Abo
  • Services:
Anzeige
Das Pwn Phone 2014 für das Testen der Netzwerksicherheit
Das Pwn Phone 2014 für das Testen der Netzwerksicherheit (Bild: Pwnie Express)

Pwn Phone 2014: Netzwerkanalyse per Smartphone

Mit dem Pwn Phone 2014 sollen Administratoren künftig ihr Netzwerk über das Smartphone auf Schwachstellen testen können. Das Mobiltelefon basiert auf LGs Nexus 5, auf dem eine angepasste Android-Version samt Hackerwerkzeugen läuft.

Anzeige

Statt von einem zentralen Rechner aus sollen Administratoren künftig mobil über das Pwn Phone 2014 ihre Netzwerke gegen Angreifer sicherer machen können. Das Smartphone des Herstellers Pwnie Express enthält im Wesentlichen die gleiche Hardware wie das Nexus 5 von LG. Pwnie Express hat jedoch selbst eine Variante des Android-Betriebssystems geschaffen, mit eigenem Linux-Kernel und zahlreichen Werkzeugen. Pwnie Express verlangt satte 1.300 US-Dollar für das Pwn Phone.

Das Betriebssystem nennt sich Pwnix und basiert auf Android 4.4. Es enthält einen eigenen Linux-Kernel, der unter anderem die Möglichkeit bietet, den USB-Port auch als Host zu verwenden. Daran lassen sich dann beispielsweise Ethernet oder weitere WLAN-Module nutzen, über die die zahlreichen Werkzeuge zur Überprüfung der Netzwerksicherheiten genutzt werden können. Es handele sich um eine Debian-Version, die Android als Schnittstelle zur Hardware des Smartphones nutzt, sagte Kevin Reilly von Pwnie Express zu Ars Technica.

Kali Linux für Android

Die in Pwnix enthaltenen 103 Werkzeuge stammen größtenteils aus der Linux-Distribution Kali Linux. Sie dienen der Netzwerküberwachung oder der Überprüfung möglicher Schwachstellen. 26 davon seien für die Verwendung auf dem Touchscreen des Smartphones optimiert, in anderen wurde ein Menü hinzugefügt, das die mühsame Terminal-Eingabe erleichtern soll. Das Pwn Phone lässt sich auch über eine SSH-Verbindung von einem zentralen Rechner aus abfragen und steuern, etwa wenn sich ein herumlaufender Mitarbeiter in die verschiedenen WLAN-Netze in einem Unternehmen einloggt und der Administrator die Netze überprüft. Gesammelte Daten können auf den 32 GByte internem Speicher des Smartphones abgelegt werden.

Das Pwn Phone ist indes nicht das erste des Unternehmens. Bereits 2012 entwickelte Pwnie Express eine erste Version auf Basis der Hardware eines Nokia N900 und des Betriebssystems Maemo. Von der aktuellen Version des Android-basierten Pwnix gibt es auch eine Variante für das Tablet Nexus 7 in der alten und aktuellen Version, die als Community Edition von der Webseite des Projekts heruntergeladen werden können. Neben dem Pwn Phone für 1.200 US-Dollar bietet der Hersteller selbst auch ein Pwn Pad für etwa 1.100 US-Dollar sowie weitere Sicherheitsapplikationen an.


eye home zur Startseite
joseejd 07. Mai 2014

Da stimme ich zu. Mit dem Jolla und am besten noch die openrepos https://openrepos.net...

Zwangsangemeldet 06. Mai 2014

Wenn das Notebook ein GUI hat, dann muss es ohne Maus schon mal als ein Thinkpad sein...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Berlin, Dresden
  2. Horváth & Partners Management Consultants, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, Stuttgart
  3. BASF Coatings GmbH, Münster
  4. Deutsche Edelstahlwerke GmbH, Witten


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 99,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. ab 59,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 99,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

Folgen Sie uns
       


  1. Falscher Schulz-Tweet

    Junge Union macht Wahlkampf mit Fake-News

  2. BiCS3 X4

    WDs Flash-Speicher fasst 96 GByte pro Chip

  3. ARM Trustzone

    Google bescheinigt Android Vertrauensprobleme

  4. Überbauen

    Telekom setzt Vectoring gegen Glasfaser der Kommunen ein

  5. Armatix

    Smart Gun lässt sich mit Magneten hacken

  6. SR5012 und SR6012

    Marantz stellt zwei neue vernetzte AV-Receiver vor

  7. Datenrate

    Vodafone weitet 500 MBit/s im Kabelnetz aus

  8. IT-Outsourcing

    Schweden kaufte Clouddienste ohne Sicherheitsprüfung

  9. Quantengatter

    Die Bauteile des Quantencomputers

  10. Microsoft gibt Entwarnung

    MS Paint bleibt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Kryptowährungen: Bitcoin steht vor grundlegenden Änderungen
Kryptowährungen
Bitcoin steht vor grundlegenden Änderungen
  1. Linux-Distributionen Mehr als 90 Prozent der Debian-Pakete reproduzierbar
  2. Die Woche im Video Strittige Standards, entzweite Bitcoins, eine Riesenkonsole
  3. Kryptowährung Bitcoin notiert auf neuem Rekordhoch

IETF Webpackage: Wie das Offline-Internet auf SD-Karte kommen könnte
IETF Webpackage
Wie das Offline-Internet auf SD-Karte kommen könnte
  1. IETF Netzwerker wollen Quic-Pakete tracken
  2. IETF DNS wird sicher, aber erst später
  3. IETF Wie TLS abgehört werden könnte

Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test: 240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test
240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
  1. LG 43UD79-B LG bringt Monitor mit 42,5-Zoll-Panel für vier Signalquellen
  2. SW271 Benq bringt HDR-Display mit 10-Bit-Panel
  3. Gaming-Bildschirme Freesync-Displays von Iiyama und Viewsonic

  1. Re: Ein getroffener Hund bellt...

    Faksimile | 20:34

  2. Re: Energielabel

    RichieMc85 | 20:33

  3. Re: Machen die Grünen immer wieder

    Midian | 20:33

  4. Re: Kurios

    Oktavian | 20:32

  5. Re: Ernsthaft?

    RichieMc85 | 20:32


  1. 18:42

  2. 15:46

  3. 15:02

  4. 14:09

  5. 13:37

  6. 13:26

  7. 12:26

  8. 12:12


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel