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Statistik: Verschlüsselter Datenverkehr nimmt stark zu

Nach den Enthüllungen von US-Whistleblower Edward Snowden ist der Anteil an verschlüsseltem Netztraffic deutlich gestiegen. Dennoch macht er nur einen Bruchteil des Gesamttraffics aus.

Artikel veröffentlicht am ,
Die großen IT-Konzerne setzen verstärkt auf SSL-Verbindungen.
Die großen IT-Konzerne setzen verstärkt auf SSL-Verbindungen. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Der verschlüsselte Datenverkehr im Internet hat sich im vergangenen Jahr weltweit mehr als verdoppelt. In Europa laufen sogar mindestens dreimal so viele Daten über SSL-Verbindungen als noch Anfang 2013, wie eine Statistik des kanadischen Netzwerkanbieters Sandvine zeigt. Der höhere Verschlüsselungsgrad ist unter anderem auf die erweiterten Angebote der großen Internetdienstleister zurückzuführen.

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Google, Yahoo oder Facebook hatten die Verschlüsselung ihrer Dienste nach den ersten Enthüllungen zur NSA-Abhöraffäre in der zweiten Jahreshälfte 2013 verstärkt umgesetzt. Die Statistik wird halbjährlich von Sandvine erhoben.

Youtube mit höchstem Download-Anteil

In Europa lag der Anteil an Downloads über verschlüsselte Verbindungen mit 6,1 Prozent im ersten Halbjahr 2014 an vierter Stelle. Im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres waren es nur 1,5 Prozent. In Europa wurden die meisten Daten bei Youtube (17,4 Prozent) abgerufen. An zweiter Stelle lag der Datendurchsatz zu unverschlüsselten Webseiten über das Protokoll http (16,3 Prozent), gefolgt von Daten, die über das File-Sharing-Protokoll Bittorrent (14,7 Prozent) liefen. Der Anteil des verschlüsselten Datenverkehrs über den Mobilfunk nahm von 3,4 auf 6,2 Prozent zu.

In den USA und Kanada fällt die Zunahme nicht ganz so hoch aus. Der Anteil des verschlüsselten Datenverkehrs stieg von 2,4 Prozent auf 3,8 Prozent und liegt an fünfter Stelle. Der Video-Dienst Netflix und Youtube machen dort den höchsten Datenverkehr aus, gefolgt von Verbindungen über das Webprotokoll http und Bittorrent. Auch in Afrika und Asien hat der verschlüsselte Datenverkehr sowohl im Web als auch im Mobilfunk deutlich zugenommen.



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JoachimvonKienitz 15. Jul 2014

Eine End to End-Verschlüsselung lässt sich nur mit einem unrealistischem Aufwand knacken...

Ass Bestos 17. Mai 2014

ganz genau und deshalb sollte man viele dazu anleiten auch zu verschlüsseln, damit...

ikhaya 15. Mai 2014

Was aber auch nur an den Werbe-Anbietern liegt. Nuggad geht nicht, Stroer Digital kanns...


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