NDR: Android-Apps für Ubuntu konvertieren
Damit Ubuntu Touch mittelfristig konkurrenzfähig wird, sollen möglichst viele Android-Apps auf die neue Plattform von Canonical portiert werden. Um das zu vereinfachen, arbeitet Entwickler Michael Hall an dem Tool NDR(öffnet im neuen Fenster) , das Teil des Ubuntu-SDK werden könnte. NDR bildet dazu das "allgemeine Framework der Android-App als native Ubuntu-App" nach.
Dabei werden zum Beispiel "Activities zu Pages konvertiert", was den Betreuern einer App ein Gerüst zur Verfügung stellen soll, das als Ausgangspunkt der Portierung dienen kann. Hall schreibt, dass das zwar keine große Kluft überwinde, aber immerhin die Richtung vorgebe, die die Entwickler einschlagen müssten.
NDR werde aber nicht versuchen, die Logik der Anwendung nachzubilden oder automatisiert zu überführen. Vielmehr seien die Programmierer aufgefordert, diese neu zu implementieren, zumal sie wegen den Unterschieden der Plattformen wahrscheinlich sowieso etwas anders werde sein müssen, vermutet Hall.
Telegram-App als Testumgebung
Um NDR während der Entwicklung zu testen, nutzte Hall die freie Telegram-App, denn der Messenger verwendet hauptsächlich die von Android bereitgestellten Layout-Definitionen und Components. Für Anwendungen, die eigene Components erstellen oder direkt auf ein Canvas zeichnen wie etwa Spiele sei NDR nicht geeignet und auch nicht gedacht.
Noch sei NDR aber nicht fertig und Hall hofft, dass weitere Entwickler sich an dem Projekt beteiligen. Insbesondere jene, die viel Erfahrung mit Android hätten, könnten dabei helfen, das Werkzeug noch leistungsfähiger zu machen. Der Quellcode steht über Launchpad zum Dowload(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung.
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