• IT-Karriere:
  • Services:

Versionskontrolle: Git 2.0 verändert Semantik leicht

Mit Git 2.0 ändert sich die Semantik der Versionsverwaltung für bestimmte Funktionen ein wenig. Für langjährige Nutzer wird laut Entwickler Felipe Contreras aber wohl nicht viel anders.

Artikel veröffentlicht am ,
Git 2.0 mit leicht veränderter Semantik
Git 2.0 mit leicht veränderter Semantik (Bild: Jason Long - CC-BY-3.0)

Die Versionsverwaltung Git 2.0 enthält einige neue Funktionen, die nicht abwärtskompatibel sind. Entwickler Felipe Contreras schreibt in seinem Blog allerdings, dass die meisten Nutzer davon wohl wenig überrascht sein würden. Immerhin weise die Software seit einiger Zeit auf das neue Verhalten hin.

Anderes Verhalten bei git push

Stellenmarkt
  1. OMIRA GmbH, Ravensburg
  2. BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Berlin-Steglitz

So benutzt die Versionsverwaltung bei dem Kommando git push ohne dazugehöriges Objekt nun standardmäßig die sogenannte einfache Semantik. Das heißt, es wird nur der aktuelle Entwicklungszweig vom lokalen Rechner an die entfernte Ressource übertragen. Bisher versuchte Git, entsprechend der Matching-Semantik, alle lokalen Entwicklungszweige an den entfernten Rechner zu übertragen.

Seit etwa zwei Jahren werden Git-Nutzer allerdings auf die geplante Änderung des Verhaltens hingewiesen und dazu aufgerufen, die Konfigurationsoption push.default zu setzen. Contreras geht deshalb davon aus, dass die meisten Anwender von der neuen Semantik wohl nicht betroffen sein würden.

Der Befehl git add beschränkte sich bisher einzig auf das jeweilige Unterverzeichnis. Die Befehle git add -u und git add -A arbeiten nun ohne Pfadangabe aber auf dem gesamten Baum. Darüber hinaus bedeuten git add -A und git add nun das Gleiche. Das Entwicklerteam hat auch die Option -q abgeschafft und das Standard-Präfix für git svn verändert. Mit einer eigenen Option lassen sich nun alle Commits automatisch mit GPG signieren, was sich wiederum über einen Kommandozeilenparameter ausschalten lässt.

Der Quellcode für Git steht über die Server des Projekts zum Download bereit. Binärversionen für Windows, OS X und Linux sollten demnächst folgen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. ab 57,80€ neuer Bestpreis auf Geizhals

Folgen Sie uns
       


Mario Kart Live im Test: Ein Klempner, der um Konsolen kurvt
Mario Kart Live im Test
Ein Klempner, der um Konsolen kurvt

In Mario Kart Live (Nintendo Switch) fährt ein Klempner durchs Wohnzimmer. Golem.de hat das Spiel mit einem Konsolen-Rennkurs ausprobiert.
Von Peter Steinlechner

  1. Nintendo Entwickler arbeiten offenbar an 4K-Updates für Switch Pro
  2. Nintendo Switch Mario Kart Live schickt Spielzeugauto auf VR-Rennstecke
  3. 8bitdo Controller macht die Nintendo Switch zum Arcade-Kabinett

The Secret of Monkey Island: Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!
The Secret of Monkey Island
"Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!"

Das wunderbare The Secret of Monkey Island feiert seinen 30. Geburtstag. Golem.de hat einen neuen Durchgang gewagt - und wüst geschimpft.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper


    Energiewende: Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte
    Energiewende
    Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte

    Vor einem Jahrzehnt suchte die europäische Stahlindustrie nach Technologien, um ihren hohen Kohlendioxid-Ausstoß zu reduzieren, doch umgesetzt wurde fast nichts.
    Eine Recherche von Hanno Böck

    1. Wetter Warum die Klimakrise so deprimierend ist

      •  /