Abo
  • Services:
Anzeige
Kpatch und Kgraft stehen zur Diskussion
Kpatch und Kgraft stehen zur Diskussion (Bild: Jerzy Strzelecki/CC-BY 3.0)

Linux-Kernel: Live-Patching-Methoden Upstream vorgestellt

Sowohl Suse als auch Red Hat arbeiten an Techniken, den Linux-Kernel bei laufendem System zu patchen. Beide stehen den Kernel-Hackern nun offiziell zur Diskussion bereit.

Anzeige

Ende Januar kündigte Linux-Distributor Suse die Technik zum Kernel-Patchen Kgraft an, Ende Februar folgte Red Hat mit der Eigenentwicklung Kpatch. Beide sollen Alternativen zu dem von Oracle bereitgestellten Ksplice werden und das Patchen des Linux-Kernels im laufenden Betrieb erlauben. Der Code der beiden neuen Techniken steht nun offiziell zur Diskussion auf der Linux-Kernel-Mailingliste bereit.

Beide Distributoren haben bereits mehrfach betont, dass die Techniken im Upstream-Kernel und damit für jeden Nutzer zur Verfügung stehen sollen, anders als dies mit Oracles Ksplice derzeit der Fall ist. Red-Hat-Entwickler Josh Poimboeuf erörtert sogar die Möglichkeit, Kpatch und Kgraft irgendwie zu kombinieren, falls dies nötig sei.

Einige Unterschiede

In seiner E-Mail beschreibt Poimboeuf zudem einige technische Unterschiede. Am auffälligsten ist etwa die wesentlich geringere Anzahl an Code-Zeilen von Kpatch gegenüber Kgraft, sowie die Tatsache, dass Kpatch ein komplett eigenständiges Kernel-Modul bereitstellt und dadurch anders als Kgraft keine Änderungen am Kernel selbst voraussetzt.

Der größte Unterschied der beiden Techniken ist Poimboeuf zufolge, wie gewährleistet wird, dass ein Patch sicher und atomar eingespielt wird. So überprüft Kpatch sämtliche Instanzen einer alten Funktion, ob diese noch verwendet wird, bevor die neue eingespielt wird.

Dies führt allerdings auch zu einer kleinen Latenzzeit des Systems. Kgraft hingegen überprüft nur die Konsistenz pro Funktion, sodass jeder Anweisung entweder nur die alte oder nur die neue Version einer Funktion bereitsteht. Dabei würden aber eventuelle Veränderungen an der Datenstruktur einer Funktion vernachlässigt, so Poimboeuf.

Der Quellcode von Kgraft steht über das Git-Repository von Suse-Entwickler Jiri Slaby bereit. Kpatch ist via Gitub verfügbar und lässt sich bereits mit Fedora 20 testen. Die Verwendung unter anderen Distributionen bereitet aber noch Probleme. Ebenso wie die Software selbst. Denn die Entwickler warnen vor Abstürzen, spontanen Neustarts und Datenverlust.


eye home zur Startseite
teleborian 12. Mai 2014

Wenn wir beim Krankenhaus bleiben: Soweit ich das sehe wird die Operation am wachen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Vaihingen
  2. SSI Schäfer Automation GmbH, Giebelstadt bei Würzburg, Dortmund
  3. Enza Zaden Deutschland GmbH & Co. KG, Dannstadt
  4. Dataport, Altenholz bei Kiel, Hamburg


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. ab 47,99€
  2. (-20%) 35,99€
  3. mit Gutscheincode PCGAMES17 nur 49,79€ statt 53,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Spieleklassiker

    Mafia digital bei GoG erhältlich

  2. Air-Berlin-Insolvenz

    Bundesbeamte müssen statt zu fliegen videotelefonieren

  3. Fraport

    Autonomer Bus im dichten Verkehr auf dem Flughafen

  4. Mixed Reality

    Microsoft verdoppelt Sichtfeld der Hololens

  5. Nvidia

    Shield TV ohne Controller kostet 200 Euro

  6. Die Woche im Video

    Wegen Krack wie auf Crack!

  7. Windows 10

    Fall Creators Update macht Ryzen schneller

  8. Gesundheitskarte

    T-Systems will Konnektor bald ausliefern

  9. Galaxy Tab Active 2

    Samsungs neues Ruggedized-Tablet kommt mit S-Pen

  10. Jaxa

    Japanische Forscher finden riesige Höhle im Mond



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Indiegames-Rundschau: Fantastische Fantasy und das Echo der Doppelgänger
Indiegames-Rundschau
Fantastische Fantasy und das Echo der Doppelgänger
  1. Verlag IGN übernimmt Indiegames-Anbieter Humble Bundle
  2. Indiegames-Rundschau Cyberpunk, Knetmännchen und Kampfsportkünstler
  3. Indiegames-Rundschau Fantasysport, Burgbelagerungen und ein amorpher Blob

Xperia Touch im Test: Sonys coolem Android-Projektor fehlt das Killerfeature
Xperia Touch im Test
Sonys coolem Android-Projektor fehlt das Killerfeature
  1. Roboter Sony lässt Aibo als Alexa-Konkurrenten wieder auferstehen
  2. Sony Xperia XZ1 Compact im Test Alternativlos für Freunde kleiner Smartphones
  3. Sony Xperia XZ1 und XZ1 Compact sind erhältlich

Arktika 1 im Test: Monster-verseuchte Eiszeitschönheit
Arktika 1 im Test
Monster-verseuchte Eiszeitschönheit
  1. TPCast Oculus Rift erhält Funkmodul
  2. Oculus Go Alleine lauffähiges VR-Headset für 200 US-Dollar vorgestellt
  3. Virtual Reality Update bindet Steam-Rift in Oculus Home ein

  1. Clickbaiting

    hinditempel | 17:41

  2. Re: "Gematik"

    thorsten... | 17:36

  3. Re: Edge GUI extrem Langsam seit 1709

    Jakelandiar | 17:36

  4. Clickbaiting

    hinditempel | 17:36

  5. Re: Dann eben nicht

    matzems | 17:30


  1. 17:14

  2. 16:25

  3. 15:34

  4. 13:05

  5. 11:59

  6. 09:03

  7. 22:38

  8. 18:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel