sicherheitslücke entdeckt worden. Das betrifft zahlreiche Anwendungen, darunter den Linux-Kernel, die Multimediabibliotheken FFmpeg und Libav sowie OpenVPN.
Google hat die auf der Entwicklerkonferenz Google I/O versprochenen Factory Images von Android L für die Nexus-Geräte 5 und 7 veröffentlicht. Die für Entwickler gedachten Versionen können nur für diese beiden Modelle heruntergeladen werden.
Update 90 Tage nach Erhalt der finalen Software von Google will HTC das kommende L-Android auf das One (M8) und das One (M7) bringen. Ob auch andere Smartphones mit der neuen Version versorgt werden, lässt HTC offen.
Studenten haben eine Abwandlung des Nintendo-Klassikers Star Fox für das Raspberry Pi geschrieben - in Assembler. Dafür reichten weniger als 6.000 Zeilen Code.
Update Die beiden Android-Wear-Smartwatches von LG und Samsung können bereits im deutschen Play Store bestellt werden. Die Preise der Armbanduhren sind niedriger als im Fall der G Watch vorab vermutet.
Update Es war einmal der lustigste Tech-Zirkus der coolsten Kids im Silicon Valley. Heute ist Googles Hausmesse I/O der Ort, an dem sich die Spannungen zwischen dem Konzern und dem Rest der Welt mit aller Wucht Luft machen.
Project Cardboard ist Googles Vorstellung einer VR-Brille. Sie ist jedoch nicht so teuer wie Oculus Rift, sondern kann mit etwas Bastelgeschick aus Pappe, Linsen und einem Smartphone zusammengebaut werden. Dessen Sensoren und das Display ermöglichen ein Eintauchen in die virtuelle Realität.
Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O präsentiert Google ein neues Bezahlmodell für seinen Cloud-Dienst Drive: Für 8 Euro pro Nutzer und Monat erhalten Unternehmen unbegrenzt viel Speicherplatz. Zudem können Doc-Dateien jetzt direkt in Google Docs geöffnet und bearbeitet werden.
Erst das Smartphone, dann das Tablet, demnächst die Armbanduhr - aber das reicht Google nicht: Android soll es bald im Auto und auf Fernsehern geben. Google hat als neue Plattformen Android Auto und Android TV gezeigt.
Google hat auf der Google I/O sein Wearable-Betriebssystem Android Wear auf einer G Watch von LG gezeigt. Diese ist ab heute über den Play Store erhältlich - ebenso wie die neue Gear Life von Samsung, die ebenfalls mit Android Wear läuft.
Auf einer Webseite unter der Adresse torbundleproject.org ist eine Malware-verseuchte Version des Browser-Bundles vom Anonymisierungstools Tor angeboten worden.
Google zeigt erste Neuerungen der kommenden Hauptversion von Android. Es gibt eine neue Bedienoberfläche, verbesserte Benachrichtigungen, neue Sicherheitsfunktionen und ein neues Referenzdesign für Smartphones.
Unabhängige Entwickler können nun Apps für die Smart-TVs von LG erstellen. Dafür stellt das Unternehmen ein SDK für WebOS bereit, das auf Eclipse und Virtualbox aufbaut.
AMDs Richard Huddy hat bestätigt, dass Intel Interesse hat, das Mantle-API zu unterstützen. Prinzipiell versuche Intel den Treiber-Overhead zu reduzieren, was auch mit DirectX 12 möglich ist.
Früher als geplant will Googles Android-Chef Sundar Pichai auf der Google I/O eine neue Android-Version vorstellen. Die kommende Hauptversion wird wohl eine neue Android Runtime bekommen.
Mit den aktuellen Nightly-Builds von Mozilla steht eine komplette Entwicklungsumgebung für Webanwendungen bereit. Andere Werkzeuge würden damit überflüssig, verspricht der Browser-Hersteller.
Die Google-Tochter Nest will externe Entwickler für ihre Produkte gewinnen. Künftig sollen diese auf die APIs des Heimautomatisierungsunternehmens zurückgreifen können.
Zwei Monate, nachdem die Heartbleed genannte Sicherheitslücke bekannt wurde, sind immer noch Hunderttausende über das Internet erreichbare Server ungepatcht. Dies behauptet ein Security-Unternehmen aus den USA, das vor einem Monat deutlich mehr frisch gepatchte Systeme fand.