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Microsoft: Nächster Internet Explorer mit HTTP/2 und Web Audio

In der nächsten Version von Microsofts Browser wird es interessante Neuerungen geben: Der Internet Explorer soll mit niedriger Latenz Audiodaten liefern können und Webcam sowie Mikrofon einbinden, womit einige Plugins ihre Berechtigung verlieren könnten.
/ Andreas Sebayang
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Microsoft hat die Arbeit an verschiedenen neuen Webtechniken angekündigt. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
Microsoft hat die Arbeit an verschiedenen neuen Webtechniken angekündigt. Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de

Microsoft hat die Pläne(öffnet im neuen Fenster) für die nächste Version des Internet Explorers detaillierter dargelegt, die sich bereits in der Entwicklung befindet. Zu den geplanten Neuerungen gehören unter anderem Web Audio(öffnet im neuen Fenster) . Mit der API sollen komplexe Audioinhalte im Web beispielsweise für den Einsatz in Spielen verarbeitet werden können. Web Audio soll sich nicht auf reines Abspielen eines Stücks beschränken, so dass Browser mit niedriger Latenz einen passenden Sound basierend auf Nutzereingaben ausgeben können. Das kann in der Vorstellung des W3C auch eine DJ-Anwendung sein.

Media Capture(öffnet im neuen Fenster) fällt unter das Stichwort "Get User Media". Der kommende Internet Explorer soll also in der Lage sein, etwa das Mikrofon für Webanwendungen bereitzustellen oder Bilder aus der Kamera zu integrieren. Sowohl Media Capture als auch Web Audio haben das Potenzial, Plugins wie Adobes Flashplayer obsolet werden zu lassen.

Weitere geplante Neuerungen sind ES6 Promises(öffnet im neuen Fenster) für Javascript-Entwickler sowie das in die Kritik geratene HTTP/2 , das auf Googles SPDY basiert.

Microsoft will mit neuen Regeln innerhalb des Browsers auch die Sicherheit der Anwender erhöhen und so zum Beispiel Cross Site Scripting besser verhindern oder die Auswirkungen solcher Angriffe abmildern.

Wann der neue Internet Explorer verfügbar sein soll, ist noch nicht bekannt. Der Status der Entwicklung kann unter status.modern.ie(öffnet im neuen Fenster) eingesehen werden. Dort findet sich auch eine Übersicht, welche Webtechniken im Internet Explorer nicht funktionieren, welche in anderen Browsern eingesetzt werden können und bei welchen eine zukünftige Implementierung von Microsoft erwogen wird.


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