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BASIC auf einem Commodore-Computer
BASIC auf einem Commodore-Computer (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

BASIC: GOTO 50

BASIC auf einem Commodore-Computer
BASIC auf einem Commodore-Computer (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Vor fünfzig Jahren spuckten zwei parallel laufende Programme gleichzeitig zwei identische Antworten aus. Die Programmiersprache BASIC war geboren. Sie revolutionierte die Computerwelt.

Der Großrechner stand im Keller des Dartmouth College in Hanover im US-Bundesstaat New Hampshire. Der Mathematiker und Informatiker Professor John Kemeny und ein Student saßen an zwei der 11 Teletype-Terminals und gaben gleichzeitig den Befehl "RUN" ein. Wenige Augenblicke später erhielten sie die identische Antwort, die der GE-225 von General Electric zuvor berechnet hatte. Der erste Test der neuen Programmiersprache BASIC war erfolgreich absolviert. Es war kurz nach vier Uhr morgens am 1. Mai 1964.

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BASIC - eigentlich Dartmouth BASIC - war nicht die erste Programmiersprache und wurde auch nicht aus dem Nichts erfunden. Zuvor hatten Kemeny und sein Kollege Thomas Kurtz an den beiden Sprachen Darsimco (Dartmouth Simplified Code) und DOPE (Dartmouth Oversimplified Programming Experiment) gearbeitet. Sie wollten damit ihren Studenten einen möglichst einfachen Einstieg in die Programmierung ermöglichen.

PRINT Teletypes

Daher der Name: BASIC ist die Abkürzung für Beginner's All-purpose Symbolic Instruction Code. Aber BASIC sollte nicht nur einfach zu erlernen sein, es sollte auch allen zur Verfügung stehen. Deshalb war die Programmiersprache von Anfang an kostenlos, im Gegensatz zu anderen Sprachen wie etwa Fortran. Allerdings entwickelten die beiden Professoren BASIC zunächst nur für ihre Studenten an ihrer Universität.

Teile von BASIC entliehen Kemeny und Kurtz aus Formular Translator (Fortran) und ALGOL. Für die Verarbeitung der BASIC-Programme standen ihnen damals vergleichsweise üppige 16 KByte mit einer Wortlänge von 20-Bit zur Verfügung. Damals wurden die programmierten Befehlszeilen jedoch nicht einzeln abgearbeitet, sondern zunächst kompiliert. Das sorgte für eine verhältnismäßig flotte Ausgabe: Mit einem einfachen Programm errechnete der GE-225 eine Antwort in etwa einer Sekunde. Die Teletypes brauchten mit ihren 10 Zeichen pro Sekunde deutlich länger, um das Ergebnis auszudrucken. Mit BASIC sollten Studenten auch gleichzeitig einen Großrechner nutzen können.

LIST 1964

Davon gab es damals noch nicht besonders viele und sie kosteten ein Vermögen. 1964 präsentierte das Unternehmen Control Data Corporation (CDC) den CDC 6600 mit einem Mega-FLOPS. Er war bis 1969 der schnellste erhältliche Rechner und wurde ab 1965 im CERN verwendet. 1964 kam erstmals IBMs Reservierungssystem Sabre zum Einsatz. 2.000 Terminals in 65 Städten wurden über Telefonleitungen mit zwei IBM 7090 verbunden und konnten sämtliche Flugdaten in weniger als drei Sekunden ausliefern.

Allerdings nahm der Einsatz von Rechnern auch in Büros immer mehr zu. Cobol war bereits weit verbreitet. 1964 kam noch das längst vergessene JOSS (Johnniac Open Shop System) hinzu. Die Programmiersprache sollte ebenfalls möglichst einfach sein und auch von Laien bedient werden können.

GOTO 70er 

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Hotohori 15. Mai 2014

Naja, ich hatte damals viel in Basic auf dem C64 geschrieben und wollte das später...

ichbinsmalwieder 06. Mai 2014

PHP wirkt auf mich wie wenn jemand versucht hat, PERL nachzuprogrammieren, aber nichts...

Nolan ra Sinjaria 06. Mai 2014

Verdammt... ;) und ich dachte immer, dass der linux-Befehl ls den Inhalt des aktuellen...

derKlaus 06. Mai 2014

Ich vermisse allerdings MSX-Basic, das auch von Microsoft kam und für die vor allem in...

ralfi 05. Mai 2014

Sie kannten ALGOL. Fortran und ALGOL waren die Lehrsprachen am Darthmoth. http://www...



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