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Google: Chromes PDF-Renderer ist Open Source

Der in Chrome integrierte PDF-Renderer steht als Open Source bereit. Der Code könnte in Chromium aufgenommen werden und stammt zum Teil von Foxit-Software.

Artikel veröffentlicht am ,
Die PDF-Anzeige Chromes mit dem Berliner Netzplan
Die PDF-Anzeige Chromes mit dem Berliner Netzplan (Bild: Screenshot Golem.de)

Seit etwas mehr als drei Jahren enthält der Chrome-Browser von Google eine integrierte PDF-Anzeige, die über ein eigenes Plugin umgesetzt ist. Nun steht der Code des PDF-Renderers als PDFium erstmals unter der BSD-Lizenz und damit frei zur Verfügung.

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Der Code selbst ist seit wenigen Tagen über ein Git-Repository verfügbar und ermöglicht einige spannende Einblicke in die Entwicklung von PDFium. So haben die beteiligten Chromium-Entwickler wohl auf Code von Foxit-Software zurückgegriffen, wie aus den Copyright-Hinweisen im Quelltext hervorgeht.

Foxit-Software stellt neben einem eigenen Reader auch ein SDK bereit, mit dem Software erstellt werden kann, was die Chromium-Entwickler wohl genutzt und weiter verändert haben. Ebenfalls enthalten sind auch Bestandteile des Microsoft SDKs.

Einsatz in anderen Browsern unwahrscheinlich

Zwar ist PDFium selbst in C++ geschrieben, baut intern aber auch auf die Javascript-Engine V8 auf, die ebenfalls von Google stammt. Darüber hinaus benutzt das Plugin, das in Chrome bereits vorhanden ist, das Pepper-Plugin-API (PPAPI).

Bisher unterstützt kein anderer Browser das PPAPI, und auch die V8-Engine wird von keinem der anderen bekannten Browser verwendet. Damit ist davon auszugehen, dass mittelfristig lediglich Chromium, die freie Variante von Chrome, PDFium in seine Quellen integriert und so Nutzern zur Verfügung stellt.

Für Opera erscheint die Verwendung von PDFium nach dem Wechsel zur Chrome-Engine Blink zumindest theoretisch möglich. Mozilla pflegt mit PDF.js eine eigene interne Möglichkeit, PDFs darzustellen. Diese ist allerdings komplett in Javascript geschrieben und dient Mozilla unter anderem dafür, Geschwindigkeitsengpässe in der Javascript-Engine und anderen Bereichen des Browsers aufzufinden.



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regiedie1. 24. Mai 2014

Leicht OT: Warum wird bei Opera immer nur davon geschrieben, dass sie ihre Rendering...

s4b 24. Mai 2014

Opera hat sich wohl schon längst für Mozillas PDF.js entschieden, beide arbeiten jetzt...


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