• IT-Karriere:
  • Services:

Displayserver: Wayland und Weston 1.5 kompatibel zu altem X11

Der Wayland-Referenz-Compositor Weston 1.5 unterstützt nun offiziell XWayland und ist damit abwärtskompatibel. Wayland selbst wird kaum noch geändert. Darüber hinaus wird das Entwicklungsmodell umgestellt.

Artikel veröffentlicht am ,
Wayland und Weston 1.5 sind verfügbar.
Wayland und Weston 1.5 sind verfügbar. (Bild: Kristian Høgsberg/Youtube)

Der Wayland-Projektleiter Kristian Høgsberg beschreibt Version 1.5 von Wayland und Weston als "ziemlich ruhig". Das liege vor allem an den wenigen Änderungen an Wayland. Dafür habe das Team sehr viele Fehler behoben und größere Änderungen an dem Referenz-Compositor Weston vorgenommen, der nun das neue XWayland verwenden könne.

Stellenmarkt
  1. Sumitomo Electric Bordnetze SE, Wolfsburg-Hattorf
  2. Psychiatrisches Zentrum Nordbaden, Wiesloch

Damit ist es möglich, X11-Anwendungen problemlos in einer Wayland-Sitzung anzuzeigen. Bisher war XWayland ein Teil des X.org-X-Servers, was zu sehr viel Komplexität und verschiedenen Hacks führte. Die neue Version bildet dagegen einen eigenen Server und arbeitet damit vergleichbar zu XQuartz unter Mac OS X. Die Veröffentlichung von XWayland ist für X.org 1.16 geplant, womit die Abwärtskompatibilität dann komplett gegeben sein sollte.

Zudem haben die Entwickler die Eingabemethoden aus Weston selbst herausgelöst und in die eigenständige Bibliothek Libinput überführt. Das soll es anderen Compositoren wie etwa der Gnome-Shell ermöglichen, den Code leicht wiederzuverwenden. Weston bietet nun auch eine sogenannte Fullscreen-Shell, wodurch eine einzelne Anwendung ausschließlich im Vollbild dargestellt wird.

Verbessertes Entwicklungsmodell

"Das größte Problem der aktuellen Arbeitsweise ist, dass ich der Engpass bin", schreibt Høgsberg ebenfalls in der Ankündigung. Zwar beteiligen sich viele verschiedene Personen an der Entwicklung, doch bis jetzt hat nur Høgsberg selbst die Rechte, Code in den Hauptzweig einzupflegen. Das soll sich künftig ändern.

So sollen Teammitglieder, die seit Langem Teil des Projekts sind und den Code dementsprechend gut kennen, ebenso wie einige Maintainer einzelner Bestandteile von Weston, die Rechte bekommen, eigenständig Code zu integrieren. Davon verspricht sich Høgsberg zum einen, die Arbeit besser zu verteilen, zudem erhofft sich der Projektleiter, dass dadurch die Beurteilungen für Patches von mehr Personen als bisher übernommen würden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

Nephtys 22. Mai 2014

Nein. Hier sind beide Betrachtungsweisen vollkommen korrekt. Der Code ist frisch. Aber...

blackout23 21. Mai 2014

XWayland ist zur Zeit nicht Hardware beschleunigt, darum kriegt man auch von glxinfo...


Folgen Sie uns
       


Xbox Series X - Hands on

Golem.de konnte die Xbox Series X bereits ausprobieren und stellt die Konsole vor. Außerdem zeigen wir, wie Quick Resume funktioniert - und die Ladezeiten.

Xbox Series X - Hands on Video aufrufen
CalyxOS im Test: Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy
CalyxOS im Test
Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy

Ein mobiles System, das sich für Einsteiger und Profis gleichermaßen eignet und zudem Privatsphäre und Komfort verbindet? Ja, das geht - und zwar mit CalyxOS.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. Alternatives Android im Test /e/ will Google ersetzen

Xbox, Playstation, Nvidia Ampere: Wo bleiben die HDMI-2.1-Monitore?
Xbox, Playstation, Nvidia Ampere
Wo bleiben die HDMI-2.1-Monitore?

Trotz des Verkaufsstarts der Playstation 5 und Xbox Series X fehlt von HDMI-2.1-Displays jede Spur. Fündig werden wir erst im TV-Segment.
Eine Analyse von Oliver Nickel

  1. AV-Receiver Fehlerhafte HDMI-2.1-Chips führen zu Blackscreen

The Secret of Monkey Island: Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!
The Secret of Monkey Island
"Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!"

Das wunderbare The Secret of Monkey Island feiert seinen 30. Geburtstag. Golem.de hat einen neuen Durchgang gewagt - und wüst geschimpft.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper


      •  /